Durchs Indeland

Okay, das ist nicht Indeland. Das ist kurz vor Sindorf und kurz nach meiner Abfahrt heute Morgen gegen zwanzig vor sieben, nachdem ich in Horrem meinen älteren Sohn getroffen hatte, der seine Morgen-Laufrunde absolvierte. Idylle halt.

Als ich gestern mit einem Freund über meine heutige Tour sprach (deren Track mir wiederum ein anderer Freund geschickt hatte), meinte er, dass er da in den Rurauen auch häufiger unterwegs ist. Die Rurauen zwischen Jülich und Linnich sind sicher auch ein Bestandteil der Tour, aber beeindruckender fand ich (wie sollte es anders sein), dass die Bagger oder Absetzer des Tagebaues Inden zum Greifen nah waren und der Begriff „Indeland“ dann immer häufiger auftauchte, auch praktisch unter jedem Ortschild. Leider hab ich verpennt, das zu fotografieren, ich glaube, der damit verbundene Slogan ist: ich.see.zukunft, wohl eine Anspielung darauf, dass im Tagebau Inden dereinst mal ein See entstehen soll.

Ich war schon einmal da unterwegs, damals mit Freunden, als wir eine Tour zum Indemann machten, der allerdings auf der Südseite des Tagebaues steht, während ich heute im Norden vorbei gefahren bin.

Der Indemann

Das ist, wie gesagt, auf der Südseite. Auf der Nordost-Seite des Tagebaus gibt es auf jeden Fall wunderschöne, asphaltierte Feldweg und damit richtig viel Gelegenheit, Rennrad zu fahren. Der Rur begegnet man immer wieder, allerdings dann auch Anblicken wie diesen:

Müntz, Kirche und Umgebung

Kurz danach kam ich wieder in heimischere Gefilde, alles in der Nähe und rund um den Tagbau Hambach, das andere Braunkohlerevier, das ich heute durchquerte, kenne ich ja ganz gut.

Vielen Dank, Jan, für den Track, den ich aber am Anfang und am Ende etwas anders gefahren bin.

Zu Beginn bin ich nicht die Hüttenstraße aus Sindorf hinaus gefahren, sondern durch das Gewerbegebiet südöstlich der Bahn. Da ist am Wochendene gar kein Autoverkehr, zwar stehen da die LKWs, die darauf warten, wieder auf die Piste zu dürfen, aber sonst ist da nix los. Außerdem umging ich so den „Monsterkreisel“ B477/A4.

Dafür bin ich dann über Blatzheim gefahren und habe Buir nur gestriffen, das war dann doch ein ziemlicher Schlenker. Diese Strecke bin ich so zum ersten Mal gefahren und weiß jetzt endlich, wo es über die Brücke hin geht, die ich vom Bahnradweg aus noch nie gefahren bin.

Und am Schluss, das wird niemanden wundern, bin ich über den Speedway und die Wiedenfelder Höhe nach hause gefahren, das war dann auch noch mal ein Schlenker gegenüber Deiner Fahrt über die alte Römerstraße (zugegeben, hat mich auch gereizt….).

So kamen dann diese Strecke und Kilometer zusammen:

Die Details zur Fahrt und zum Artikel:

RadLITTLE STEVIE (Rennrad)
StreckeFahrt durchs Indeland und angrenzende Braunkohleviere
Distanz                                                                              102,00
Komoothttps://www.komoot.de/tour/184800387
KameraSamsung A70
KameraRollei Compactline 150
GPSKomoot  
GPX Downloadhttps://www.dropbox.com/t/YEPcY5wy8X3gbu6w

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