Viel Fahrrad fahr’n im Veedel

Viel Fahrrad gefahren wird diese Woche noch im Veedel.

Am Mittwoch startet um 16:00 Uhr im Energiekompetenzzentrum des Rhein-Erft-Kreises eine geführte Pedelec- Tour rund um Horrem (na ja, oder Kerpen).

Spannend für alle, die sich für Elektromobilität interessieren oder sich die Anschaffung eines Pedelec überlegen.

Und am Donnerstag gibt es wieder Wir radeln durch unser Veedel. 18:00 Abfahrt auf dem Friedrich-Ebert-Platz in Horrem. Ich habe wieder eine schöne und interessante Tour vorbereitet.

Das ist die vom letzten Mal.

Viel Blau in B(l)rauweiler

Viel Blau gibt es in Brauweiler, auf der Erde und in der Luft. Und zwar auf der Fahrt über den, na ja, was es genau ist, werden wir noch zu klären versuchen. Im Gewerbegebiet Brauweiler.

Die Symbolik auf dem Boden signalisiert einen kombinierten Geh-Radweg in beiden Richtungen.

Der blaue Lolli in Ost- West- Richtung auch.

Der in West- Ost- Richtung nicht.

Watt denn nun? Geht das überhaupt? Kann denn ein und derselbe Weg unterschiedlich ausgeschildert sein, in Abhängigkeit von der Fahrtrichtung?

Also, verwirrend finde ich das allemal. In West- Ost- Richtung darf ich auf der Straße fahren, in die andere Richtung nicht. Warum?

Da der Weg mit seinen vielen Einmündungen und seiner buckligen Beschaffenheit sowieso nicht zum Radfahren geeignet ist, fahre ich immer dort, wo es mir gerade passt.

Fahrradtasche bewährt sich weiter

Im Winter hatte ich die Gelegenheit, die Hikenture® Fahrrad Lenkertasche zu testen. Damals war ich sehr zufrieden damit.

Es stand noch aus, die Tasche bei Sonneneinstrahlung und Wärme zu testen.

Beides verlief am Wochenende sehr erfolgreich.

Die Tasche wird ja auf dem Vorbau angebracht und ist somit jederzeit im unmittelbaren Blickfeld. Natürlich hängt die Sichtbarkeit der Inhalte des Handydisplays auch von dessen Leuchtintensität ab, aber die Folie der Tasche selber reflektiert gar nicht und der Schirm am oberen Ende verhindert in den meisten Situationen unmittelbare Sonneneinstrahlung auf das Handydisplay. Der Bildschirminhalt des Handys war jederzeit gut sichtbar.

Auch die Wärme (etwas über 20° C, ohne Fahrwind und bei stehenden Rad in der Sonne wahrscheinlich darüber) machten nichts aus. Der Überhitzungseffekt, den ich bei anderen Handys und Taschen schon hatte und der zur Funktionsuntüchtigkeit des Handys geführt hatte, trat nicht einmal ansatzweise ein.

Fazit: Test bestanden, ohne Einschränkungen.

Zwei Räder und ein Lenker und das reicht…..

Die Fahrradpersönlichkeit 2019, Max Raabe, singt zu Beginn seines Liedes „Fahrrad fahr’n„:

Manchmal ist das Leben ganz schön leicht,

Zwei Räder und ein Lenker und das reicht,

Wenn ich mit meinem Fahrrad fahr,

Dann ist die Welt ganz einfach……

Als ich das zum ersten Mal gehört habe, war ich wie elektrisiert. Nur die Worte eines Sängers? Nein, ein Gefühl, vielleicht ein Lebensgefühl steckt doch dahinter.

„Zwei Räder und ein Lenker und das reicht“. Was erzählen sie uns nicht alles, was sein muss. Oder was wir haben müssen. Einen Helm, eine Warnweste, schönes Wetter, Fitness, Mut, Radwege, eine gute und sichere Radinfrastruktur, eine Dusche am Ziel, bloß nicht schwitzen und und und und und.

Und was brauchen wir wirklich. Nur ein Fahrrad.

In dem Moment, in dem unsere Füße den Boden verlassen und sich auf die Pedale stellen, wir los rollen und Fahrt aufnehmen, wird alles einfach. Es gibt kein Halten mehr, keine Barrieren, wir werden leicht und frei. Es ist egal, welches Rad es ist, welche Schaltung, welche Bremsen, welche Ausstattung.

