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Erftradweg Update

Erftradweg bei Kerpen im Februar 2024

 

Am gestrigen Samstag war ich mal wieder auf dem Erftradweg unterwegs. Tatsächlich fragte ich mich erst, wo ich von meiner Muckibude aus hinfahren sollte, um in etwas mehr als zwei Stunden in Kerpen im Erft Carree zu sein, um dort mit meiner Frau und einer Freundin von ihr zu Mittag zu essen. Da erinnerte ich mich an die Anfragen, die ich zwischendurch immer mal wieder zur Befahrbarkeit des Erftradweges bekommen hatte und meine bisherigen Artikel dazu.

Der Erftradweg verläuft entlang der Erft von ihrer Quelle in Nettersheim in der Eifel bis zu ihrer Mündung in den Rhein bei Neuss von Süden nach Norden. Er ist etwa 110 Kilometer lang. Der Erftradweg ist bei waymarked trails unter „Erft“ gelistet.

Zur Erinnerung: der Erftradweg war ja durch die Flut 2021 arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Das bezieht sich vor allem auf die Abschnitte südlich von Kerpen. Komplett gesperrt war er in Erftstadt Blessem, darüber habe ich ja zweimal hier geschrieben.

Aber auch weiter südlich, bei Euskirchen, gab es Beeinträchtigungen, mit denen ich aber keine unmittelbaren Erfahrungen gemacht habe und von denen ich meine, dass sie mittlerweile nicht mehr vorhanden sind.

Die Sperrung bei Blessem dauerte sehr lange und war oftmals in der Kritik, vor allem auch, weil lange keine Umleitung beschildert war. Ich war einige Male auch südlich der Sperrung unterwegs und fand immer einen Weg entweder östlich, entlang der Kiesgrube und durch den Ort Blessem oder westlich über die K44, eine parallel verlaufende Straße.

Auf meiner Fahrt gestern war die ursprüngliche Sperrung aufgehoben. Ich konnte die Straße dort den Weg dort einfach in Richtung Süden weiterfahren. Ein Stück weiter jedoch stand ich dann wieder vor einer Sperrung. D.h., dass der Erftradweg von Norden kommend kurz vor Blessem weiterhin gesperrt ist. Eine Umleitung ist dort auch nicht ausgeschildert, das macht aber nichts, weil sowieso nur ein Weg von dort wegführt, es sei denn, man will zurückfahren. So geht der Weg entlang der Kiesgrube auf die ursprüngliche östliche Umleitung durch den Ort.

Im Ort findet man dann das Gegenstück zur Sperrung. Dort war schon immer das Ende der Barriere.

So viel zur weiter bestehenden Sperrung des Erftradweges. Weiter nördlich, von der Kölner Straße in Kerpen entlang der Ortslage der Kolpingstadt, ist der Erftradweg ein Trümmerhaufen. Leider kann ich es nicht anders sagen. Es gibt alle Arten von Schäden und Beeinträchtigungen, die man sich vorstellen kann. Wurzelaufbrüche, Schlaglöcher, Risse, schlechte Flicken, alles im Angebot. Einen Eindruck von allem findet Ihr hier:

 

Ortsausgangs Brüggen verlasse ich den Erftradweg ja sowieso immer und Jahre durch die Orte.

Dort kommt dann bald ein sehr unangenehmes Stück wassergebundene und schotterige Strecke, die kaum befahrbar ist. Das vermeide ich gerne.

Deswegen nehme ich dort gerne einen Umweg in Kauf.

Den Verlauf der Strecke könnt Ihr hier als östlichen (rechten) Ast der Route sehen:

Dieser Artikel handelt im Wesentlichen vom Abschnitt von Kerpen bis Blessen des Erftradweges. Der ist schon echt nicht gut und immer noch mit einer Sperrung versehen. Zu dem Stück nördlich davon bis zur Mündung in Neuss möchte ich gerade nichts sagen, das bin ich schon lange nicht mehr gefahren. Den Abschnitt weiter südlich bis Euskirchen möchte ich vielleicht am Rosenmontag morgen mal fahren, ein Bericht folgt

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