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Schluss mit Schniefnase

Haselblüten mit Pollen

Am Freitag hatte ich meine vermutlich vorletzte Desensibilisierung. Seit drei Jahren bekomme ich jeden Monat (und in bestimmten Phasen auch öfter) zwei Spritzen in die Oberarme. Eine gewöhnt meinem Körper allergische Reaktionen gegen Pollen von Hasel, Birke etc. ab, die andere gegen Gräser und Getreide. Gewöhnlich firmiert diese Krankheit unter Heuschnupfen. 

Ich leide schon lange darunter. Bekam meistens kurz vor Sommeranfang tränende und brennende Augen, eine stark laufende Nase und asthmatischen Husten. In den letzten Jahren passierte das auch zunehmend schon am Jahresanfang, was noch auf ein zweites Allergen hindeutete, was es dann ja auch war.

Im Laufe der Jahre hatte ich verschiedene Gegenmaßnahmen ausprobiert. Ganz gut funktionierte Cetirizin, ein Antihistaminikum. Es unterdrückte die aktuellen Symptome einigermaßen gut. Aber auch nicht vollständig.

Eine weitere Gegenmaßnahme funktionierte bei mir gar nicht: mich überwiegend drinnen aufhalten. Auf Radfahren verzichten ging natürlich gar nicht. Und die von manchen Ärzten (darunter auch ein Orthopäde!) empfohlene einmalige Cortisonbombe zu Beginn der Allergiesaison hatte ich immer dankend verzichtet. 

Irgendwann meinte mein Allergologe, dass meine asthmatischen Symptome auch nach Abklingen der anderen Beschwerden bleiben würden, wenn ich die Sache nicht ursächlich anginge. Er schlug die Desensibilisierung vor.

Am Anfang steht ein Allergietest. Dabei werden verschiedene Substanzen am Unterarm unter die Haut geprickt. Eine allergische Reaktion an der jeweiligen Stelle zeigt dann an, was das Böse ist. Bei mir waren das eben Pollen von Frühblühern und von Gräsern und Getreide. Blöd für jemandem, der sich immer im Wald und in den Feldern aufhält.

Also wurden rasch zwei Medikamente bestimmt und bestellt, die mir dann in die Oberarme injiziert wurden. Am Anfang wurde das erst aufgebaut und wöchentlich gespritzt, später die volle Dosis monatlich.

Schon während der Behandlung, erst recht letztes Jahr, wurde alles besser. Ich hatte kaum mehr Beschwerden und nahm nur noch ganz selten Cetirizin. Asthmatische Beschwerden hatte ich schon gar nicht mehr. Jetzt gerade, wo die Hasel schon ordentlich blüht (siehe Titelbild), habe ich gar keine Beschwerden.

Drei Jahre Behandlung sind just vorbei und damit ist sie abgeschlossen. Ich war sehr diszipliniert und habe alle meine Termine brav eingehalten.

Es sieht so aus, als wäre die Behandlung erfolgreich.

Mein Arzt stichelt immer mal wieder (hihi, Wortwitz), dass ich das schon etwas früher hätte haben können. Tatsächlich ließ ich mich erst etwas bitten. Jetzt bin ich echt froh, dass ich es gemacht habe.

Die Behandlungen selber waren auch gar nicht schlimm. Bei meinem Arzt wird man für die Spritzen „dazwischen geschoben“. Nach den Spritzen muss man immer eine halbe Stunde warten, um eine mögliche Schockreaktion aufzufangen. die habe ich fast immer draußen vor der Praxis zu gebracht, schließlich verlief die Behandlung voll in der Corona Zeit. Da wir häufig mit Mehreren warteten, hatte ich oft schöne Gespräche.

Dennoch: nicht gerne wieder, hoffe, das war es jetzt.


Der folgende Text wurde von der Jetpack KI aufgrund des Prompts: Schreibe eine einseitige medizinische Abhandlung über Heuschnupfen und seine Behandlungsmöglichkeiten – geschrieben

Heuschnupfen und seine Behandlungsmöglichkeiten

Heuschnupfen, auch bekannt als saisonale allergische Rhinitis, ist eine allergische Reaktion auf Pollen von Bäumen, Gräsern und Kräutern. Typische Symptome umfassen Niesen, eine laufende oder verstopfte Nase, juckende Augen, sowie möglicherweise asthmatische Beschwerden. Diese beeinträchtigen die Lebensqualität vieler Betroffener erheblich.

