
Natur pur: Warum ich lieber draußen kurble (und was der Naturpark Rheinland damit zu tun hat)
Wann hast du das letzte Mal die Natur nicht nur gesehen, sondern so richtig gespürt? Für mich gehört das tägliche Draußen-Sein zum Radfahren wie die Kette aufs Ritzel. Diese Woche hat mich ein Workshop im Naturpark Rheinlandmal wieder zum Nachdenken darüber gebracht, was „Natur“ für uns Radfahrer eigentlich bedeutet. 🚲
Mehr als nur grüne Kulisse
Wenn wir von Natur sprechen, meinen wir oft die unberührte Wildnis. Doch Hand aufs Herz: In Mitteleuropa und besonders bei uns im Rheinland ist Natur meist eine Kulturlandschaft, die wir Menschen über Jahrhunderte geformt haben. Natur ist alles um uns herum – vom schattigen Waldweg bis hin zur rekultivierten Fläche.
Ein faszinierendes Beispiel für diesen Wandel ist der Braunkohletagebau zwischen Horrem und Türnich. Wo früher eine riesige Narbe in der Erde klaffte, durchstreife ich heute grüne Wege. Solche Veränderungsprozesse sind typisch für unsere Region. Institutionen wie der Naturpark Rheinland sorgen dafür, dass Naturschutz und Erholung Hand in Hand gehen. Sie schaffen die Infrastruktur, damit wir die Vielfalt vor der Haustür genießen können, ohne sie kaputtzumachen. Schon mal dort unterwegs gewesen? 🌿

Erleben statt nur Verstehen
Ich gebe es zu: Ich bin kein Experte für Flora und Fauna. Ich erkenne nicht jede seltene Orchidee am Wegesrand. Aber ich erlebe die Funktion der Natur mit jeder Faser. Ich spüre die plötzliche Kühle, wenn ich an einem heißen Sommertag in den Schatten der Baumkronen eintauche oder den Schutz, den eine dichte Hecke gegen den fiesen Westwind bietet.
Klar, es ist nicht immer Wellness. Wenn die Pollen fliegen und die Augen tränen oder die Sonne unerbittlich brennt, verfluche ich das Ganze auch mal kurz. Aber ein Leben ohne diese Reize? No way! Wer tiefer in die Planung solcher Naturerlebnisse einsteigen will, findet beim Tourenplaner Rheinland-Pfalz/NRW tolle Inspirationen für die nächste Ausfahrt. Probierst du gerne mal neue Routen aus? 🗺️
Draußen ist das neue Drinnen
Diese Woche im Fitnessstudio traf ich einen Bekannten beim Indoor Cycling. Er machte sich bereit für sein Training und meinte, draußen sei es ihm viel zu kalt. Jeder nach seiner Fasson, klar. Aber für mich ist die Entscheidung gefallen: Ich radele fast immer draußen! Die einzige Ausnahme ist Dauerregen, der mich komplett durchweicht. Ansonsten gibt es kein schlechtes Wetter, nur die falsche Einstellung. Das Erleben der Jahreszeiten, das Beobachten von Vögeln, die über mir segeln – das gibt mir kein Bildschirm der Welt. Falls du noch Tipps für die richtige Schichtung suchst, hilft dieser Ratgeber für Fahrradbekleidung dabei, auch bei Kälte Spaß zu haben. ❄️
Natur ist für mich kein starres Konstrukt, sondern ein lebendiger Raum, den wir nutzen und schützen müssen. Also, rauf aufs Rad und ab ins Grüne!
Wie siehst du das? Bist du Team „Draußen bei jedem Wetter“ oder zieht es dich im Winter eher nach drinnen? Schreib es mir in die Kommentare! 👇

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