
Am Sonntag vor dem Radfahren ohne Rad, dafür mit der Familie zu Fuß unterwegs am Schloss Türnich. Ich hatte dieses Jahr die große Freude, die verantwortlichen Menschen dort anlässlich einer Feier des ADFC Rhein-Erft kennen und schätzen zu lernen. Die Feier war ein unvergessliches Erlebnis in einer besonderen Location, Severin von Hoensbroech, seine Familie und seine Beschäftigten strahlen vor Liebe zu ihrem Schloss, dem Café und den Einrichtungen dort.
Wie besonders sie ist, zeigte sie gestern einmal wieder. Selbst bei einem etwas bedeckten Herbsttag brachten das Schloss selber, seine Nebengebäude, vor allem aber seine Gewässer und Bäume Farbe in unsere Gedanken und Gefühle. Im Café wurden wir herzlich empfangen, Speisen und Getränke haben dort ja eine besondere, weil immer biologische und hausgemachte Note. Zum ersten Mal bin ich durch den Wildkräutergarten gegangen, der noch bunte Blüten für uns im Angebot hatte.
Und Pflanzen, die mir in unserer Gegend noch nie aufgefallen waren.
Meine Nichte fand auch die beiden Nutrias, die sich auf der Wiese am Wasser aufhielten, putzig, meine Frau und ich waren da eher etwas zurückhaltend.
Das Schloss und alles drum herum, auch das Konzept von Severin von Hoensbroech, ist spannend und anregend.
Ein paar mehr Bilder findet Ihr hier: https://pixelfed.de/i/web/post/756248619047485926
Spannend auch ein Gespräch mit einer Anwohnerin und einem Anwohner des Schlosses, offensichtlich aus dem nahen Wohnpark. Sie sprachen uns an und fragten uns, wie wir das Schloss und seine umgebung finden  würden. Interessanterweise verglichen Sie es mit Schloss Paffendorf, das sie ordentlicher und gepflegter fanden. Ich will hier nicht weiter darauf eingehen, aber die Unterschiede zwischen Schloss Paffendorf und Schloss Türnich in nahezu allen Belangen könnten ja größer nicht sein. Ich mag beide Locations, aber Schloss Türnich atmet schon einen vollkommen anderen Geist.
Bin natürlich nicht zum letzten Mal da gewesen. Das nächste Mal aber bestimmt wieder mit dem Fahrrad.

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