
Neulich war ich bei meinem Hautarzt, der mich seit etwas über zwei Jahren desensibilisiert. Heißt: er gibt mir in beide Oberarme eine Spritze mit dem verdünnten Zeug, gegen das ich allergisch bin. Beim letzten Mal war er gerade dabei, dem London Neon Cyclist die Nadel in den Popo zu stechen, als ich ihm erzählte, dass ich ein Enkelchen bekommen hatte. Da hielt er inne, musterte mich noch mal was und sagte: „So seh’n also heute Opas aus.“
Hihi!
Cool!
Tatsächlich achtet der Arzt natürlich darauf, nicht in die Farbe hineinzustechen. Insgesamt ist er eher skeptisch, was Tattoos betrifft, übertreibt es aber mit der Skepsis auch nicht. Wir haben da nicht oft und auch nicht zu ausführlich darüber gesprochen, aber er hat mir halt andeutungsweise erzählt, dass er schon Fälle von Allergie gegen die Farbe behandelt hat, die sehr unangenehm und schwierig waren.
Bislang, toi toi toi, ist bei mir alles gut gegangen. Und falls mal nicht, habe ich zumindest einen guten Hautarzt!

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