300 km – an wieviel Tagen?

Vor der Abfahrt zur MSR300 um halb vier morgens

So lautete die Frage meinst Kolleginnen und Kollegen, wenn ich ihnen erzählte, dass ich am Wochende 300 Kilometer um die Mecklenburgische Seenplatte fahren würde.

Na, an einem Tag natürlich.

Bei der Mecklenburger Seen Runde, der MSR300. Mit meiner Bestbikebuddy Anja zusammen.

Kurz gesagt: phantastische Organisation, tolle Streckenauszeichnung und -führung. Liebevolle, zugewandte Helfer, sogar Reparaturstationen an den meisten „Depots“. Wunderschöne Wege durch ebensolche Alleen. Herrliche Blicke auf die Seen. Tolle Straßen, aber auch schreckliche Straßen. Und alle Arten von Kopfsteinpflaster.

Wir hätten beide noch weiter fahren können. Gut gerüstet für die kommenden Herausforderungen.

11 Gedanken zu „300 km – an wieviel Tagen?“

  1. Kleiner Pro-Tipp: Abends starten. Bei der Fahrt durch die Nacht hat man so gut wie keine Autos und auch die Depots sind vergleichsweise leer. Solange es dunkel ist, geht es dann durch die bewaldeten Gebiete und wenn es ind freiere geht– zwischen Schwarz und Röbel – kommt langsam die Sonne raus. Und dann kann man in der Morgensonne die tolle Landschaft bewundern, da fahren sich die letzten 150km ganz von allein.

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  2. Es hat beides was! Über Nacht ist es deutlich einsamer und leerer. Aber das ist irgendwie auch noch meditativer, wenn man nur mit dem Lichtkegel und der Straße harmoniert. Und in die Pedalen tritt. Vor sich vieleicht ein paar einzelne rote Leuchten. Zurück wird nicht geschaut!
    Man hört nur das Surren der Räder und überlegt ob das Gezwitscher schon die Lerche oder noch die Nachtigall war.
    Und ab und an einen Blick von der Straße nach oben ins Dunkle- wenn man dann den ersten zarten Lichtschimmer am Horizont sieht weiß man, dass alles gut wird und die letzen paar Kilomenter durch die Felder auch noch gehen.
    Tagsüber sind deutlich mehr Räder unterwegs, man kann meist locker im Pulk mitrollen und bekommt einen genialen Schnitt, so macht es auch Spaß. Man sieht die wunderschöne Landschaft, vor allem der westlichste Abschnitt bei Lenz ist alleine einen Urlaub wert. Dafür sind aber nicht nur mehr radfahrer, sondern auch Autos unterwegs.

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