Vom Lustwandeln zum Härtetest: Mit dem Faltrad durch das Schneechaos
Gestern noch entspanntes Dreirad-Gleiten, heute der echte Alltagstest im tiefen Weiß. Kann ein Faltrad mit kleinen Rollen wirklich Schnee und Eis trotzen? Ich habe mich für euch mit dem Brompton auf die Strecke nach Langenfeld gewagt. 🚲❄️
Nachdem mein letzter Ausflug eher Genusscharakter hatte, stand am Montag eine Alltagsfahrt an. Ziel: Enkelbetreuung in Langenfeld. Da die Radwege über die vollen 40 Kilometer bei Frost und Neuschnee wenig einladend wirkten, entschied ich mich für die Kombination aus S-Bahn (Deutschlandticket!) und Faltrad. Der große Vorteil: Das Brompton reist in der Bahn kostenlos mit. Habt Ihr das auch schon mal für Eure Pendelstrecke genutzt?

Die Fahrt mit der S6 von Köln Richtung Essen verlief reibungslos. In Langenfeld angekommen, waren die Wege zunächst gut geräumt. Doch das Wetter schlug um. Während ich mit meinem Enkel im Thule-Anhänger unterwegs war, setzte starker Schneefall ein. Was dem Kleinen gefiel, bereitete mir mit Blick auf die Rückfahrt zum Bahnhof leichte Sorgen. 🌨️
Doch das Brompton hat mich überrascht. Trotz der kleinen Räder sorgten die Continental-Reifen für ordentlich Grip. Wer im Winter sicher stehen will, sollte auf den richtigen Reifendruck achten; Tipps dazu gibt es in diesem Ratgeber zur Fahrradbereifung im Winter. Ich rutschte nur ein einziges Mal an einer fiesen Unebenheit, ansonsten fühlte ich mich auf den weißen Wegen pudelwohl.


Ein entscheidender Faktor war meine Kleidung. Statt dicker Daune setzte ich auf das Zwiebelprinzip. Das ist nicht nur für die Temperaturregelung wichtig, sondern erhält vor allem die Beweglichkeit. Wer sich wie ein Michelin-Männchen einpackt, kann bei Glätte kaum noch schnell ausbalancieren. Für alle, die noch die passende Ausrüstung suchen, bietet diese Übersicht zum Zwiebelprinzip beim Radfahren eine gute Orientierung.
Sogar zurück in Horrem, wo die Straßen spiegelglatt waren, hielt die Spur. Mein Fazit: Der Einspurer-Alltagstest im Schnee ist bestanden! ✅

(P.S.: Die „München“-Mütze auf den Fotos ist ein altes Erbstück – im Rheinland bitte ich die Stadtwahl zu entschuldigen! 😉)
Wie sieht es bei Euch aus? Schiebt Ihr noch oder fahrt Ihr schon? Schreibt es mir in die Kommentare!
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