
Schienenersatzverkehr 2026: Mein Rettungsanker mit dem Faltrad
Gestern stand wieder der geliebte Enkeldienst in Langenfeld an. Mein treuer Begleiter #GSpot und ich planten die gewohnte Route über Leverkusen. Doch der RE1 überraschte mich mittags mit ungewohnter Fülle – ein Vorbote für das nächtliche Finale. 😅
Neue Wege im Wald entdecken
Nach dem Kindergarten-Check-Out ging es auf Entdeckungstour zwischen Langenfeld und Garath. Ich liebe es, ohne festen Plan in Fahrradstraßen abzubiegen. Diesmal führte mich ein asphaltierter Feldweg direkt in einen wunderschönen Waldabschnitt.




Die Strecke entlang eines kleinen Bachs war so malerisch, dass ich glatt die Orientierung verlor. Ein kurzer Moment des Zweifels, ein beherztes Umkehren, und schon war die Neugier wieder geweckt. Später sah ich auf der Karte, dass ich fast am Schloss Garath gelandet wäre. Habt ihr auch solche „Zufallswege“, die ihr immer wieder fahrt?
Wenn die S-Bahn Feierabend macht
Nach meiner ADFC-Videokonferenz folgte der kleine Schock: Die App mobil.nrw zeigte keine S-Bahnen mehr Richtung Kerpen an. Nur noch verspätete Regionalzüge in weiter Ferne retteten die Heimreise scheinbar nicht. Doch kreative Suche hilft oft weiter! 💡
Ich stieß auf einen Schienenersatzverkehr (SEV) für die S19 ab Köln Hauptbahnhof. Das bedeutete: Schnell mit dem Rad zurück nach Leverkusen, die S11 schnappen und dann ab in den Bus. Flexibilität ist beim intermodalen Reisen einfach alles.
Institution Schienenersatzverkehr: Fluch oder Segen?
Der Schienenersatzverkehr wird immer dann eingerichtet, wenn Gleise gesperrt sind oder Züge kurzfristig ausfallen. Meistens übernehmen private Busunternehmen diese Fahrten im Auftrag der Bahn. Laut ADFC NRW ist die Fahrradmitnahme im SEV leider oft Glückssache, da Busse keinen festen Platz garantieren.
Hier spielt das Faltrad seine wahre Stärke aus. Zusammengeklappt gilt es als Gepäckstück und darf immer mit an Bord. Während die anderen Fahrgäste im SEV schweigend auf ihre Handys starrten, genoss ich den nächtlichen Ausblick auf Köln. Der Busfahrer gab kaum Infos, aber dank GPS-Karte wusste ich immer, wo wir waren. 🗺️
Intermodalität zahlt sich aus

Mein Brompton machte auch im Bus eine perfekte Figur und beanspruchte kaum Platz. Nach einer Stunde Fahrt erreichte ich schließlich wohlbehalten Horrem. Es war ein langer Tag, aber die Kombination aus Muskelkraft und SEV hat mich ans Ziel gebracht.
Wie reagiert ihr, wenn plötzlich kein Zug mehr fährt? Schreibt mir eure wildesten SEV-Storys in die Kommentare! Gefällt dir dieser Einblick in meinen Alltag? Dann teile den Beitrag auf Bluesky oder Mastodon mit #lifestyle65!
Ich bin gespannt auf eure Erlebnisse – bis zum nächsten Mal auf zwei Rädern! 🚴♂️
Hier meine Touren rund um Langenfeld:

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