Take a ride on the wild side

Stuttgart rollt: Mein Guide zur Critical Mass im Kessel

Eine große Gruppe Radfahrende bei der Critical Mass Stuttgart nachts auf der Straße; im Vordergrund eine Person in einem auffälligen roten Kostüm auf dem Fahrrad.

Feuersee-Vibes und Waden-Check: Mein Freitag bei der Critical Mass Stuttgart

Stuttgart, erster Freitag im Monat, und die Waden sind bereit. Wenn ich schon mal im Ländle bin, ist die Critical Massnatürlich eine freudige Pflicht – egal, ob der Himmel die Schleusen öffnet oder nicht. Hier erfährst du, warum die Stuttgarter Runde immer wieder für Überraschungen gut ist. 🚴‍♂️✨

Deja-vu mit Lichteffekten

Es war nicht mein erstes Mal in der Landeshauptstadt, aber dieses Mal fühlte es sich schon gewohnt, aber doch anders an. Die Kulisse am Feuersee mit der Johanneskirche ist im Dunkeln, wenn alles toll beleuchtet ist, fast noch prächtiger als im Sommer. Zuerst sah es so aus, als blieben wir eine kleine Truppe. Doch wie durch Zauberhand schwoll der Pulk kurz vor dem Start auf rund 400 Radbegeisterte an. Das „Versammlungsgelände“ rund um die Kirche ist einfach so weitläufig, dass sich viele Grüppchen erst im letzten Moment zusammenschließen. Hast du dieses „Plötzlich-viele-Phänomen“ bei deiner CM auch schon mal erlebt? 🤔

Regen? Gehört dazu!

Kurz vor dem Start das gewohnte Bild: Es begann zu regnen. Nicht so heftig wie bei meinem Besuch im Juni 2025, aber genug für die Regenjacke. Dem Vibe tat das keinen Abbruch. Es war mild genug, dass die Handschuhe in der Tasche bleiben konnten.

Radfahrer mit Regenjacke, aber ohne Handschuhe und Brompton G Line bei der Critical Mass Stuttgart in der Nacht; im Hintergrund beleuchtete Stadtgebäude und weitere Mitfahrende.

Apropos Vibe: Die Musik war wieder ein echtes Highlight. Mit sicher zehn wummernden Soundquellen im Tross wird das Radfahren zur rollenden Party. Ich persönlich liebe das – Musik gehört für mich zum aktivistischen Radfahren einfach dazu, auch wenn mancher Plausch mit Mitfahrenden im Bassgewitter untergeht. 

Stuttgarter Steigungen und Brompton-Power

Stuttgart ist hügelig, das ist kein Geheimnis. Die Route war dieses Mal eine echte Herausforderung: Es ging ordentlich rauf und runter. Wer die Details checken will, findet hier meine gefahrene Tour auf Komoot. Es waren längere Passagen mit über 5 % Steigung dabei.

Mein heimlicher Star des Tages: Mein Brompton G Line. Während ich letztes Jahr noch auf einem Leihrad unterwegs war, hat mein treues Faltrad dieses Mal alles mitgemacht – von der Vortour inklusive Fotoshooting bis zur entspannten Rückfahrt mit der Bahn. Dass Falträder auch am Berg eine gute Figur machen, zeigt dieser Ratgeber zur Bergtauglichkeit von Falträdern. Habt ihr auch schon mal eine CM mit dem Faltrad bestritten? 🚲💨

Ausklang im Jugendhaus West

Das Ziel war dieses Mal das Jugendhaus West. Ein toller Ort für den Abschluss: Günstige Getränke, gerettetes Essen gegen Spende und jede Menge Zeit für Austausch. Ich habe alte Bekannte getroffen und direkt Pläne für das nächste Mal geschmiedet. Es ist genau diese Community, die das Radfahren in der Stadt so wertvoll macht. Wer sich für das Konzept hinter dem „geretteten Essen“ interessiert, sollte sich die Arbeit von Foodsharing Stuttgart ansehen – eine super Ergänzung zum nachhaltigen Lebensstil.

Fazit: Extra nur für die CM nach Stuttgart anzureisen, ist vielleicht viel verlangt, aber wenn man in der Nähe ist, ist es ein absolutes Muss. Die Critical Mass Stuttgart ist besonders – und zwar besonders schön.


Wie hat dir die Strecke gefallen? Schreib es mir in die Kommentare, lass ein Like da oder teile den Beitrag! 💬👇

Kommentar

  1. […] Stuttgart rollt: Mein Guide zur Critical Mass im Kessel […]

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von Warum ich Rad fahre

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen