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Das Transport-Dilemma: Packtasche oder Rucksack?

Pendeln mit Stil: So transportierst du deinen Kram sicher

Ein Kommentar zu meinem gestrigen Bericht über die Fahrt nach Langenfeld hat mich ins Grübeln gebracht.

Ein Leser schrieb, er sei eigentlich der klassische „Packtaschentyp“, greife aber in speziellen Momenten doch zum Rucksack. Da haben wir es wieder: Die ewige Suche nach der perfekten Lösung für unser ganzes Zeug! 🎒

Die Qual der Wahl: Gepäckträger oder Schulter?

Wer seine Mobilität vom Auto auf das Fahrrad umstellt – so wie ich es getan habe – steht unweigerlich vor der Frage: Wohin mit dem Kram? Beim Lastenrad ist es einfach: Alles ab in den „Kofferraum“ auf der Ladefläche. Aber bei normalen Rädern dominieren zwei Lager.

Die meisten von euch nutzen wahrscheinlich Packtaschen. Der Klassiker schlechthin sind die wasserdichten Taschen von Ortlieb, die gefühlt ewig halten.

Seitenansicht eines blauen Liegerads mit einer großen, rot-schwarzen Packtasche am Hinterrad. Das Fahrrad steht auf einem grauen Schotterplatz vor roten Metallelementen. Details wie die Gangschaltung und die Hinterradfederung sind gut erkennbar.

Ein wichtiger Tipp von mir: Achtet unbedingt auf echte Wasserdichtigkeit. Günstige Anbieter werben oft nur mit „wasserabweisend“ – das böse Erwachen kommt dann beim ersten richtigen Wolkenbruch, wenn das Laptop baden geht. 🌧️

Speziallösungen und das Rücken-Problem

Ich persönlich bin eigentlich kein großer Rucksack-Fan. Auf langen Strecken und bei schwerem Inhalt streikt mein Rücken irgendwann. Aber es gibt spannende Hybride! Besonders angetan hat es mir der Easy EXO von Red Rebane.

Rückansicht eines blauen Liegedreirads auf einem sonnigen Schotterweg. Das schwarze Schutzblech zeigt einen Blog-Aufkleber und ein Köln-Logo. Eine große Packtasche Easy EXO von Red Rebane ist seitlich montiert, während das warme Sonnenlicht lange Schatten wirft.

Das ist quasi eine leere „Klammer“, die wie eine Packtasche am Rad befestigt wird und alles aufnimmt, was sonst nirgends reinpasst. Ich kombiniere ihn oft mit einer wasserdichten Outdoor-Tasche, die ich dann über der Schulter tragen kann (gibt’s günstig bei Rossmann) – eine fast unschlagbare Kombi! Habt ihr solche Eigenbau-Lösungen auch schon mal probiert? 🤔

Die Brompton-Herausforderung

Richtig kniffelig wird es bei meinem Brompton G Line. Durch die spezielle Faltmechanik passen klassische Packtaschen hier schlichtweg nicht. Zwar gibt es schicke Lösungen wie den Korb oder Taschen von Fahrer Berlin,

Ego-Perspektive auf einen schwarzen Fahrradlenker mit Schneeflocken, Handyhalterung und einer großen Fronttasche im Winter. Am Lenker ist ein Licht mit der Aufschrift „BIKE TO SCHOOL“ befestigt, im Hintergrund liegt eine geschlossene Schneedecke auf dem Weg.

aber die haben oft einen Haken: Die Standfestigkeit des gefalteten Rades leidet. Wer sein Rad oft in der Bahn rollt, weiß, wie nervig das ist.

Deshalb habe ich mich bei meiner gestrigen Tour nach Langenfeld für den Rucksack entschieden. Er ist groß, hat praktische Tragegriffe und reicht für die kurzen Pendelstrecken völlig aus.

Ein gefaltetes dunkelgrünes Brompton Klapprad steht platzsparend im Fußraum eines Zuges zwischen blauen Sitzen. Auf einem der Sitze liegt ein schwarzer Rucksack. Durch das Zugfenster ist ein Bahnsteig sichtbar.

Dass Rucksäcke beim Radfahren auch ergonomische Vorteile haben können (wenn sie richtig sitzen), zeigt dieser Ratgeber zur Fahrradergonomie, der erklärt, wie man Verspannungen vermeidet.

Was ist dein System?

Das Thema Transport ist riesig – vom Bikepacking-Trend bis hin zu spezialisierten Lastenrädern.

Für mich bleibt es vorerst beim Mix: Rucksack in der Bahn, Packtasche oder Easy Exo auf Tour. Wie macht ihr das? Seid ihr Team „freier Rücken“ oder Team „Gepäckträger“? Schreibt es mir in die Kommentare! 👇

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