Und jährlich grüßt der Jahresabschluss

Mein Bild des Jahres 2021

Jahresabschluss 2021. Vielleicht am besten im Vergleich zu 2020, weil zum ersten Mal seit Beginn meiner Aufzeichnungen habe ich zwei komplette Jahren in einzelnen Fahrten erfasst und klassifiziert, nach Datum, Rad, Entfernung und „Zweck“. Na ja, der „Zweck“ ist natürlich (noch) Freitext und damit nicht wirklich auswertbar, aber der Rest schon.

Fangen wir doch einfach einmal mit der Gesamtkilometerleistung an:

Zum ersten Mal ein Knick nach unten, ca. 2.000 Kilometer weniger als letztes Jahr. Eigentlich habe ich jetzt gar keine Lust, „Gründe“ dafür zu nennen, denn ich denke, über 15.000 gefahrene Kilometer im Jahr sprechen ja immer noch total für sich. Allerdings ist vielleicht doch interessant, mal drauf zu schauen.

Ich hatte dieses Jahr einfach weniger lange Fahrten. Die längste war die fast 300 Kilometer Fahrt durch’s Ruhrgebiet mit zwei Freunden, letztes Jahr hatte ich aber auch eine 500 Kilometer Fahrt in meinem ausgefallenenen 24-Stunden Rennen. Und dieses Phänomen hatte ich noch ein paar Mal in ähnlicher Form, z.B. weniger Wochenend-Touren, die in 2020 immer noch mit ordentlich Kilometer zu Buche schlugen.

Home Office hatte vielleicht auch seinen Effekt, wobei ich im Drüberschauen denke, dass ich im Home-Office mehr gefahren bin als auf dem Weg zur Arbeit. Oft bin ich vor oder nach der Arbeit hier zu hause einfach mit dem Rennrad durch die Gegend gebrettert und statt 30 Kilometer 50 und mehr gefahren. Allerdings hat sich das gegen Ende des Jahres auch wieder relativiert, als es dann morgens und abends schon dunkel wurde. Und außerdem unterscheidet sich 2020 von 2021 nicht so sehr, was die Anzahl der Tage im Home Office anbelangt.

Ein anderer Grund für die reduzierten Kilometer verbirgt sich in der nachstehenden Grafik:

Gewinner des Jahres in meiner Gunst für meine Räder ist #BlauerSkorpion, also mein HP Velotechnik Liegedreirad. Fahrten mit diesem Rad ersetzten insbesondere Fahrten mit dem Rennrad #LittleStevie und dem Gravelbike #SchwarzerBulle. Nun ist #BlauerSkorpion zwar mein Lieblingsrad und auch unter vielen Gesichtspunkten echt ein super Fortbewegungsmittel, aber das Schnellste ist es eben nicht, ganz im Gegensatz zu den beiden anderen Rädern. Das heißt, dass ich eben weniger Kilometer mit dem Skorpion gefahren bin, als ich in der gleichen Zeit mit dem Renn- und Gravelbike gefahren wäre bzw. in 2020 noch gefahren bin. Das werde ich wohl in Zukunft auch in Kauf nehmen müssen, denn der Skorpion wird sicher auch in 2022 ganz oben auf meiner Liste bleiben. Es zeichnet sich aber auch schon ab, dass der #SchwarzeBulle auch zu seinem Recht kommen wird.

Was Aufzeichnung und Navigation anbelangt, haben sich auch Änderungen ergeben.

Während 2020 noch von meinem Garmin Oregon geprägt war, hat sich in 2021 das Meiste auf Komoot verlagert und gegen Ende hin auch noch einmal auf Garmin, allerdings auf meine Forerunner 235 Uhr.

Garmin Landschaft Strommast

Da ich das leider nicht erfasst habe bisher, gibt es dazu auch keine Auswertung. Das werde ich wahrscheinlich ändern und in Zukunft auch erfassen, mit welchem Tool ich navigiere und aufzeichne.

Apropos erfassen. Da komme ich momentan einfach nicht von Excel weg. Ich erfasse jede einzelne Fahrt wie folgt:

Das bietet mir die höchste Flexibilität und die Chance auf echte Vollständigkeit und Vollzähligkeit, etwa, wenn ich mal die Aufzeichnung vergessen hab oder wenn sie nicht funktioniert hat. Außerdem habe ich noch nicht klar, welches der Tools Garmin, Strava oder Komoot ich als vollständiges Fahrtenarchiv nutzen will. Wahrscheinlich für diesen Zweck gar keins, sondern einfach EXCEL weiter. Allerdings ergänzt um die Spalten „Navigation“ und „Logging“.

Ich knappse auch noch was rum, was das Logging anbelangt. Am liebsten habe ich gerade die Forerunner, aber die schafft natürlich im GPS-Modus gerade mal etwas mehr als einen halben Tag. Das reicht nicht aus, um alleine schon die geplanten Fahrten 2022 auch nur annähernd zu loggen. Der Oregon ist im Handling einfach zu widerborstig.

(Wieder einmal) mein älterer Sohn und Ultramarathonläufer Jonathan hat mir den Tipp gegeben, dass es Uhren gibt, die eine deutlich längere Akkulaufzeit haben. Die muss ich mir jetzt mal anschauen, könnte gut sein, dass ich noch mal ein kleines oder vielleicht sogar größeres Invest eingehe…..

So, jetzt hinein in 2022.

Euch allen allzeit eine gute Fahrt! Passt auf Euch auf da draußen!

P.S.: vielleicht noch etwas zu meinem Bild des Jahres: Das Bild wurde aufgenommen auf dem Kylltalradweg bei Gerolstein. Es zeigt Freud und Leid: einerseits die Freude an meinem Skorpion, andererseits die Zerstörung, die die Flut zwei Monate, bevor das Bild aufgenommen wurde, angerichtet hatte und die dann auch noch nicht behoben waren. Die Flut in unserer Gegend hier mit unglaublichen Zerstörungen und vielen Toten und Verletzten war für mich eines der Mega-Ereignisses des Jahres. Ichhatte auch viele wirklich schöne Erlebnisse dieses Jahr, aber beeindruckt haben mich die Bilder der Flut und der damit verbundenen Zerstörung am meisten.

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