
Na ja, der Monatsabschluss dieses Mal fällt radfahrtechnisch eher sehr durchwachsen aus. Der erste Monat dieses Jahr unter 1.000 Kilometer. Die Gründe sind ganz klar: Anfang des Monats gab es erst einmal ein paar Tage Pause, weil ich Ende Oktober zwei ziemlich große neue Tattoos bekommen hatte und die mussten erst einmal verheilen. Keine Chance auf viel Radfahren. Dann auch noch ein paar Tage mit wenigen Kilometern über die ADFC Bundesversammlung in Berlin. Trotz schöner vom Berliner ADFC geführten Tour durch die Hauptstadt kamen nicht viele Kilometer zusammen. Und so richtig für weite Strecken war auch die zweite Monatshälfte November wettertechnisch nicht aufgestellt. Also eher Schmalhans, was die Entfernungen angeht.
Dafür war der Mix an Rädern schon beeindruckend. Den Schwarzen Bullen fuhr ich vor allem am Monatsanfang. Seitdem er bei Königsrad wieder richtig flott gemacht wurde schnurrt er wie ein Kätzchen. Die Schwalbe G One machen sich erstaunlich gut, bisher noch keine einzige Panne bei den doch beachtlich vielen Kilometern. Dennoch ersetzte ich das Gravel Bike dann doch durch meinen Mr_O, das Ortlieb Tourenrad. Aus Gründen. Erstens einmal bekomme ich an den Lastenesel die großen Ortlieb Taschen dran, zweitens funktioniert der Nabendynamo noch und ich kann mir die Stecklichter klemmen. Das ist ziemlich wichtig, weil nach der Aktivierung der Winterzeit am letzten Oktoberwochenende fahre ich mehr oder weniger im Dunkeln morgens los und im Dunkeln abends auch wieder zurück. Da hilft ein Nabendynamo-gespeistes Licht hinten und vorne schon einmal sehr.
In Berlin kam das Faltrad zum Einsatz. Ich nahm es mit in den Zug und fuhr damit durch die Straßen der Hauptstadt. Vom Hauptbahnhof bis zum Hotel waren es 12 Kilometer, die sich aber sehr gut fahren ließen.Auch auf der Tour am Samstag machte es eine gute Figur. Es lohnt sich wirklich, das Rad zu haben, denn ich möchte nicht immer und überall ein Leihrad nehmen. So habe ich immer ein Rad dabei.
BlueMoon, mein Lastenfahrrad, kam gegen Ende des Monats zum Einsatz. Es war ein trauriger Einsatz.SScSchSchlSchliSchließenSchließlSchließliSchließlich Schließlich musste es die Geisterräder zu ihrem neuen Standort transportieren. Das klappte ganz gut, indem ich einen Radträger quer auf die Ladefläche legte und mit fixplus Straps fixierte. Die Spanngurte taten dann ihr Übriges und die Geisterräder konnten sicher und gut transportiert werden. Das muss sein und BlueMoon macht das.
Und am letzten Tag des Monats kam auch noch der Skorpion zum Einsatz. Es war kalt und alles war nass. Auf dem Weg zur Arbeit komme ich manchmal an Ecken und Kanten vorbei, die bei diesem Wetter vereist oder rutschig sein können. Da war ich mit dem HPVelotechnik sicherer, weil es ein Dreirad ist und man auch bei widrigsten Bedingungen nicht stürzen kann. Ich hatte das Rad schon lange nicht mehr benutzt und ganz vergessen, wie viel Spaß es macht, damit zu fahren. Aber die Erinnerung ist wieder aufgefrischt worden, so dass ich am 1. Dezember gleich wieder damit gefahren bin, aber nicht zur Arbeit, sondern zum Spaß.
Ihr fragt euch sicher, warum ich diesen Monatsbericht ungewöhnlich nenne. Nun, weil am letzten Tag des Monats etwas ganz Außergewöhnliches geschah: Um 16.54 Uhr brachte meine Schwiegertochter Agnes meinen Enkel Ephraim Paul Fell zur Welt. Schöner kann ein Monat nicht enden. Es war also ein ungewöhnlicher, aber wunderbarer und schöner Monatsabschluss.

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