Take a ride on the wild side

Radfahren im Rheinland: Warum die Natur unser bester Trainingspartner ist

1688, Villenhofer Maar, Brühl, Seen, Ville,

Natur pur: Warum ich lieber draußen kurble (und was der Naturpark Rheinland damit zu tun hat)

Wann hast du das letzte Mal die Natur nicht nur gesehen, sondern so richtig gespürt? Für mich gehört das tägliche Draußen-Sein zum Radfahren wie die Kette aufs Ritzel. Diese Woche hat mich ein Workshop im Naturpark Rheinlandmal wieder zum Nachdenken darüber gebracht, was „Natur“ für uns Radfahrer eigentlich bedeutet. 🚲

Mehr als nur grüne Kulisse

Wenn wir von Natur sprechen, meinen wir oft die unberührte Wildnis. Doch Hand aufs Herz: In Mitteleuropa und besonders bei uns im Rheinland ist Natur meist eine Kulturlandschaft, die wir Menschen über Jahrhunderte geformt haben. Natur ist alles um uns herum – vom schattigen Waldweg bis hin zur rekultivierten Fläche.

Ein faszinierendes Beispiel für diesen Wandel ist der Braunkohletagebau zwischen Horrem und Türnich. Wo früher eine riesige Narbe in der Erde klaffte, durchstreife ich heute grüne Wege. Solche Veränderungsprozesse sind typisch für unsere Region. Institutionen wie der Naturpark Rheinland sorgen dafür, dass Naturschutz und Erholung Hand in Hand gehen. Sie schaffen die Infrastruktur, damit wir die Vielfalt vor der Haustür genießen können, ohne sie kaputtzumachen. Schon mal dort unterwegs gewesen? 🌿

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Erleben statt nur Verstehen

Ich gebe es zu: Ich bin kein Experte für Flora und Fauna. Ich erkenne nicht jede seltene Orchidee am Wegesrand. Aber ich erlebe die Funktion der Natur mit jeder Faser. Ich spüre die plötzliche Kühle, wenn ich an einem heißen Sommertag in den Schatten der Baumkronen eintauche oder den Schutz, den eine dichte Hecke gegen den fiesen Westwind bietet.

Klar, es ist nicht immer Wellness. Wenn die Pollen fliegen und die Augen tränen oder die Sonne unerbittlich brennt, verfluche ich das Ganze auch mal kurz. Aber ein Leben ohne diese Reize? No way! Wer tiefer in die Planung solcher Naturerlebnisse einsteigen will, findet beim Tourenplaner Rheinland-Pfalz/NRW tolle Inspirationen für die nächste Ausfahrt. Probierst du gerne mal neue Routen aus? 🗺️

Draußen ist das neue Drinnen

Diese Woche im Fitnessstudio traf ich einen Bekannten beim Indoor Cycling. Er machte sich bereit für sein Training und meinte, draußen sei es ihm viel zu kalt. Jeder nach seiner Fasson, klar. Aber für mich ist die Entscheidung gefallen: Ich radele fast immer draußen! Die einzige Ausnahme ist Dauerregen, der mich komplett durchweicht. Ansonsten gibt es kein schlechtes Wetter, nur die falsche Einstellung. Das Erleben der Jahreszeiten, das Beobachten von Vögeln, die über mir segeln – das gibt mir kein Bildschirm der Welt. Falls du noch Tipps für die richtige Schichtung suchst, hilft dieser Ratgeber für Fahrradbekleidung dabei, auch bei Kälte Spaß zu haben. ❄️

Natur ist für mich kein starres Konstrukt, sondern ein lebendiger Raum, den wir nutzen und schützen müssen. Also, rauf aufs Rad und ab ins Grüne!

Wie siehst du das? Bist du Team „Draußen bei jedem Wetter“ oder zieht es dich im Winter eher nach drinnen? Schreib es mir in die Kommentare! 👇

Kommentare

  1. Team „Draussen“! Wenn es mir zu kalt zum Radfahren ist, gehe ich zu Fuß… gerne hätte ich die Tipps für die Fahrradbekleidung gelesen, aber der Link funktioniert leider nicht! Mein Problem ist das Gesicht bei Kälte…

    1. Oh, den Link schaue ich mir gleich noch mal an. Gegen die beißende Kälte im Gesicht beim Radfahren gibt es drei Hauptstrategien: mechanischen Schutz durch Stoff, chemischen Schutz durch Cremes und den Schutz der Augen.

      Hier ist eine Übersicht der effektivsten Methoden:

      ### 1. Kleidung & Mechanischer Schutz

      Stoff ist die effektivste Barriere gegen den Fahrtwind (Windchill-Effekt).

      * **Schlauchtuch (Buff):** Der Klassiker. Es ist sehr flexibel und kann bei Bedarf bis über die Nase gezogen werden. **Tipp:** Merinowolle wärmt auch noch, wenn sie durch die Atemfeuchtigkeit leicht feucht wird.
      * **Sturmhaube (Balaclava):** Bei extremer Kälte (unter °C) ideal, da sie Kopf, Ohren, Hals und Wangen lückenlos abdeckt und unter den Helm passt.
      * **Gesichtsmasken mit Neopren:** Es gibt spezielle Masken mit Belüftungslöchern für Mund und Nase. Neopren ist absolut winddicht und schützt besonders gut vor dem Auskühlen.

      ### 2. Kälteschutzcremes (Unsichtbarer Schutz)

      Wenn du keine Maske tragen möchtest oder exponierte Stellen wie die Nasenspitze zusätzlich schützen willst:

      * **Fettcremes statt Feuchtigkeitscremes:** Benutze niemals normale Tagescremes auf Wasserbasis. Das enthaltene Wasser kann auf der Haut gefrieren und Erfrierungen begünstigen.
      * **Geeignete Mittel:** Vaseline, Melkfett oder spezielle „Wind- und Wetter-Cremes“ (oft für Babys erhältlich). Diese bilden einen isolierenden Schutzfilm.

      ### 3. Schutz der Augenpartie

      Oft wird vergessen, dass kalter Wind an den Augen zu Tränenfluss und schmerzhafter Kälte an den Schläfen führt.

      * **Große Sportbrillen:** Eine eng anliegende Radbrille hält den direkten Fahrtwind von den Augen und den oberen Wangenknochen fern.
      * **Skibrille (Goggles):** Bei extremer Kälte oder Schneefall ist eine Skibrille die beste Wahl. Sie schließt die Lücke zwischen Helm und Maske komplett und hält das obere Gesicht warm.

      ### Profi-Tipp gegen beschlagene Brillen

      Das größte Problem bei Masken ist, dass die warme Atemluft nach oben unter die Brille steigt und diese beschlägt.

      * **Lösung:** Achte darauf, dass die Maske über der Nase sehr eng anliegt (eventuell mit einem Nasenbügel) oder lass die Nase frei, wenn es die Temperatur zulässt. Spezielle **Anti-Beschlag-Sprays** können ebenfalls helfen.

      1. Danke für diese Ausführungen!!! Ich bin Brillenträgerin und deshalb ist das mit der Gesichtsabdeckung immer etwas schwierig…

  2. Team „Draussen“

    Wenn das Wetter nicht all zu schlecht ist bin ich lieber in freien.

    Neben Radfahren kann man eben auch eine große Runde bei Nieselwetter oder leichten Schneefall laufen.

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