Enge in Sindorf

Heute morgen ein interessanter Artikel von Wilfried Meisen im Kölner Stadtanzeiger. Gutachter haben nun bescheinigt, dass der Bahnsteig am Sindorfer S-Bahn Haltepunkt viel zu eng ist. Auf dem Bild oben kann man es ja auch andeutungsweise sehen. Sie haben auch Vorschläge gemacht, wie er so angepasst werden kann, dass mehr Menschen darauf Platz haben und sich beim Ein- und Aussteigen nicht gegenseitig behindern. Zeit wird’s, denn im größten Ortsteil Kerpens herrscht insbesonder auf dem Bahnsteig große Enge.

Wie man hört, wohl auf der Kerpener Straße im Ort auch. Dort beschweren sich AnwohnerInnen über Lärm, zu schnell fahrende Autos und zu wenig Platz für Fußgänger und Radfahrer. Da sollte die S-Bahn schon optimal ausgelegt sein, damit mehr Menschen die nutzen. Der Haltepunkt liegt ja ziemlich zentral und ist damit eigentlich sehr gut geeignet.

Ich fahre selten über der Kerpener Straße, quere meistens Sindorf von Ost nach West, wenn ich z.B. zur Critical Mass nach Düren fahre. Da gibt es eigentlich mehrere ganz schöne für Räder geeignete Strecken.

Aber den den S-Bahn Haltepunkt nutze ich manchmal. Wenn ich mein Lastenrad ausnahmsweise einmal von Köln nach Hause mit der Bahn bewegen will, bleibt mir eigentlich gar keine andere Wahl. In Köln bekomme ich das Rad nur am Hauptbahnhof in den Aufzug. In Horrem nicht. Der Aufzug dort ist viel zu klein, oft genug fahren die Aufzüge auch gar nicht. Das Rad die Treppen hoch oder runter zu schleppen ist wegen seines Gewichts ausgeschlossen. Also fahre ich nach Sindorf, denn dort ist der Bahnsteig über eine Rampe zu erreichen. Absolut Lastenrad tauglich. Bleibt zu hoffen, dass der Bahnsteig nun auch für alle Nutzer optimal gestaltet wird.

Ein Kommentar zu „Enge in Sindorf

  1. Tobi Grolsch schreibt dazu auf Facebook:

    Ich fahre per „Gravelbike“ 33km zur Arbeit, 50% Wald/Schotter, 50% Straße/Radweg.

    Habe mich im Oktober mit guter Funktionskleidung eingedeckt… und trage seit ein einiger Zeit lange Unterwäsche mit Merinoanteil drunter.

    Und ich muss sagen, selbst unter 0°C und auch bei Regen ist es sehr angenehm zu fahren, weil die Temperatur am Körper recht konstant bleibt und es trotz Schweißnässe warm anfühlt.

    Im Wald nutze ich inzwischen eine Helmlampe, da ich vor ein paar Wochen fast ein Reh angefahren hätte (die sind ja nicht die hellsten 😀 ) und kann Helmlampen (im Wald) nur empfehlen, zumal die Kurvenfahrten auch sicherer werden.

    Und das Hassthema Schutzbleche…
    …SKS Primus sind jetzt dran und ja es ist angenehmer.
    Diese lösen auch das Problem mit den nasskalten Füßen.

    Ich dachte aber auch ich werde nicht mehr krank… leider seit gestern schon, was die kleinen aus dem Kindergarten anschleppen ist teilweise nicht zu verkraften 😉

    Liken

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