Take a ride on the wild side

Ciao Stau: Mein Rückblick auf den ADFC-Sternfahrt-Düsseldorf-Tag 🟩⬜🟥

Elektronische Hinweistafel über einer Straße kündigt die ADFC Fahrrad-Sternfahrt in Düsseldorf an.

Ein phantastischer Tag fürs Radfahren: Rückblick auf die ADFC-Sternfahrt 2026

Gestern war es wieder so weit: Die ADFC NRW Fahrradsternfahrt hat Düsseldorf fest in Radlerhand verwandelt. Trotz des wechselhaften Regenwetters ließen wir uns die Laune nicht verderben – tausende Menschen setzten ein starkes Zeichen für die Verkehrswende. Hast du eigentlich schon mal im Regen für eine gute Sache in die Pedale getreten? 🚲🌧️

Ciao Stau – Mit dem Rad für mehr Platz in der Stadt

Das diesjährige Motto war so simpel wie genial: „Ciao Stau – Mehr Platz fürs Rad“. Die Logik dahinter ist bestechend, denn wenn mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen und das Auto stehen lassen, lösen sich die Staus fast wie von selbst auf. Eine Sternfahrt ist natürlich immer eine Form von Rad-Aktivismus, um für bessere Bedingungen im Radverkehr zu kämpfen. Doch gestern Abend, als ich den Tag in meiner heimischen ADFC-Gruppe Revue passieren ließ, wurde mir klar: Es war auch einfach ein großartiges Fest des Radfahrens an sich in ganz Nordrhein-Westfalen.

Von Horrem bis Düsseldorf: Ein Kilometer-Marathon

Ein Fahrrad steht neben einem Brunnen in einer urbanen Umgebung, umgeben von Bäumen und Gebäuden.

Mein eigener Tag startete in Kerpen-Horrem. Von dort aus machte ich mich auf den Weg nach Grevenbroich, dem Startpunkt eines der offiziellen Zubringer. Diese erste Etappe war knapp 32 Kilometer lang.

In Grevenbroich angekommen, waren wir bereits eine Gruppe von gut zwanzig Radelnden, die gemeinsam die 17 Kilometer nach Neuss bestritten.

Es ist immer wieder motivierend, in der Gruppe zu fahren – hast du das auch schon mal erlebt? 😊

In Neuss schwoll unser Tross dann gewaltig an.

Mit ein paar hundert Gleichgesinnten ging es über die restlichen 12 Kilometer zum Corneliusplatz, wo in diesem Jahr die zentrale Kundgebung stattfand.

Die Atmosphäre in Düsseldorf war mit mehreren tausend Teilnehmenden einfach gigantisch. Die eigentliche Sternfahrt-Route durch die Landeshauptstadt betrug in diesem Jahr knapp 12 Kilometer – ein echtes Highlight für alle Radfahrer:innen und Aktivist:innen.

Der Rückweg und die Bilanz des Tages

Ein Radfahrer sitzt auf einer Bank neben einem Radweg. Es sind Schilder mit Entfernungen zu verschiedenen Städten zu sehen, umgeben von grünen Wiesen und einem gelben Feld.

Nach dem offiziellen Teil stand für mich noch die Heimreise an. Dieses Mal wählte ich nicht den Weg über Grevenbroich, sondern die direkte Route über die Fleher Brücke und entlang der B477. Das waren noch einmal knapp 44 Kilometer.

Insgesamt habe ich gestern stolze 117 Kilometer zurückgelegt – meine bisher längste Tagesstrecke in diesem Jahr! Wer von euch hat dieses Jahr auch schon die 100er-Marke geknackt? 🏅

Besonders schön war es, in Düsseldorf so viele bekannte Gesichter zu treffen. Viele waren von weit her gekommen: aus den Städten des Ruhrgebiets, aus Mönchengladbach, dem Raum Aachen und sogar aus Bonn. Ganz NRW schien auf den Beinen – oder besser gesagt: auf den Rädern – zu sein. Ich bin sicher, dass wir gestern gemeinsam ein paar hunderttausend Radkilometer gesammelt haben.

Dank an die Organisation und alle Beteiligten

Ein riesiges Dankeschön geht an Daniela Günther, die Vorsitzende des ADFC Düsseldorf, und ihr gesamtes Team für die fantastische Organisation. Ebenso gilt mein Dank den vielen engagierten Menschen, die die unzähligen Zubringer und Gruppen koordiniert haben. Trotz der nassen Bedingungen war es ein grandioser Tag, der zeigt, wie viel Energie in unserer Community steckt!

Wie hat euch die Sternfahrt gefallen? Schreibt es mir in die Kommentare, liked den Beitrag oder teilt ihn mit euren Freund:innen! 📢🚴‍♂️✨

Die gestrigen Fahrten gibt es natürlich alle noch einmal in meiner Komoot Mai Collection:

Und alle Bilder gibt es im Google Mai Fotoalbum.

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