
Irgendwann muss es mal angefangen haben, mit einer Ente. Was waren das für schöne, ruhige Zeiten. Eine Ente, irgendwo, friedlich, lieb, unauffällig. Störte nicht.
Aber jetzt, ich muss es sagen, jetzt nehmen die Enten echt überhand. Und es eskaliert. Kam an Weihnachten noch eine Radfahr-Ente zu mir, brachte sie gleich ein Teufelchen mit. Und jetzt kam eine aus dem Osterei, nein, ich kann gar nicht sagen, was die tut. Schaut die obere auf dem Titelbild.
Von der fetten Ente auf meinem Lastenrad habe ich Euch ja schon erzählt.
Jetzt hatte ich Hoffnung, dass sie sich einmal runter bewegt. Ich weiß nicht genau, aber ich dachte, vielleicht ist sie ein Entenmädchen. Und als wir kürzlich am Speedway die beiden Erpel trafen, hoffte ich……

Aber weder haben sich die Erpel für sie noch sie für die Erpel interessiert. Jetzt hockt sie immer noch vorne drauf auf BlueMoon und ich muss sie überall mit hin nehmen.
Ich glaube, ich muss mir überlegen, wie ich die anderen auch mitnehme, damit sie endlich mal was Gesellschaft bekommt und sich an andere Enten gewöhnt. Ich habe noch keinen guten Weg gefunden, sie am Rad zu befestigen. Klebstoff hält auf Dauer nicht und das Aufspießen auf die Stangen meiner BikeFlags haben mir meine Mit-Radahrenden als Brutalität ausgelegt. Ich finde bestimmt was, vielleicht habt Ihr ja eine Idee.
Eine dunkle Ahnung treibt mich auch noch um. Irgendwo in meinem ganzen Radzeug in der Garage lauern, glaube ich, noch weitere Enten. Die werden bei schönem Wetter auch ihren Weg ins Freie finden und dann gibt es ein Entengedränge an meinem Rad. Dann muss ich sie vielleicht auf mehrere Räder verteilen.
Na, ich will nicht jammern. Ente, wem Ente gebührt. Insgeheim bin ich ja froh. Kann alle, die keine Enten haben, nur bedauern. Ein entenfreies Leben kann ich mir gar nicht vorstellen.

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