Mehr als ein Ersatz

Nachdem meine Veedels Tour gestern Abend wegen mangelhafter Teilnehmeranzahl wieder einmal ausgefallen war, wollte ich nicht resigniert nach Hause fahren. Am Anfang der Woche hatte ich eine interessante Entdeckung gemacht. Nämlich, dass die Schranken an der zweiten Einfahrt zum ehemaligen Deponiegelände an der Josef-Bitschnau-Straße in Horrem offen waren. Also nahm ich mir vor, nachzuschauen, ob die Schranken immer noch offen sind und ich in das Deponiegelände hinein fahren kann. Die Schranken waren nicht offen, dafür entdeckte ich aber den Mauern des Deponie Geländes das:

Natürlich konnte ich nicht widerstehen und fuhr den, zugegebenermaßen ziemlich schlechten, Weg hinein bis zu der Schranke.

Zu Fuß erkundete ich dann den weiteren Verlauf des Weges, aber als ich feststellte, dass er doch weiter ging, als ich gedacht hatte, ging ich zurück und holte mein Rad, schob es an der Schranke vorbei und fuhr weiter.

Schließlich erreichte ich den Radweg, der an der Südseite der Bahnstrecke entlang bis nach Königsdorf läuft. Der Beginn des Weges aus dem Deponiegelände heraus ist noch in einem ziemlich schlechten Zustand.

Er ist offensichtlich von schwerem Gerät festgefahrene Erde, die eine sehr raue und unebene Oberfläche hat. Und im weiteren Verlauf ist der Weg auch nicht viel besser, wahrscheinlich weil er doch schon sehr alt ist und lange nichts daran getan wurde.

Gut, dass mein SCHWARZER BULLE alles klaglos mitmachte.

Ich fuhr ihn nicht zu Ende, sondern kehrte an der Stelle um, an der man eigentlich hinunter auf den Bahn Körper fahren könnte (Vorsicht, lieber nicht tun).

Auf dem Rückweg fuhr ich noch durch das Betriebsgelände der Deponie und hoch mein Rad dann über die geschlossenen Schranken.

Einerseits eine interessante Entdeckungsfahrt, andererseits bleibt aber auch die Frage offen, wann das ehemalige Deponiegelände denn endgültig geöffnet wird und man wieder ungehindert den Radweg nach Königsdorf benutzen kann. Das wäre eine schöne Alternative zum Radweg entlang der Aachener Straße und dem starken Autoverkehr dort.

Allerdings ist er in dem Zustand, in dem er sich momentan befindet, nicht gut zu befahren. Da wäre glaube ich noch einiges zu tun.

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