
Heute war einer dieser Tage. Noch gut gestartet mit einer Radfahrt in die Muckibude und einem ganz ordentlichen Training dort. Zu Hause im Home Office zuerst alles in Ordnung, dann bricht mir auf
einmal das Netz zusammen. Ich konnte weder WLAN noch LAN wieder connecten.
Außerdem stand auf dem Plan, meine Frau zu
ihrer Busreise mit ihrem Kirchenchor zu bringen.
Also alles auf einmal. Schnell alles zusammen
packen und dann, nachdem ich meine bessere Hälfte abgeliefert hatte, dalli dalli zur Arbeit.
Und zwar mit dem Auto, ächz! Ging aber nicht anders, sonst hätte ich das ja nie im Leben alles geschafft.
Zu Hause abends angekommen musste ich
feststellen, dass Internet nicht lief. Später sah ich dann auf Handy, dass Vodafone Kabelanschlüsse just wo ich wohne ein Problem haben. Jetzt bin‘ ich gespannt, ob Vodafone über Nacht alles wieder in Gang setzen kann.
Radfahrtechnisch sind heute also nur magere 3 Kilometer zustande gekommen. Kein so guter Start in den August.
Das kann und will ich aber am Wochenende kompensieren, denn schließlich ist der Plan, meine Familie im Saarland zu besuchen. Das sind gut 200
Kilometer. Am morgigen Freitag habe ich vor, nur etwa 80 davon mit dem Rad zurückzulegen. Nämlich das Stück von Bad Kreuznach nach
St. Wendel. Bis Bad Kreuznach kommt mein Job-Deutschlandticket zum Einsatz plus eine NRW
Fahrrad Fahrkarte, in Rheinland-Pfalz ist die Fahrrad Mitnahme kostenlos, jedenfalls nach neun Uhr.
Den Samstag werde ich mit meinen Verwandten verbringen und wahr scheinlich nicht so viel Rad fahren. Und Sonntag will ich dann möglichst die ganze Strecke zurück fahren, etwa 220 Kilometer durch Hunsrück und Eifel.
Ich werde mit dem Schwarzen Bullen fahren, dann bin ich für alle Straßenzustände, -beläge, Gelände und Witterungsbedingungen gerüstet. Das Rad ist schon aufgerüstet und wartet auf den Start.
Ich hoffe, dass das klappt. Gepackt ist im Wesentlichen schon alles, Freitag früh um halb acht soll es mit der S-Bahn los gehen. Ich bin schon gespannt, denn alles wird ein wenig durch unbekanntes Gelände gehen. Aber mein Entdeckergeist ist geweckt.
St. Wendel, ich komme!

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