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195.500 Kilometer Freiheit: Meine 15-jährige Fahrrad-Bilanz

1. SEO-optimierter Alt-Text (Barrierefreiheit) Ein Streudiagramm mit dem Titel „Gefahrene Rad Kilometer 2011 bis 2025“, das die monatlichen Fahrleistungen über 14 Jahre hinweg vergleicht. Die y-Achse zeigt Kilometer von 0 bis 2500, die x-Achse die Jahre. Jeder Monat ist durch einen farbigen Datenpunkt dargestellt. Die Grafik zeigt einen deutlichen Aufwärtstrend der jährlichen Gesamtkilometer ab 2011, mit Spitzenwerten von über 2000 Kilometern in einzelnen Monaten der Jahre 2018, 2019, 2020 und 2022. 2. Fünf peppige Hashtags #Kilometerfresser #RadsportLiebe #StatistikDienstag #MotivationPur #CyclingLife 3. Sprechende Bildunterschrift (max. 10 Wörter) 14 Jahre im Sattel: Meine Kilometer-Entwicklung im grafischen Rückblick.

15 Jahre im Sattel: Meine Bilanz zwischen Speichen und Stoßstange

Hättet Ihr gedacht, dass 15 Jahre auf dem Rad alles verändern können? Ich ziehe heute Bilanz und schaue auf fast 200.000 Kilometer reine Muskelkraft zurück. Spoiler: Das Auto verstaubt bei mir fast nur noch in der Ecke.

Die nackten Zahlen (und ein bisschen Stolz)

In den letzten Wochen habe ich Euch mitgenommen auf meine Reise vom Gelegenheitsradler zum Alltags-Pedaleur. Heute wird es konkret. In den vergangenen 15 Jahren bin ich stolze 195.500 Kilometer Rad gefahren. Mein Auto? Das hat im selben Zeitraum nur 86.600 Kilometer abgespult – und davon bin ich viele Strecken nicht einmal selbst gefahren, weil ich den Wagen oft an Freund:innen oder die Familie verliehen habe.

Das bedeutet: 70 % meiner Wege lege ich mit dem Rad zurück. Schaut man sich die Anzahl der Fahrten an, ist der Unterschied noch deutlicher. Nur noch etwa 3 % aller Wege erledige ich mit dem Auto. Der Rest ist reine Fahrrad-Zeit. Habt Ihr Eure Statistik auch schon mal so genau angeschaut? 🚲

So verhielt es sich mit dem Radfahren von 2010 bis heute:

Analyse: 15 Jahre im Sattel (2011–2025)

Eine detaillierte Auswertung meiner gefahrenen Fahrrad-Kilometer zeigt eine beeindruckende Entwicklung vom Gelegenheitsfahrer zum Extrem-Pendler.

Gesamtdistanz über alle Jahre: 195.500 km
Das entspricht etwa 4,6 Weltumrundungen am Äquator.

1. Jahressummen im Überblick

JahrGesamtkilometer
2011 (ab Sept.)1.316 km
20126.344 km
20138.665 km
201411.550 km
201512.320 km
201612.962 km
201714.301 km
201815.141 km
201916.594 km
202017.253 km
202115.133 km
202216.863 km
202316.408 km
202416.043 km
202514.454 km

2. Saisonale Verteilung (Monatssummen kumuliert)

Welche Monate sind statistisch gesehen meine stärksten?

MonatSumme (2011-2025)
Januar13.852 km
Februar13.342 km
März14.980 km
April15.592 km
Mai18.874 km
Juni18.113 km
Juli17.780 km
August17.825 km
September15.971 km
Oktober15.140 km
November13.415 km
Dezember12.568 km

3. Interpretation der Daten

Jahresverläufe & Entwicklung

Die Daten zeigen eine klare Evolution meiner Rad-Karriere. Nach einer Aufbauphase bis 2014 hat sich die jährliche Leistung auf einem extrem hohen Niveau stabilisiert. Besonders markant ist der Zeitraum ab 2019, in dem fast konstant über 16.000 km pro Jahr erreicht wurden. Das Jahr 2020 markiert mit 17.253 km den absoluten historischen Höchststand.

Monatliche Trends

Der Mai ist mit fast 19.000 kumulierten Kilometern der absolute Spitzenreiter, dicht gefolgt von den Sommermonaten. Bemerkenswert ist die hohe Winter-Resilienz: Auch in den kältesten Monaten (Jan/Feb) liegen die Gesamtsummen stabil über 13.000 km, was für eine sehr konsequente Ganzjahres-Nutzung spricht.

4. Spitzen- und Durchschnittswerte

Maximalwerte:

  • Monat-Peak: 2.107 km (Aug 2022)
  • Jahr-Peak: 17.253 km (2020)

Durchschnitte:

  • Pro Jahr: 14.331 km
  • Pro Monat: 1.108 km

Vergleich zum Durchschnitt

  • Das Jahr 2025 liegt mit 14.454 km fast exakt (+0,8 %) auf dem langfristigen Durchschnitt.
  • Das Rekordjahr 2020 lag beeindruckende 20,4 % über dem Gesamtdurchschnitt.

