
Drinnen Tag, jedenfalls die meiste Zeit. Hallen 12 und 11, jeweils beide Stockwerke. Räder Räder Räder gesehen. Viel Bekanntes, wenig sehr Neues.
Alle, wirklich alle, springen gerade auf den Gravel Zug auf. Die sportlich anmutenden Räder mit den breiten Reifen finden sich an nahezu allen Ständen. Kein Wunder, die Qualität der meisten Radwege in Deutschland lässt ja durchaus die Notwendigkeit von schotterfähigen Rädern erkennen. Dennoch: manches Modell sieht dann doch sehr getwistet aus. Ein Trekkingrad mit einem Rennradlenker zu versehen macht noch nicht den Unterschied. Mal sehen, wie das weiter geht. Ich bin irgendwann beim Bulls Stand hängen geblieben und dachte, dass die es schon richtig machen, auch wenn sie alle ihre Räder „Gravelbike/Cyclocross“ nennen, also auch nicht genau wissen, was sie nun eigentlich wollen.
Beeindruckend finde ich weiter die Kombination aus Pinion Getriebe und Motor. Auf kleinste Raum wird hier eine tolle Kraftübertragung geboten. Und mittlerweile ist das auch schon an vielen Rädern zu sehen, entwickelt sich vielleicht zu einer Art Standard im hochpreisigen Bereich.
Klar, ich hab auch die Kinderrädchen im Blick. Aus Gründen. Da gibt es mittlerweile richtig viele Hersteller, nicht nur Puky. Mit denen habe ich mich etwas länger unterhalten, die Aussage ist klar: Konkurrenz belebt das Geschäft und die Entwicklung. Auch Puky hat sich kräftig nach vorne entwickelt Und führt jetzt, aus meiner Sicht zumindest, den Markt auch wieder kräftig in die richtige Richtung.
Das mobile Zelt von Space Camper und Riese & Müller hat dann meinen Tag irgendwie abgerundet. Ziemlich abgespaced, oder?
Bilder und Videos zu dem Allen findet Ihr auf Instagram, warumichradfahre. Schaut gerne vorbei!

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