Ultimativ

Als ich auf einer Party ein paar Freunden über mein 24 Stunden Rennen in Zolder vorjammerte, dass mein SCHWARZER BULLE einfach zu schwer ist für so was

sagte Alex spontan: Ich leih dir mein Rad für Kelheim.

Und so durfte ich tatsächlich mit diesem Canyon Ultimate nach Niederbayern reisen (danke noch einmal BestBikeBuddy Anja und Erhard fürs Mitnehmen, das Rad befindet sich wohl geschützt mitten drin).

Foto: Anja Georg

Alex hatte das Rad so weit wie es ging „abgespeckt“ und Gewicht gespart. Das machte ich schon im Vorfeld durch einen zusätzlichen Flaschenhalter (bei 24 Stunden Rennen geht es nicht ohne) und SPD Pedale zunichte.

Und natürlich war das nicht das Ende.

An der Frontpartie musste Na klar die Startnummer angebracht werden. Die Lenkertasche musste auch sein, keine Ahnung, wie ich sonst Handy und Powerbank hätte wasserdicht transportieren sollen.

Ja, und auch Licht. Hatte zuerst gedacht, dass ich nachts den SCHWARZEN BULLEN reiten würde, aber das kam nach den tollen Erfahrungen mir dem CANYON, das viel weniger wiegt, über Tag gar nicht in die Tüte. So sah das Rad dann von vorne aus:

Auch die Sattelstange blieb nicht verschont. Sie musste das Rücklicht und ein Beanie aufnehmen, in dem sich ein Ersatzschlauch, Werkzeug und anfangs eine Regen Jacke, später ein Drehmomentschlüssel befand.

Und so ging es auf die Fahrt, und was soll ich sagen: Hammer Hammer Hammer geil.

Das Rad lief perfekt. Die 6 km berghoch machte es es mir leicht, die Abfahrten machte es zu einem rasanten Erlebnis. Oft rollte es bergab ohne treten schneller als andere, die stampelten.

Auch das Kopfsteinpflaster auf dem Marktplatz schluckte es bei immer rasanterer Fahrt klaglos.

Quelle: https://www.mittelbayerische.de/fotos/bilderstrecken/race24/2017/race24-kelheim-2019-es-geht-in-die-nacht-23678-gal40902.html Bild 8

Da ich das Rad im Vorfeld nur etwa 150 Kilometer gefahren war, merkte ich erst nach etwas über 300 km an Schmerzen in der rechten Pobacke, dass der Sattel einen Ticken zu hoch war, mein Becken kippte offensichtlich leicht. Nach einer Neujustage (keine Sorge, Alex, deswegen der Drehmomentschlüssel) löste sich das Problem in Luft auf und es ging perfekt weiter.

Das Canyon Ultimate hat mich dieses Jahr 30 mal über den Col de Stausacker geführt und mir damit fünf Runden oder 80 Kilometer mehr ermöglicht als letztes Jahr. Es war ein echtes Erlebnis, dieses Rad zu fahren. Danke Dir, lieber Alex, dass Du mir das möglich gemacht hast.

Phantastisch toll. Leider geil.

5 Kommentare zu „Ultimativ

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