Take a ride on the wild side

Kann Gehen gehen?

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In meinen letzten Beiträgen habe ich geschrieben, wie ich ohne Auto und Fahrrad unterwegs bin. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß klappt das ganz gut.

Aber das ist nur ein Teil der Herausforderung, die meine Verletzung an mich stellt. Genauso wichtig ist für mich die Frage, wie ich meine Fitness und Kondition hoch und mein Gewicht niedrig halten kann. Zuletzt war ich auch im Winter richtig fit und meine Kondition ließ keine Wünsche offen. Schließlich war der Plan für die Tour, bei der ich gestürzt bin, 100 Kilometer zu fahren. Und das war ein Plan, kein Abenteuer.

Das Gewicht war zuletzt etwas angestiegen. Süßigkeiten im Dezember ….. Am Morgen des Sturzes wog ich etwas mehr als 83 Kilo. Das waren etwa drei Kilo mehr als mein niedrigstes Gewicht in diesem Jahr.

Fitnesszustand und Gewicht haben natürlich viel mit meinem Sport zu tun. Radfahren und Kraftausdauertraining sorgen für beides. Jetzt geht Radfahren nicht mehr und in die Muckibude traue ich mich noch nicht so richtig.

Also muss eine Alternative her. Da bleibt nicht viel übrig. Eigentlich nur Gehen. Vibrationen muss ich vermeiden und schwitzen will ich in der Schiene auch nicht. Das schließt Joggen aus.

Deshalb gehe ich seit dem Unfall so viel wie möglich. Zum einen die „letzte Meile“ mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Zum anderen Strecken, die ich sonst mit dem Fahrrad zurücklege.

Erfahrungen: Ich erlebe die Umwelt viel intensiver als mit dem Fahrrad.

Ich sehe und höre mehr, bin viel langsamer und habe mehr Zeit, Eindrücke zu sammeln. Das ist beeindruckend.

Das Gehen ist noch flexibler als das Radfahren. Es gibt kaum Hindernisse und Einschränkungen. Das gefällt mir gut.

Aber ich bin auch viel langsamer als auf zwei Rädern. Richtige Strecken kommen nicht zusammen oder dauern ewig. Mit dem Rad zur Arbeit zum Beispiel ist kein Problem. Zu Fuß? Höchstens in einem Ausnahmefall.

Vor allem ist der Trainingseffekt nicht gegeben. Mein Puls steigt kaum. Mein Atem geht nicht schneller. Also keine Dauerlösung. Vor Ende Januar wird es mit dem Radfahren nicht klappen. Wandern wird nicht alles ausgleichen können. Auch wenn ich es noch etwas optimiere.

Immerhin habe ich in der Woche seit meinem Unfall fast 50 Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Und ich arbeite daran, das Gehen auch mehr als Training zu etablieren. Das muss für dieses Jahr reichen. Aber ich werde sicher mit meinem Arzt noch einmal „verhandeln“, was darüber hinaus noch möglich ist. Im neuen Jahr habe ich zu viel vor, Anfang Februar zum Beispiel schon ein vier Stunden Indoor-Cycling. Da kann ich mir keinen allzu großen Leistungseinbruch leisten.

Kommentar

  1. […] meinem gestrigen Blogeintrag habe ich geschrieben, dass Gehen flexibler ist als Radfahren und dass es praktisch keine […]

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