Take a ride on the wild side

Tomahawk beats Matrix

Am Mittwoch hat mein Tomahawk im Keller das Matrix im Fitness Point geschlagen. Kein Wunder! Während morgens der Weg in die Muckibude noch frei war und meinem Beintraining nichts im Wege stand, lag am frühen Abend, als ich dann endlich Zeit zum Radfahren hatte, schon hoher Schnee. Selbst die 1,5 Kilometer in die Mittelstraße wären ein Abenteuer an sich geworden. Ich wollte aber nach einem langen Tag dann doch noch aufs Rad. 

Also schlurfte ich in den Keller und checkte das Tomahawk. Ich wähnte es kaputt, aber das war ein Trugschluss. Nachdem ich die relevanten Teile wieder gängig gemacht und eine Schraube nachgezogen hatte, war es wieder funktionstüchtig. Die Geschichte „meines“ Tomahawk habe ich ja hier schon einmal erzählt, das war witzig und führte damals dazu, dass mein Sohn in Langenfeld ein baugleiches Rad besitzt. 

Schließlich ging es los. Zur Amazon Music Indoor Cycling Playlist von Wolfgang (ich glaube nicht „mein“ Wolfgang) fuhr ich eineinhalb Stunden mit ordentlichem Tempo und schreibe mir dafür 45 Kilometer gut. 

Das Tomahawk unterscheidet sich natürlich von den Matrix Rädern im Fitness Point. Nicht so sehr in der Geometrie (hier ein Artikel der Google KI „Bard“ dazu und zu Einstellmöglichkeiten eines Indoor Cycling Rades) und der grundsätzlichen Auslegung. Mein Rad im Keller wirkt „stählerner“ als das Rad im Studio. Es ist weniger verkleidet und die einzelnen Komponenten sind etwas schwieriger einzustellen. Auf der anderen Seite kann ich den Widerstand „stufenloser“ einstellen. 

Der größte Unterschied ist natürlich die elektronische Datenerfassung und -anzeige des Matrix Rades im Studio. Das kann das Tomahawk nun so gar nicht. Keine Sensoren am Rad, auch keine Vorkehrungen dafür. 

Das bedeutet aber aus meiner Sicht zumindest sensibleres Fahren. Kopf und Gefühl ersetzten Messwerte und deren Anzeige. Mittwoch Abend musste mein Brustgurt und die Anzeige meines Pulses in der Handy App „Super Cycle“ ausreichen, um etwas Messbares in das Training zu kriegen. Was aber gut gelang, so dass das Tomahawk bei diesen Witterungsbedingungen auf jeden Fall erste Wahl ist und bleibt. 

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