Politisch Radfahren

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Foto: Julian Busch

Critical Mass ist politisches Radfahren. Es ist pures Radfahren in einer Gruppe (formal rechtlich „Verband“ genannt) auf den Wegen, die „normalerweise“ für Autos vorbehalten sind. Oder, die von einer „autogerechten“ Politik dem Auto geschenkt und gewidmet und damit allen anderen Verkehrsteilnehmer*innen weggenommen wurden. Die werden seither mit allerlei Vorschriften und blauen Schildern auf (in der Regel miserable) Nebenwege verbannt.

#Bluemoon, #CriticalMass, #Köln, #Waden, #Socken, #Bullitt, #Soundbox, #Sandalen, #Verband, #StVO, #§27,

Seit Beginn der Critical Mass Bewegung in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts in den USA geht es daher darum, die Straßen zurückzufordern. Und das geschieht halt ganz einfach dadurch, dass Radfahrer*innen sich treffen (in den meisten Städten am letzten Freitag im Monat) und dann gemeinsam über die Straßen der Stadt fahren, von wo sie sonst verbannt sind.

Nur darum geht es, um Radfahren und das Zurückfordern von Verkehrsfläche.

Gestern fand das in vielen Städten nach einer langen Corona-bedingten Pause wieder statt. Auch in Köln. Wie wunderschön. Highlights für mich gestern: Der Turn von der Aachener Straße erst nach Norden über den Rechtsabbieger und dann gleich wieder nach Süden in die Universitätsstraße. Damit gehörte die ganze (riesige) Kreuzung uns.

Und die „Einnahme“ der Amsterdamer Straße nach der Rheinquerung über die Mülheimer Brücke.

Schön war’s.

Strecke der Critical Mass Köln Juni 2021; Quelle: Garmin Basecamp, Openfietsmap

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