
Icletta ist wieder da. Sie musste ins Krankenhaus, hat aber die diversen Operationen nicht nur gut überstanden, sondern ist in Teilen runderneuert und läuft besser denn je. Kein Wunder, denn sie wurde ja auch von einem echten Raddoktor behandelt.
Und direkt am ersten Tag nach Ihrer Genesung wurde sie voll gefordert. Der Weg zu meiner Arbeit war natürlich keine Herausforderung. Aber dann ging es nach Bonn und abends wieder nach Hause. Da kamen dann 100 Kilometer zusammen. Die meisten davon im strömenden Regen und gegen starken und böigen Wind.
Aber mit den richtigen Klamotten war das ein einziger Spaß. Das Rad machte unter allen Bedingungen und Strecken einfach eine tolle Figur. Und brachte mich sicher, leicht und vor allem pünktlich an alle meine Ziele.
Trotzdem, und das hat nichts mit Icletta zu tun: Ich hatte mal richtig Brass mit der Navigation. komoot wollte mir partout keine Strecke von Köln Bocklemünd in die Bonner Südstadt anbieten. Google Maps tat das, aber die Wege waren teilweise absolut würg. Google Maps ist für mich jetzt auf der roten Liste, das nächste Mal, wenn komoot streikt, nehme ich Apple Karten (obwohl ich in der Vergangenheit damit auch nicht nur gute Erfahrungen gemacht habe.
Egal, Icletta hat mich für alles entschädigt und super gut mitgemacht.
Das ist, WARUMICHRADFAHRE!
(Auch wenn es Menschen gibt, die Dreiräder gar nicht als Fahrräder akzeptieren wollen).

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