Take a ride on the wild side

GSpot rollt wieder: Werkstattbesuch bei Radfieber Köln

GSpot ist zurück: Von der Werkstatt direkt ins Abenteuer

Brompton vor Allerweltshaus und bunten Bildern in Köln

Endlich wieder falten, statt fluchen! Mein treuer Begleiter GSpot ist zurück aus der Kur bei Radfieber und schaltet wieder butterweich. Wenn du wissen willst, warum ein kleiner Gurt in der S-Bahn Wunder wirkt und was mein Brompton so besonders macht, lies weiter. 🚲✨

Alles wieder paletti: Der Werkstatt-Check

Wie ihr wisst, ist mein Brompton Faltrad seit Juni mein absoluter Kilometerfresser. Über 2.100 Kilometer in nur sechs Monaten – das schafft man nur, wenn das Rad fast überall mit hinkommt.

Insta am Brompton
Insta am Brompton in Lüneburg

Doch zuletzt zickte die Schaltung, der Schaltzug war ausgefasert. Ein kurzer Boxenstopp bei Radfieber in Köln hat das Problem gelöst.

Vorher und Nachher Vergleich von Fahrradteilen: links beschädigte Kabelverbindung, rechts reparierte oder neue Verbindung.

Schon am Samstag kam die SMS: „Abholbereit!“ Nach einer kleinen Verzögerung (wegen des spannenden Tags der offenen Tür im ARA-Gelände Langenfeld) konnte ich GSpot am Montag endlich wieder in die Arme schließen. Die erste Testfahrt vom Friesenplatz über die Hohenzollernbrücke war ein Genuss. Die Schaltung flutscht wieder, auch direkt nach dem Entfalten. Schon mal selbst an der Nabenschaltung verzweifelt? 🛠️

Kleiner Hack für die S-Bahn

Ein Manko gab es bisher: In der S6 neigte das Rad dazu, sich bei Kurven selbstständig zu machen. Die Lösung ist so simpel wie effektiv: Ein kleiner Spanngurt. Jetzt leine ich das Rad einfach am Sitz oder einer Halterung an. Das gibt mir die nötige Ruhe, um entspannt Texte zu diktieren, während GSpot brav „Sitz“ macht.

Ein dunkelgrünes Brompton Faltrad steht kompakt zusammengeklappt im Fußraum eines Zuges. Das Rad ist mit einem auffälligen, neongrün-gemusterten Spanngurt sicher an der Rückenlehne eines blauen Polstersitzes befestigt, um während der Fahrt nicht zu verrutschen. Daneben sitzt eine Person in einer gelben Hose. Die Szene verdeutlicht die einfache Mitnahme eines Faltrads im öffentlichen Nahverkehr.

Faltrad-Faszination: Mehr als nur „klappen“

Die Technik des Faltens hat sich in den letzten Jahrzehnten enorm entwickelt. Moderne Falträder nutzen ausgeklügelte Gelenke und Schnellspanner, um ein vollwertiges Fahrrad in Sekundenschnelle auf Koffermaß zu bringen. Ziel ist die intermodale Mobilität: Die nahtlose Verknüpfung von Radweg und Schiene. Wer tiefer in die Technik eintauchen will, findet beim ADAC Faltrad-Ratgeber hilfreiche Tipps zu Stabilität und Faltmechanismen.

Die Legende aus London: Brompton

Brompton ist nicht einfach nur eine Marke, es ist eine Philosophie. 1975 von Andrew Ritchie in Sichtweite des Brompton Oratory in London erfunden, verfolgt das Unternehmen bis heute die Mission, die Freiheit in der Stadt zu maximieren. Die Räder werden größtenteils in London handgefertigt (gelötet!).

Die Produktpalette ist modular aufgebaut (A Line bis T Line). Ganz neu und spannend ist die G Line: Während das klassische Brompton auf 16-Zoll-Rädern rollt, kommt die G Line auf 20-Zoll-Reifen daher. Sie ist robuster, hat Scheibenbremsen und ist für gröberes Terrain gebaut – quasi das Gravel-Bike unter den Falträdern.

Drei weitere Große der Branche

  • Tern: Bekannt für extrem steife Rahmen und moderne Geometrien. Die Tern-Modelle setzen oft auf größere Laufräder und sind Vorreiter bei kompakten Lasten-Falträdern (GSD-Serie).
  • Dahon: Der Weltmarktführer wurde von Dr. David Hon gegründet. Dahon bietet die wohl größte Vielfalt an Faltmechanismen an und deckt vom günstigen Einsteiger bis zum Carbon-Renner alles ab.
  • Birdy (Riese & Müller): Ein Kult-Faltrad mit Vollfederung. Durch das Schwingen-Design lässt es sich ohne Gelenk im Hauptrahmen falten, was es besonders stabil und komfortabel für lange Touren macht.

Der nächste Stopp: Tübingen und das „Ländle“

GSpot hat die ersten 50 Kilometer nach der Reparatur mit Bravour bestanden. Am Freitag geht es Richtung Süden. In Tübingen warten die Blauen Routen auf uns. Ein Highlight wird sicher die Natenom Gedenkfahrt in Pforzheim am Samstag sein, sowie die Critical Mass in Stuttgart. Wer wissen will, wo man in der Region am besten rollt, sollte mal einen Blick in die Radroutenplaner Baden-Württemberg werfen.

Hast du dein Rad auch schon mal im Fernbus oder Zug mitgenommen? Schreib mir deine Erfahrungen in die Kommentare! 👇

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