Warum sich der Umstieg lohnt

Es ist ein Prozess, keine Frage. Aber dieser Weg führt zu echter Lebensqualität. Wissenschaftliche Studien belegen längst die positiven Auswirkungen des Radfahrens auf die Gesundheit, von denen ich jeden Tag profitiere. Man fühlt sich fitter, wacher und – das ist der wichtigste Punkt – freier.

Das Auto nutze ich nur noch für lange Fahrten oder etwa auch Fahrten, bei denen etwa die Bahn zu unzuverlässig oder zu wenig komfortabel erscheint. Auch in den seltenen Fällen, in dem etwas sehr Schweres zu transportieren ist. 

Der Impact-Check: Was bedeuten 195.500 km?

🌍 Ökologie

Durch den Verzicht auf das Auto wurden ca. 28,1 Tonnen CO2 eingespart. Um diese Menge zu binden, müsste ein kleiner Wald aus 2.250 Buchen ein ganzes Jahr lang wachsen.

🔥 Körper

Mein Körper hat auf dieser Distanz rund 5,6 Millionen Kilokalorien verbrannt. Das entspricht der Energie von über 6.200 Pizzas.

Materialschlacht: Statistisch gesehen hat diese Strecke etwa 47 Fahrradketten und 29 Sätze Reifen verschlissen. Es ist nicht nur ein Hobby, es ist eine logistische Meisterleistung!

Zudem schont es also die Umwelt und den Geldbeutel. Was bedeutet das konkret für den Alltag? Ich bin weniger gestresst von Staus und Parkplatzsuche. Stattdessen genieße ich die frische Luft. Schon mal probiert?

Der Ausblick: Drei Räder und die Bahn

Wird sich das in Zukunft ändern? Wahrscheinlich bleibt das Verhältnis stabil. Ich werde weiterhin jeden Tag im Sattel sitzen, aber ich werde auch das Auto nicht komplett abschaffen. Ein wichtiger Baustein für mich ist die Kombination mit dem Deutschlandticket, um auch weite Strecken ohne eigenen PKW zu meistern.

Allerdings werde ich meine Fahrweise etwas anpassen. Die Zeiten der extremen sportlichen Langstrecken auf zwei Rädern weichen einer gemütlicheren Gangart. Mein Fokus liegt nun auf meinen Dreirädern. Das sorgt für Komfort und Stabilität, auch wenn die Kilometerstände vielleicht nicht mehr ganz so rasant wachsen wie früher. Wer sich für diese Technik interessiert, findet in diesem Ratgeber für Spezialräder spannende Infos zu den Vorteilen von Liegedreirädern.

Mein Fazit

Es funktioniert! Man kann das Auto, zumindest zu den größten Teilen, durch das Rad ersetzen. Es ist ein Weg, der sich lohnt. Am Ende warten eine bessere Gesundheit, eine saubere Umwelt und vor allem eine riesige Portion Lebensfreude. Und genau das ist der Grund, WARUMICHRADFAHRE!

Was hält Euch noch im Auto zurück, oder seid Ihr auch schon längst umgestiegen? Schreibt es mir in die Kommentare!

Kommentare

  1. Das kann sich – glaube ich – wirklich sehen lassen!💪👏👍

  2. Leben auf dem Land. Ohne Auto fast unmöglich (da ich kein „Einkaufsrad“ habe).
    Während meiner letzten Tätigkeit – 13 Jahre Nachtarbeit – auch nicht einfach.
    Aber die letzten Jahre fahre ich auch mehr mit dem Rad, als mit dem Auto…

    1. Kann ich mir alles vorstellen. Ich bin auf dem Land groß geworden und habe einmal etwas über drei Jahre in der Eifel gelebt, da bin ich fast nur Auto gefahren. Jetzt lebe ich im Kölner Speckgürtel und da ist das komplett anders. Hier schaffe ich mit dem Rad (es ist total flach) oder dem ÖPNV fast alle Strecken.
      Schönen Gruß nach Österreich und ein tolles 2026, Rudi!

  3. […] Steht im warumichradfahre.blog. Ich hab Axels Seite abonniert, und gestern hat er seine Statistik der vergangenen 15(!) Jahre veröffentlicht: ‚15 Jahre im Sattel: Meine Bilanz zwischen Speichen und Stoßstange.‚ […]

  4. Ganz ohne Auto? Schwierig.
    So viel wie möglich auf dem Rad?
    Genau aus den von Dir genannten Gründen:-)

    1. Ganz ohne Auto bin ich ja auch nicht. Aber eben so viel wie möglich und noch ein bisschen mehr auf dem Rad.

  5. Respekt! Die Zahlen können sich sehen lassen.

  6. […] meinem letzten Beitrag über die 195.500 Kilometer Freiheit habe ich die Mobilitätswende abgeschlossen. Jetzt widme ich mich der nächsten großen […]

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