Menschen……

Als Einzelfahrer in einem 24 Stunden Rennen wie dem in Kelheim zu fahren ist nicht so das geselligste Ereignis, das ich mir so vorstellen kann.

Na, so dachte ich zuerst, als ich mal rekapitulieren wollte, welche Begegnungen ich in Kehlheim beim Race24 hatte.

Aber das ist natürlich vollkommener Unsinn.

Meine Bikebuddys Franco, Erhard, Boris, Bestbikebuddy Anja und das Betreuerteam Monika, Claire und Fabio strafen mich komplett lügen. Ausführliche Abstimmung und Vorbereitung vor dem Rennen, gesellige Ereignisse wie zwei Essen, Fahrerlager herrichten und eine Schifffahrt (die allerdings ohne mich) rund um das Rennen waren ein toller gemeinsamer Rahmen.

Während des Rennens ergeben sich dann nur zufällig Begegnungen im Team, natürlich sind die Betreuer*innen immer für uns da.

Aber letztlich fahren alle für sich selber, und so könnte ich leider auch Bestbikebuddy Anja nicht beistehen, als sie, auch für ihre Erwartungen zu früh, aufhören musste zu fahren. Aber Du hast den Kopf ja wieder oben und ich freue mich schon darauf, Anja, dass wir nächstes Jahr wieder in Kelheim sind!

Und auch neue Begegnungen hatte ich in Kelheim.

Alfred Beck traf ich am Vortag des Rennens. Er ist Radreiseveranstalter und betreut auch Teams und Einzelfahrer bei solchen Rennen. Am Samstag bin ich bei ihm auf dem Nürburgring dabei. Ich hatte mitbekommen, dass er in Kelheim ist und dachte: lernen wir uns doch da mal kennen. Schön, dass das geklappt hat, Alfred!

Judith Liepold war auf einmal da. Zwei Stunden vor Schluss begann unsere gemeinsame Fahrt. Offensichtlich fuhr ich so ihr Tempo in dieser Rennphase und wir brachten das Ding mit abwechselndem Ziehen gemeinsam zu Ende. Obwohl wir uns über unsere Rundenzahl und so unterhielten, war mir in dem Moment gar nicht klar, dass ich es mit der späteren Siegerin der Damenwertung zu tun hatte. Glückwunsch noch mal, Judith, war schön, mit Dir zu fahren!

Apropos Damen. Nicht neu, weil auch schon im letzten Jahr, war die Begegnung mit dem Team SCC Skating Berlin – Ladies on Bike. Sie logieren auch beim Berzl Wirt und sind eine lustige Truppe. Montags morgens traf ich sie zufällig nach dem Frühstück und wie machten ein Fotoshooting auf der Brücke über die Donau.

Ich hab keine Bilder von den Ladies, aber eines, das sie von mir gemacht haben, muss auch gehen.

Bis nächstes Jahr, Ihr Lieben!

Weder Foto noch sonst etwas habe ich zu Frank Leinen. Er fuhr irgendwann einmal vor mir und ich sah, dass er vom Team Saarschleife kam. (Noch) ein Saarländer in Kelheim? Ich sprach ihn an, wir quatschten im Fahren und trafen uns in der letzten Rennphase immer wieder. War echt schön, Frank, ich hoffe, Du kannst diese Zeilen einmal lesen.

Anonym, aber doch unendlich nah und pushend sind die vielen Begegnungen mit den applaudierenden, anfeuernden Zuschauern, etwa an der Strecke, an den Musikständen am Col de Stausacker oder im Festzelt, das wir am Schluss jeder Runde durchfahren und in dem das Rennen endet. Großes Kompliment und Riesen-Dank, so wie in Kelheim ist das nirgends.

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