Raus aus der Stadt

…. fahre ich dann doch lieber nicht über die Aachener Straße, sondern entlang des südlichen Stadtrandes (dazu einmal mehr an dieser Stelle).

Grund ist auch, dass der Radweg entlang der viel befahrenen Ausfallstraße doch häufig so aussieht :

Mit Personal auch so

Wenn ich schon doch mal hier aus der Stadt raus fahre, bin ich froh, wenn ich an die Querung der Stadtbahlinie 1 komme, die zur Endhaltestelle in Weiden West fährt. Dann geht es nämlich endlich raus aus der Stadt.

Viele weiße Kleckse

…… gibt es auf der Aachener Straße. Wie gestern schon gesagt, wird die Aachener Straße häufig gekreuzt, wie hier am Einkaufszentrum Weiden.

Einige der großen und manchmal für alle Verkehrsteilnehmer* unübersichtlichen Stellen sind mittlerweile mit Radverkehrs“anlagen“ ausgestattet.

Ob die weißen Striche auf dem Asphalt diese Bezeichnung verdienen, überlasse ich eurem Urteil.

Mit der Pracht hört es dann auch schnell auf. Am Ende der linken Fahrradspur hier endet das Gekleckse direkt an der Einfahrt in die Straße „An der alten Post“. Da sich dort die Einfahrt in die Garage des Einkaufszentrums befindet, könnt ihr euch wahrscheinlich vorstellen, dass es zu intensiven „Begegnungsverkehren“ kommt.

Sieht nicht nach einem tollen Plan aus. Fotografieren könnte ich dort nicht, hatte alle Hände voll damit zu tun, auf dem Rad zu bleiben und mich in den Verkehr einzufädeln.

Fahrt über die Aachener Straße in Köln

Die Aachener Straße in Köln ist die direktste Verbindung von meinem Haus in Horrem in die Kölner Innenstadt. Und natürlich auch zurück. Ich fahre sie nicht zu gerne, denn es gibt häufig Ampeln und der Autoverkehr ist ziemlich stark.

Allerdings sind die Radwege, wie hier entlang des Stadions, am Großteil des Weges ziemlich gut ausgebaut.

Einer der besonderen Momente ist immer, wenn ich die A1 und den Tunnel darüber quere.

Das Bild ist mir nicht so ganz geglückt…..

Es gibt auch relativ schöne parallele Strecken, davon später einmal hier.

Aber ich fahre auch an und zu an die Aachener, weil es dort interessante Läden gibt wie zum Beispiel e-Motion

oder Alnatura (hihi, links am Bildrand)

Fahrt durch Köln

Ein paar Impressionen von einer Fahrt durch Köln an einem der ersten richtig sonnigen und warmen Tagen des Jahres. Na ja, durch Köln ist eigentlich falsch, aus Köln heraus über die Aachener Straße ist richtiger.

So was gibt es auf der Aachener nicht allzu häufig.


So was schon eher, viele auf dem Rad unterwegs. Und die Güterbahn hier ist auch was besonderes, hab ich noch nicht allzu oft gesehen.

Fahrradweichen

Ok, den Begriff selber habe ich auch letzte Woche auf einer ADFC Tagung zum ersten Mal gehört. Bezeichnet einen Schutzstreifen an einer Kreuzung, der sich teilt: in einen Teil, der geradeaus auf der Straße weiter geführt wird und einen Teil, der nach rechts abbiegt.

Der Trick dabei ist, dass der rechts abbiegende Autoverkehr den geradeaus geführten Schutzstreifen kreuzen muss. Ich bin ziemlich sicher, dass das für alle, Auto- wie Radfahrer* die das zum ersten Mal erleben, ein eher sehr ungewohnter Vorgang ist. Auch dürften viele Radfahrende es als vielleicht bedrohlich empfinden, wenn sie auf der Geradeausspur fahren und sich links und rechts von ihnen Autos bewegen, vielleicht sogar Lieferwagen und LKWs.

Einige Literatur kann den Weichen gar nichts abgewinnen. Die hier dargestellte Situation befindet sich auf der Holzmarktstraße in Berlin, unmittelbar im Anschluss an den Geschützten Fahrradstreifen.

Hier bin ich ja auch schon gefahren und finde das auch, ehrlich gesagt, suboptimal. Ich fand den Übergang von Schutz durch Poller in die ungeschützte, ziemlich unübersichtliche Situation krass. Auf dem Bild und im Vergleich ist die Autospur zwischen den Radstreifen schmal, so dass Zweifel angebracht sind, dass die Autos nicht doch auf die Radspuren fahren.

Im Vergleich fahre ich hier in Köln auf der Inneren Kanalstraße Ecke Venloer Straße gefühlt sicherer.

Durch die fehlende Farbe des rechts abführenden Radweges wirkt die Autospur zwischen den Radstreifen breiter. Insgesamt wirkt das aufgeräumter und sicherer.

Was meint Ihr? Welche Erfahrung habt Ihr mit solchen Radweichen gemacht?

Wer ist in der Pflicht?

Jan Bernd fragte gestern in einem Kommentar zu meinem Post, wer denn eigentlich in der Pflicht ist, die Radwege sauber zu machen und wie oft das geschieht.

Also, in der Pflicht ist natürlich erst einmal der Verursacher. Das hilft hier natürlich nicht weiter, weil die Verursacher sich einen Dreck um ihren Dreck scheren und ich manchmal sogar den Eindruck habe, dass sie vorsätzlich handeln.

Wie das mit der Reinigung von Radverkehrsanlagen läuft, könnt Ihr hier lesen. Die Frage ist nun, wer genau der Baulastträger ist und ob zum Beispiel die Kommune die Reinigungspflicht den Anliegern aufdrückt.

Etwas zum Thema Baulastträger schreibt die Wikipedia. Sehr detailliert, aber spezifisch für Bayern gibt es hier etwas.

Im Zweifel wende ich mich immer an die Stadt oder den Kreis. Ich hab auch schon die 112 angerufen, also die Feuerwehr, wenn das Passieren des Weges nicht mehr möglich war. Die Begeisterung am andern Ende der Leitung war verhalten, aber die haben dann doch reagiert.

In dem Artikel oben sind auch digitale Meldeplattformen genannt. In dem entsprechenden Artikel habe ich aber für NRW nichts spezifisches gefunden.

Die Frage von Jan war, wie oft die Radwege gereinigt werden. Mein Eindruck: nur auf Anfrage oder erkannten Bedarf.