
Der dritte Tag und ein würdiger Abschluss. Did not like Zappanale #32.
MAIN STAGE

Haben natürlich den üblichen Käse gespielt (siehe http://warumichradfahre.blog/2023/07/18/was-mir-irgendwann-zu-den-ohren-raus-kam-und-mich-total-geaergert-hat/), aber auch einiges Interessantes. Zum ersten und einzigen (!) Mal auf dieser Zappanale „Inca Roads“, den Song, über den ich zur Musik von Zappa gekommen bin. Und „The black Page“, den Part 2, den ich überhaupt noch selten in Bad Doberan gehört hatte. Insgesamt noch Mal ein Lichtblick, auch wenn auch da schon mein Ärger gross war.

Wie gesagt, „Oh No“! Gruselig. Nicht nur, dass sie auch den ganzen Mist spielten (ganz zu Anfang und daher noch ganz gut). Ray White stellte in der Mitte des Konzertes die Arbeit ein, Robert Martin sang die hohen Töne einfach eine Oktave niedriger (das aber immerhin treffend). Die beiden Gitaristen gaben alles, um den Rest zu übertönen, leider ohne Erfolg. Chad Wackermann tat alles, den Laden irgendwie zusammen zu halten, ebenfalls ohne Erfolg. Denn Scot Thunes machte irgendwann was er wollte und drehte irgendwie am Rad. Als er eine kolossale Bass Rückkopplung erzeugte, wurde es mir zu viel und ich ging. Auf dem Weg raus hörte ich nur noch schrille Misstöne, da ging nichts mehr zusammen.
Für mich ein passendes Ende für eine missratene Zappanale. So nicht wieder.
Da war ich längst weg.
MYSTERY STAGE
Nicht gehört, parallel fand die Versammlung der Arf Society statt, wo ich schon deutlich meinen Unmut über die vielen Auftritte der Paul Green Rock Academy, die dauernden Wiederholungen von Zappa Gassenhauern und die zeitweise miese Tonqualität zum Ausdruck gebracht hatte.

Kein Zappa, daher auch keine Wiederholungen und ganz gut. Litten zu Unrecht unter meiner miesen Stimmung.
Da hatte ich der Zappanale längst Tschüss gesagt.

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