Mit dem Rad zur Arbeit…..

Mit etwas Abstand hat der Kölner Stadtanzeiger heute Morgen über die geplante Gesetzesregelung zur Heimarbeit geschrieben.

Mein Leserbrief dazu hier:

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre ausgewogene Berichterstattung zum Thema gesetzliche Regelung der Telearbeit.

Ich möchte noch auf einen Aspekt zu sprechen kommen, der in den Artikeln nicht angesprochen wurde, den ich aber gleichwohl für wichtig halte.

Homeoffice spart der Gesellschaft Mobilitätserfordernis und den Menschen unnütze Zeit fürs Pendeln. Wenn man nämlich genau hinschaut, sind die Ein- und Ausfallstraßen immer dann verstopft und die öffentlichen Verkehrsmittel immer dann überfüllt, wenn die Menschen sich auf dem Weg zu ihrer Arbeit befinden oder von dort nach Hause. Arbeit und Ausbildung beginnt in Deutschland gleichzeitig und erfordert Mobilität. Straßen, Bahnen und Busse müssen auf diese Spitzen ausgelegt sein. Wie unbeherrschbar dieses Problem ist, kann man jeden Morgen und Abend erleben.

Für den Einzelnen bedeutet das einen vollkommen unnützen Zeitaufwand. Der Weg zur Arbeit ist unproduktiv und verursacht ausschließlich Aufwand und Kosten. Für Menschen, die in Teilzeit arbeiten, ist der Arbeitsweg zusammen genommen manchmal länger als die Arbeitszeit.

Durch diese unsinnige Organisation der Arbeit werden menschliche und materielle Ressourcen in extremem Ausmaß vergeudet.

Zeit, dass sich daran etwas ändert. Jeder Tag im Homeoffice erspart zwei unnötige Fahrten.

Warum ich Rad fahre

Jeden Tag. Und jeden Tag anders.

Am Freitag erst mal das, direkt in der ersten Kurve. Wer macht so was? Zufällig waren die Pullen ganz geblieben, sonst hätte ich mich und Erftie wieder durch Scherben kämpfen und die 112 anrufen dürfen.

Das mache ich schon mal, wenn die Scherben so dicht liegen, dass von ihnen eine Gefahr ausgeht.

Fortschrittliche Elektro-Mobilität bei Sedejo an der Ecke Aachener Straße / Sebastianusstraße in Frechen Königsdorf.

2x Tesla, einmal Riese und Müller. Leider ist deren Homepage nicht so professionell wie der Fuhrpark, deswegen kein Link.

Etwas spooky wurde es dann im weiteren Verlauf. Feucht und neblig, aber passend zu den laubfreien Bäumen.

Da durfte dann auch der Randkanal kurz vor Widdersdorf nicht nachstehen.

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