Zwei Räder und ein Lenker und das reicht.

Ich rede jetzt gar nicht von den vielen Glücksmomenten, die ich durch das Radfahren geschenkt bekomme. Ich rede nur davon, wie einfach es ist, sich schnell zu bewegen und sich die Welt zu erschließen.

Deswegen: kauft Euch einen Helm, aber ihr braucht keinen zum Fahren. Lasst Euch eine Warnweste schenken, aber Ihr braucht keine zum Fahren.

Und, wie Max Raabe singt:

Und wenn es dann Mal regnet,

Setz ich ne Mütze auf,

Und wenn es noch mal regnet,

Nehm ich den Regen gern in Kauf…..

Genau.

Einfach:

Fahrrad fahr’n.

Chaos am Kanal

Leicht chaotisch fiel die Wassertour am gestrigen Donnerstag aus. Zwar wurde das erste Wasserbauwerk, der Erftpegel Horrem, noch leicht gefunden:

Beim Düker der Kleinen Erft unter dem Randkanal hindurch musste aber erst einmal eine Teilnehmerin nachhelfen.

Überraschung unter allen sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmern löste der Besuch am Aquädukt an dieser Stelle aus.

Wir folgten dem Wasser (nicht ohne den Hinweis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass das ja in die andere Richtung fließe) in Richtung Türnich, um erst einmal in einer Sackgasse zu landen.

Peinlich. Auch, dass ich total aus dem Häuschen war, als wir das fanden

Auch, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Weg da entlang besser kannten als ich.

Hier kannte ich mich wieder aus

Und irgendwie waren dann doch alle zufrieden bei der Verabschiedung, auch wenn wir nicht so weit gefahren waren und vor allem der angekündigte Abstecher nach Habbelrath ausgeblieben war…..

Ich fand toll, dass alle was zu erzählen hatten und alle zuhörten. Tolle, lehrreiche Tour mit wunderbar entspannten Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Kompliment Euch, Ihr wart super❣️❣️❣️

Ride of Silence Köln 2019

Nicht weniger als drei (!!!) Geisterräder für im Straßenverkehr getötete Radfahrerinnen und Radfahrer mussten der ADFC Köln, hier mit seinem Vorsitzenden Christoph Schmidt

und die mehreren hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Silent Ride 2019 in Köln aufstellen. Unmittelbar für die an diesen Stellen Getöteten, symbolisch für die anderen, die ebenfalls zu Tode kamen oder verletzt wurden.

Schweigend führen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Kölns Straßen. Betroffenheit herrschte an den Stellen, an denen die Geisterräder aufgestellt wurden.

Einigkeit herrschte:

Das Töten muss aufhören!!!

Hier die Liveschalte der Kölner Lokalzeit des WDR vom Ereignis.

So ganz nebenbei mal….

Mein „normaler“ Weg zur Arbeit

Wahrscheinlich und hoffentlich bekanntlich fahre ich ja jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit und zurück. Manchmal erledige ich aber auch ein paar Sachen so ganz nebenbei dabei.

Gestern stand Altglas weg bringen auf dem Programm. Also kurzerhand den Laderaum von BLUE MOON mit dem alten Glas gefüllt und in Frechen Königsdorf am Altglascontainer gehalten. Schwuppdiwupp, Altglas mal wieder im Recycling (hoffentlich).

Das war es dann für die Hinfahrt.

Für die Rückfahrt hatte ich mir vorgenommen, Äpfel einzukaufen. Und das mache ich dann schon mal gelegentlich hier

Die Äpfel stammen von eigenem Anbau und sind einfach köstlich. Ich hab Mal gefragt, wieso es die denn jetzt noch gibt. Sie wurden ja schon im Herbst letzten Jahres geerntet. Es gibt sie noch, weil sie seit der Ernte gekühlt gelagert wurden.

Also mal schnell 2,5 kg Wellant und ebenso viel Pinova und Topas gekauft. Mit 7,5 kg mehr ging es dann auf die Heimreise.

Die ist dann natürlich über Fliesteden deutlich länger. Statt durch Büsdorf zu fahren gibt es von dort auch noch eine schöne Verbindung durch die Felder nach Oberaußem. So dass ich am Ende für die komplette Heimfahrt 30 km auf dem Zeiger hatte.