Take a ride on the wild side

Rückspiegel am Fahrrad: Warum 2 Spiegel am Brompton Sinn ergeben

Nahaufnahme eines kleinen Rückspiegels am Lenkerende eines Brompton Faltrads für mehr Sicherheit.

Doppelt sieht besser: Warum mein Brompton jetzt zwei Rückspiegel hat

Sicherheit beim Radfahren beginnt oft mit einem Blick zurück – am besten, ohne den Kopf zu verdrehen. Letzte Woche hat mich mein Brompton mal wieder vor eine neue Bastel-Herausforderung gestellt. 😅

Warum ein Rückspiegel am Rad kein Luxus ist

Eigentlich hatte ich schon immer an fast allen meinen Rädern Rückspiegel montiert. Ein Fahrrad-Rückspiegel funktioniert im Grunde wie beim Auto: Er vergrößert dein Sichtfeld nach hinten erheblich. Durch eine leicht konvexe (nach außen gewölbte) Spiegelfläche wird das Geschehen hinter dir verkleinert, aber Panorama-artig abgebildet. 💡

Besonders in der Gruppe oder bei der Sternfahrt Berlin ist das Gold wert. Man behält den Pulk im Auge, ohne die Fahrlinie durch ständiges Umsehen zu gefährden. Laut ADFC erhöht dies die Sicherheit im Alltagsverkehr massiv, da die Reaktionszeit bei herannahenden Fahrzeugen sinkt. Nutzt ihr auch schon Spiegel oder verlasst ihr euch auf euer Gehör?

Der „Enkelexpress“ und das Malheur beim Falten

Als TourGuide leite ich oft Radtouren und muss sehen, was hinter mir passiert. Mein wichtigster Grund aktuell ist aber der Enkelexpress: Ich möchte meinen Enkel im Anhänger sehen können. So habe ich ihn immer im Blick, während wir entspannt durch NRW rollen. 🚴‍♂️

Ein zusammenklappbares Fahrrad steht auf einem Gehweg neben bunten Blumen und einer herzförmigen Holzskulptur im Hintergrund.

Leider ist mir am Montag beim Falten des Rades ein Missgeschick passiert. Ich habe vergessen, den Spiegel einzuklappen, und knack – die Halterung war ab. Eigentlich war der Spiegel klappbar, aber die Erde war in diesem Moment härter als das Plastik. 😅

Die Lösung: Zwei kleine Spiegel für vollen Durchblick

Der alte Spiegel hatte zudem einen Nachteil: Entweder sah ich das Kind oder den Verkehr. Deswegen musste eine neue Lösung her, und zwar gleich doppelt! Ich habe kleine Spiegel für die Lenkerenden genutzt, die normalerweise in die Rohre gesteckt werden.

Ich schraubte die Brompton-Pfropfen raus und setzte rechts sowie links die Spiegel ein. Jetzt herrscht perfekte Ordnung: Links sehe ich den Enkel, rechts beobachte ich den fließenden Verkehr. Die Spiegel sind so kompakt, dass sie beim Falten nicht einmal den Boden berühren. Habt ihr an eurem Faltrad auch schon mal Teile für mehr Komfort optimiert? 👇

Fazit: Volle Kontrolle im Enkeldienst

Am Dienstag habe ich die neue Konstruktion direkt im Enkeldienst ausprobiert. Es war ein totaler Erfolg: Der Enkel war unter Beachtung und der Verkehr unter Beobachtung. So macht das nachhaltige Pendeln und Reisen auch mit Anhang richtig Spaß!

Ein Brompton Faltrad mit Fahrradanhänger bereit für den Enkeldienst in der Stadt.

Was sind eure Erfahrungen mit Rückspiegeln am Rad? Schreibt es mir unbedingt in die Kommentare! Gefällt dir der Beitrag? Dann teile ihn gerne auf Bluesky oder Mastodon unter dem Hashtag #lifestyle65. Ich bin gespannt auf eure Stories – bis zum nächsten Mal auf zwei Rädern! 🚴‍♂️

Dokumentation:

Meine gestrige Test-Runde ist natürlich in meiner Mai 2026 Collection enthalten:

Und natürlich in meiner speziellen Langenfeld UMAP:

Vollbildanzeige

Entdecke mehr von Warum ich Rad fahre

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen