
Seitdem mir so unverblümt und klar gedeutet worden war, dass es bis Ende Januar erst mal vorbei war mit dem Radfahren, überlege ich mehr oder weniger ständig, wie es weiter geht einerseits mit meiner Mobilität, andererseits auch mit meinem Training bzw. der Erhaltung meiner (Körper-) Form.
Zugegeben, aufgrund meiner Vorhaben am Mittwoch und Donnerstag stand zunächst einmal der erste Aspekt im Vordergrund.
Am Mittwoch galt es, möglichst unkompliziert und sicher nach Düren und von dort zur Arbeit in Köln Bocklemünd zu kommen. Das funktionierte gut. Der RE1 brachte mich pünktlich von Horrem nach Düren und nach meinem ausgefallenen Termin im Amtsgericht dort nach Köln Ehrenfeld. In Köln stieg ich dann in die U4, die aber nur eine Station fuhr. Also musste ich in eine total überfüllte U3 umsteigen und fragte mich, wieso mitten am Tag die Bahnen nicht alle bis zu den Endhaltestellen fahren. Könnte mir sicher jemand von der KVB erklären, von deren Kunden aber bestimmt nicht.
An der Haltestelle Bocklemünd dann die nächste kleine Schmakazie. Von dort kann ich zum WDR-Gelände den Bus 145 nehmen. Der stand auch noch da, als die Bahn einfuhr, praktisch direkt an der Bahn. Aber, als die Türen der Bahn öffneten, schloss der Busfahrer die Türen des Busses und fuhr los. Keine Chance für alle, die wir ich umsteigen wollten. Hey, was soll das? Der Bus fährt dort nur, um Umsteiger aufzunehmen. Da ist sonst nix, da kommen nur Bahnen an und fahren Busse ab. Und dann einfach loszufahren, genau, wenn der Bus ankommt….. Echt doof.
Macht nix, ich ging dann den guten Kilometer. Siehe Aspekt zwei oben, schließlich brauche ich ja auch Bewegung. Es war trocken und von daher alles gut.
Die Fahrt dann nach Hause lief super. Der Bus 145 brachte mich nach Weiden Zentrum und von dort ging es gleich in die Linie 950 zum Abzweig Horrem. Der Bus stand zwar im Stau, aber das war ja am Ende des Tages, kein Zeitdruck mehr.
Ganz klar, Licht überwog heute im ÖPNV. Lief im Großen und Ganzen.

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