
Heute hatte die Veedelstour die Erft zum Thema, vor allem die Renaturierung zwischen Gymnich und Türnich.
Die folgenden Texte stammen vom Microsoft Copilot:
Die Erft ist ein 106,6 km langer, südwestlicher und linker Nebenfluss des Rheins. Sie durchfließt drei Landkreise und jeweils deren Kreisstädte in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Flussabwärts gesehen sind dies der Kreis Euskirchen mit Euskirchen, der Rhein-Erft-Kreis mit Bergheim und der Rhein-Kreis Neuss mit Neuss1.
Die Erft entspringt am Nordwestrand des zur Eifel gehörenden Ahrgebirges im Kreis Euskirchen. Ihre Kilometrierung beginnt südwestlich des Nettersheimer Ortsteils Frohngau auf knapp 527 m ü. NHN auf dem Osthang des Harzbüchel (537 m). Dort entspringt mit dem Kuhbach der linke Hauptstrang-Oberlauf, der südlich des Himbergs (549,6 m) fließt. Nach 1,3 km Oberlauf-Fließstrecke mündet südlich gegenüber von Frohngau ein ebenfalls Kuhbach genannter, auch 1,3 km langer und rechtsseitiger Bach ein. Den Oberlaufnamen Kuhbach behält das Fließgewässer bis zur weiteren, 2,4 km flussabwärts im Nettersheimer Ortsteil Holzmülheim gelegenen Erftquelle (ca. 414 m)1. Von dort fließt die Erft anfangs in nordöstliche und dann überwiegend in nördliche Richtungen. Im Oberlauf durchfließt sie zunächst das Hochwasserrückhaltebecken Eicherscheid und dann die Stadt Bad Münstereifel. Später berührt sie Euskirchen und Weilerswist, wo sie am Autobahnkreuz Bliesheim von der Bundesautobahn 61 und danach von der Bundesautobahn 553 überquert wird. Nördlich von Weilerswist empfängt sie ihren größten Nebenfluss, die Swist, unterquert die Bundesautobahn 1 und fließt dann entlang der A 61 über Kerpen – die Bundesautobahn 4 östlich des Kreuzes Kerpen passierend – und Bergheim nach Bedburg1.
Die Erft mündet bei Neuss-Grimlinghausen in den Rhein, südlich der Josef-Cardinal-Frings-Brücke2. Der Fluss hat eine Gesamtlänge von 106,6 km und ein Einzugsgebiet von 1.837,915 km². Seine Wasserführung wurde bereits seit dem Mittelalter vielfach geändert1.
Insgesamt ist die Erft ein bedeutender Fluss in Nordrhein-Westfalen, der sowohl landschaftlich als auch historisch interessant ist.
Die Erft wurde bereits durch verschiedene Renaturierungsmaßnahmen verbessert, um ihre natürlichen Strukturen wiederherzustellen und die ökologische Qualität zu steigern. Hier sind einige Beispiele:
- Erft-Renaturierung in Bergheim-Kenten: Hier wurde das Gewässer in ein neues, naturnah gestaltetes Flussbett verlegt. Maßnahmen umfassten das Herrichten naturnaher Uferbereiche, das Einbringen von Totholz und das Entfernen von Uferbefestigungen1.
- Perspektivkonzept „Untere Erft“: Dieses Konzept zielt darauf ab, die Erft zwischen dem Berghäuschensweg (L380) und ihrer Mündung in den Rhein auf rund 1,7 km naturnah umzugestalten. Dabei werden auch trockene Relikte (Altarme) des ehemaligen Flussverlaufs einbezogen2.
- Allgemeine Renaturierungsmaßnahmen: Diese können vielfältig sein, z. B. das Entfernen von Uferbefestigungen oder die Wiederherstellung natürlicher Uferstrukturen3.
Zukünftig ist geplant, die Erft an die geringeren Wasserabflüsse anzupassen, insbesondere nach dem vorgezogenen Ausstieg aus der Braunkohle. Bis 2030 soll die Renaturierung abgeschlossen sein4.
Die aktuelle
Der folgende Text stammt von der Seite des Erftverbandes https://www.erftverband.de/erft-verlegung-in-erftstadt-gymnich/
Erftverband führt weitere Vorbereitungen für sein bisher größtes Renaturierungsprojekt durch
Bergheim/Erftstadt, 6. November 2023. Der Erftverband plant im Bereich Erftstadt-Gymnich eine umfangreiche Renaturierung der Erft. Das Gewässer wird dabei vollständig in die westlich des heutigen Flutkanals gelegenen Flächen verlegt. Ziel der Maßnahme ist der Bau eines mäandrierenden, naturnahen Flusslaufes auf einer Strecke von rund 5,5 km. In dieser verbandsweit bisher längsten Renaturierungsstrecke wird die Erft auf den Flächen von Kreis und Erftverband viel Raum zur eigendynamischen Entwicklung bekommen.
Im Sommer 2019 hat der Erftverband die Planfeststellung für die Verlegung der Erft bei der Bezirksregierung Köln beantragt. Im April 2022 hat er den Planfeststellungsbeschluss erhalten. Aufbauend auf dieser Genehmigung erfolgte die umfangreiche Ausführungsplanung. Diese ist Basis für die durchgeführte Ausschreibung der Bauleistung innerhalb des EU-weiten Vergabeverfahrens. Der Erftverband geht davon aus, dass der erste Spatenstich im Frühjahr 2024 erfolgen wird.
Zur Bauvorbereitung und um die Sondierung auf Kampfmittel zu ermöglichen, sind nun Rodungsarbeiten an verschiedenen Stellen im gesamten Planungsraum erforderlich – ergänzend zu der bereits Anfang 2022 erfolgten Rodung an der ehemaligen Kiesgrube. Das Forstunternehmen plant am 7. November mit den Arbeiten zu beginnen. Anschließend sollen die Kampfmittelsondierungen durchgeführt werden.
Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Homepage des Verbandes: https://www.erftverband.de/gewaesserprojekt-gymnich. Dort befindet sich auch ein Projektflyer mit weiteren Informationen zur Gewässermaßnahme.
Weitere Informationen:
- Informationen zum Gewässerprojekt
- Zahlen, Daten & Fakten im Flyer „Erftverband auf einen Blick“

Kommentar verfassen