Take a ride on the wild side

Mit dem Rad durch Lüneburg – zwischen Backstein und Ilmenau

PowerPoint Collage von Lüneburg?

Gerade verbringe ich meinen Urlaub in Bad Bevensen – ein hübsches Städtchen zwischen Lüneburg und Uelzen. Lüneburg im Norden habe ich inzwischen schon zweimal besucht. Von meiner ersten Fahrt dorthin habe ich ja bereits berichtet.

Diesmal soll es aber weniger um die Strecke gehen, sondern mehr um die Stadt selbst – und zwar aus meiner ganz persönlichen Sicht, nachdem mein Freund Tschädd Tschipidi ja seinen Senf zu Lüneburg auch schon hier zum Besten gab:

 

Schon von Weitem beeindruckt Lüneburg mit einer markanten Silhouette: Der Wasserturm und die St.-Johanniskirche ragen in den Himmel und machen neugierig. Je näher man dem Stadtkern kommt, desto faszinierender wird die Kulisse. Altehrwürdige Backsteinbauten reihen sich aneinander, als wollten sie einander Geschichten aus Jahrhunderten zuflüstern. Sie zeugen von dem einstigen Salzreichtum, der die Stadt groß gemacht hat. Besonders das Areal rund um den Wasserturm, der Stintmarkt am anderen Ende der Altstadt und das Rathausviertel sind absolut sehenswert – und ehrlich gesagt: erlebenswert.

 

Mit dem Rad, in meinem Fall mit meinem Brompton G Line GSpot, lässt sich die Stadt wunderbar erkunden. Meist führen eigene straßenbegleitende Radwege sicher durch den Verkehr, Schutzstreifen sieht man eher selten. In der Innenstadt landet man oft direkt auf der Fahrbahn, nicht selten auch auf Kopfsteinpflaster – eine kleine Massage für Handgelenke und Tiefenmuskulatur. Ein kleiner Teil der Fußgängerzone ist fürs Rad tabu, aber damit konnte ich leben.

 

Schon bei meiner Einfahrt in die Stadt fiel mir auf, wie viele Menschen hier mit dem Rad unterwegs sind. Allein war ich auf den Wegen praktisch nie. Die Fahrradparkhäuser am Bahnhof und die Abstellanlagen in der Stadt sind gut gefüllt – und das ist immer ein gutes Zeichen. Für mich fühlt sich das Radfahren in Lüneburg angenehm und inspirierend an. Besonders schön war ein Abstecher hinter den Stintmarkt: Während ich dort auf meine Reisegruppe wartete, die mit der Bahn unterwegs war, kam ich direkt an die Ilmenau und konnte ein paar schöne Kilometer entlang des Flusses radeln. Ein kleiner Glücksmoment, der sich ganz zufällig ergeben hat.

 

Vielleicht erlebe ich am Freitag noch eine andere Seite des Radfahrens in Lüneburg. Laut Internet findet hier nämlich immer am ersten Freitag im Monat die Critical Mass statt. Ich habe mich in den einschlägigen Gruppen schon einmal gemeldet und gefragt, ob sie wirklich stattfindet. Sollte es klappen, bin ich natürlich dabei – neugierig bin ich jedenfalls schon jetzt.

 

Und übrigens: Meiner Sammlung von Wassertürmen konnte ich in Lüneburg ein weiteres Exemplar hinzufügen.

Wasserturm in Lüneburg

Leider habe ich es versäumt, ihn zu besteigen – möglich wäre es gewesen. Tja, vielleicht klappt es nicht mehr in diesem Urlaub, aber wie sagt man so schön: „Sag niemals nie.“

Kommentar

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