
Nach einem schon ziemlich aufregenden Auftakt fürs Wochenende heute also zur rad + freizeit nach Siegburg. Die Radreisemesse wird vom ADFC Bonn Rhein-Sieg organisiert, der mich als Landesvorsitzenden des ADFC NRW immer eingeladen hat, um am Messerundgang teilzunehmen und den Landesverband zu repräsentieren. So auch dieses Mal. Natürlich reiste ich standesgemäß mit dem Rad an, ich hatte meinen Schwarzen Bullen gesattelt. Die Fahrt führt nach der Deutzer Brücke durch die südöstlichen Stadtteile von Köln, Porz, Troisdorf und dann ein kleines Stück durch Siegburg bis zum Rhein-Sieg-Forum. Je weiter ich auf der „Schääl Sick“ vorankam, desto schlechter wurden die Radwege und schwieriger das Fortkommen. Dennoch kam ich natürlich rechtzeitig genug für ein Date mit einer Bekannten und dann den Messerundgang der „VIPs“ an.
Die Messe hat definitiv Charme. Ich stehe ja nicht auf Radreisen, aber hier gibt es immer etwas zu entdecken. Seitdem ich letztes Jahr schon am Stand des damaligen Partnerlandes Luxemburg von meinen zugegeben kurzen, aber schönen Erfahrungen bei einer Fahrt von Trier durch die Eifel geschwärmt hatte, hielt ich mich dieses Jahr länger am Stand der Wallonie und dem Saarland auf. Wo ich auch jeweils ein Giveaway ergatterte, siehe Titelbild.
Natürlich hielt ich mich auch bei den Freiwilligen des ADFC Bonn/Rhein-Sieg auf, ohne deren ehrenamtlichen Einsatz die Messe nicht möglich wäre. Die sind wirklich toll!
Und ich traf auch rechts viele alte Bekannte, leider reichte die Zeit. nicht aus, mit allen ausreichend zu quatschen. Obwohl ich mich länger auf der Messe aufhielt, als ich eigentlich vorhatte.
Außerdem habe ich einen Fastenvorsatz leicht gekippt, indem ich zwei Sorten Wein am Stand des diesjährigen Partnerregion Elsass verkostet habe. Sehr sehr lecker.
Und ein nicht permanentes Tattoo wurde mir am ADFC Bonn stand auch noch auf den linken Unterarm angebracht. Als hätte ich nicht schon genug. (Habe ich auch nicht, wenn alles gut geht, bekomme ich am Dienstag ein neues.)
Also, etwas später als geplant machte ich mich auf die 45 Kilometer lange Fahrt nach Hause. Es war noch so wunderschönes Wetter und es machte total viel Spaß, selbst auf den miesen Radwegen und dem Mordsbetrieb aufgrund eines FC-Spiels (das 0:3 verloren gegangen war).
Die kommot Fahrten findet Ihr auf meinem Profil, sie sind nichts besonderes. Einfach an den großen Straßen lang, ich wollte schnell von A nach B, kein Sightseeing.
Ein toller Abschluss für ein Wochenende mit 250 Kilometern Radfahren, viel Familie, viel Netzwerken, viel Entdecken! Das alles kann man nicht immer erwarten und haben, aber das ist, WARUMICHRADFAHRE!

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