Take a ride on the wild side

Was richtig nervt

Heute Morgen war richtig mieses Wetter auf meiner Fahrt zur Arbeit. Es regnete in Strömen und es wehte ein nicht allzu starker, aber kühler Wind. Ich hatte das Trike wetterfest gemacht, d. h. vor allem den Regenüberzug über den Sitz und die Kopfstütze gespannt und noch eine Plastiktüte drüber.

Auch ich selber hatte mich wasserdicht angezogen und alle empfindlichen Geräte doppelt eingepackt. Alles ziemlich nervig. Wie die Fahrt selber über nasse und dreckige Radwege, die zudem noch mit heruntergewehten Ästen übersät sind.

Aber das alles ist nichts gegen das, was wirklich nervt. Was das ist? Natürlich der Autoverkehr neben meinen Wegen. Der Motorenlärm, das Aufheulen beim Gas geben. Manchmal laute Musik aus halboffenen Fenstern. Quietschen von Bremsen, Krach beim Anfahren. Das nervt tierisch. Es geht mir wirklich gegen den Strich und auf die Nerven, es zerrt daran.
Und es gibt kein Entrinnen. Es ist immer da.
Ich habe schon überlegt, ob ich mir nicht Ohrstöpsel rein machen soll oder Musik hören.

Aber dann habe ich Schiss, dass ich nichts vom Verkehr um mich herum mitbekomme und in Gefahr gerate.
Also, der Krach ist zwar immer da, aber er nervt nicht immer. Meistens fahre ich einfach so dahin, aber dann denke ich auf einmal: Boah, was für ein nerviger Lärm. Mein Weg zur Arbeit hat nur wenige Stellen an denen keine Autos neben dran fahren.
Ich freue mich schon auf Frühjahr und Sommer. Dann kann ich wieder Umwege fahren, die durch’s Feld führen, weit weg von den lauten Blechbüchsen.

Kommentare

  1. Das stimmt wirklich. Daher wäre es gut, wenn Radfernwege oder Radschnellwege nicht direkt neben Bundesstraßen gebaut werden. Aber wo werden schon Radschnellwege gebaut….

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