
Weihnachts-Express: Mit dem Liegerad Geschenke verteilen
Weihnachten steht vor der Tür und was gibt es Schöneres, als das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden? Am Sonntag war mein BlauerSkorpion nicht nur ein Liegerad, sondern ein waschechter Rentierschlitten-Ersatz für meine ganz persönliche Geschenke-Tour. 🚲🎄
Nachdem ich bei meinem Abschied im Job so viel Wertschätzung und tolle Präsente erfahren durfte, war es an der Zeit, den Spieß umzudrehen. Mein Ziel: Freund*innen in der Umgebung mit einer Kleinigkeit zu überraschen. Im Gepäck hatte ich Schokolade, Socken und eine absolut passende „Ich bin selten radlos“-Tasche. Alles fein mit Weihnachtskarten bestückt, ging es ab in die Briefkästen der Region. Hand aufs Herz: Hast du deine Weihnachtsgrüße dieses Jahr schon alle verteilt oder bist du eher Team „Last Minute“?
Die Tradition des Schenkens ist schließlich tief in unserer Kultur verwurzelt:
Das Schenken an Weihnachten geht weit über den reinen Konsum hinaus. Ursprünglich erinnerte es an die Gaben der Heiligen Drei Könige oder die Großzügigkeit des Heiligen Nikolaus. Heute ist es vor allem ein Zeichen der Wertschätzung und Verbundenheit. Es geht darum, dem Gegenüber zu zeigen: „Ich habe an dich gedacht.“ Dieser soziale Kitt ist es, der uns besonders in der dunklen Jahreszeit zusammenrücken lässt.
Passend zu diesem Gedanken der Verbundenheit führte mich mein Weg von Sindorf über den Bahnradweg direkt zum Krankenhaus Düren.

Ein guter Freund hatte sich dort einer Operation unterziehen müssen. Ihn mit Schokolade, Gebäck und einer halben Stunde gemeinsamer Zeit aufzuheitern, war wohl das wichtigste Etappenziel meiner 61 Kilometer langen Reise.
Die Strecke selbst bot ein paar echte Highlights, aber auch kleine Herausforderungen. Besonders spannend war die Querverbindung von Düren nach Oberzier. Dort führt ein Radweg unter der recht neuen B56 hindurch. Aber Achtung: Die Unterführung ist ziemlich eng – mit dem HP Velotechnik Skorpion muss man da schon genau zielen! 😉

Danach ging es quer durch die Felder Richtung Gewerbegebiet „Im Großen Tal“. Früher bin ich die Strecke blind gefahren, aber heute bin ich doch ein wenig durch die Prärie gekurvt, bis die Verbindung wieder passte. Kennst du das auch, wenn Wege, die du ewig nicht gefahren bist, sich plötzlich völlig neu anfühlen?
Am Ende rollte ich am Umspannwerk westlich von Oberzier vorbei, machte noch einen Schlenker über Niederzier und kehrte schließlich glücklich nach Hause zurück. Die ersten Rückmeldungen kamen prompt: Die Überraschungen in den Briefkästen haben für echte Freude gesorgt. Und genau das ist es, warum ich Rad fahre: Es verbindet Bewegung an der frischen Luft mit den Momenten, die das Leben bereichern.
Wer die Route genau nachfahren möchte (inklusive meiner kleinen Such-Aktion im Feld), findet hier alle Details:
Es war eine rundum erfüllende Fahrt, eine perfekte Mischung aus Alltags- und Lusttour. Welches Ziel steuerst du in der Vorweihnachtszeit noch mit dem Rad an?
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