Die Behandlung von Heuschnupfen kann verschiedene Ansätze umfassen. Eine Möglichkeit ist die Verwendung von Antihistaminika wie Cetirizin, die helfen, die Symptome zu lindern. Allerdings bieten diese Medikamente keine langfristige Lösung und können nicht bei allen Patienten die gewünschte Wirkung erzielen.

Eine effektive Option zur Reduzierung der Allergiesymptome ist die allergenspezifische Immuntherapie, auch bekannt als Desensibilisierung. Diese Behandlung beinhaltet die allmähliche Exposition des Körpers gegenüber Allergenen, um eine Toleranz zu entwickeln. Die Desensibilisierung kann in Form von subkutanen Injektionen erfolgen, die über einen Zeitraum von mehreren Jahren verabreicht werden. Sie hat sich als wirksam erwiesen, um die Symptome von Heuschnupfen langfristig zu reduzieren und kann sogar das Fortschreiten zu allergischem Asthma verhindern.

Darüber hinaus kann die Anpassung des Lebensstils ebenfalls dazu beitragen, Heuschnupfen zu bewältigen. Dazu gehören Maßnahmen wie das Vermeiden von Outdoor-Aktivitäten während der Pollensaison, das Tragen einer Pollenschutzmaske, sowie das Lüften von Räumen in den Morgen- oder Abendstunden, wenn die Pollenkonzentration niedriger ist.

Insgesamt ist die Behandlung von Heuschnupfen ein multidimensionaler Ansatz, der eine sorgfältige Abwägung der individuellen Situation des Patienten erfordert. Die Auswahl der geeigneten Behandlungsmethoden sollte in enger Absprache mit einem erfahrenen Allergologen erfolgen, um eine bestmögliche Linderung der Symptome zu erreichen.


Der folgende Text wurde von der Jetpack KI geschrieben. Prompt: Schreibe eine einseitige medizinische Abhandlung über Desensibilisierung gegen Heuschnupfen und deren Ablauf

Die Desensibilisierung gegen Heuschnupfen, auch bekannt als allergenspezifische Immuntherapie, ist eine wirksame Behandlungsoption, um die Symptome von Heuschnupfen langfristig zu reduzieren und das Fortschreiten zu allergischem Asthma zu verhindern.

Der Ablauf der Desensibilisierung beinhaltet die allmähliche Exposition des Körpers gegenüber spezifischen Allergenen, um eine Toleranz zu entwickeln. In der Regel erfolgt dies in Form von subkutanen Injektionen, die über einen Zeitraum von mehreren Jahren verabreicht werden. Zu Beginn steht ein Allergietest, bei dem verschiedene Substanzen am Unterarm unter die Haut geprickt werden, um allergische Reaktionen zu identifizieren.

Basierend auf den Ergebnissen werden individuell angepasste Medikamente bestimmt und bestellt, die dann in die Oberarme injiziert werden. Zunächst wird die Behandlung langsam aufgebaut und wöchentlich gespritzt, später erfolgt die Verabreichung in monatlichen Abständen.

Während der Behandlung verbessern sich in vielen Fällen die allergischen Beschwerden deutlich. Patienten berichten von einer Reduzierung oder sogar dem vollständigen Verschwinden der Symptome, was zu einer erheblichen Steigerung der Lebensqualität führt. Asthmatische Beschwerden können ebenfalls deutlich abnehmen oder ganz ausbleiben.

Während des Prozesses müssen die Patienten nach den Injektionen etwa eine halbe Stunde warten, um mögliche Schockreaktionen aufzufangen. Dies erfordert eine gewisse Disziplin, da regelmäßige Termine eingehalten werden müssen.

Insgesamt ist die Desensibilisierung gegen Heuschnupfen eine gut verträgliche und erfolgversprechende Behandlungsmethode, die unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt wird. Die Auswahl und Durchführung der Desensibilisierung sollte stets in enger Absprache mit einem erfahrenen Allergologen erfolgen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

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