Take a ride on the wild side

Über die Schwierigkeiten des Radfahrens an Weihnachten

#weihnachten, #Fahrrad, #ente, #geschenke, #radfahren, #miteinander, #familie, 

Weihnachten ist keine gute Radfahr-Zeit. Für mich auf jeden Fall nicht. Nicht so sehr das Wetter, dieses Jahr ausgemacht schmuddelig und gefühlt ziemlich kalt (obwohl die Temperatur selber heute noch nicht einmal in der Nähe des Gefrierpunktes war). Wetter ist ja für mich eher kein Hindernis, Rad zu fahren und war es heute auch nicht. Aber es sind ja andere Dinge, die mich abhalten und von denen ich allerdings tatsächlich nicht weiß, ob sie nun etwas mit Weihnachten zu tun haben oder doch zufällig sind (obwohl, Ihr wisst ja, es gibt keine Zufälle). 

Letztes Jahr ging über Weihnachten radfahrtechnisch bei mir ja gar nichts. Ich war ein paar Tage zuvor mit dem Rennrad gestürzt und hatte mir den kleinen linken Finger gebrochen. Schiene dran, Ende mit Radfahren. Gehen war angesagt. 

http://warumichradfahre.blog/2023/12/25/kann-gehen-gehen/

Das war zwar nicht so übel, aber eben kein Radfahren. Schlecht für die Kilometerbilanz.

Auch dieses Jahr lässt es sich nicht so richtig dolle an. Direkt vor Weihnachten und am Heiligen Abend hatte ich zwei Tage komplett ohne Radfahren, aus (guten) Gründen. Es gab andere, wichtigere Prioritäten. Und heute, am 1. Weihnachtsfeiertag, habe ich es auch nur auf so gute 14 Kilometer geschafft. Das aber eher deswegen, weil ich meiner Familie durch andere (Nicht-) Aktivitäten eh schon genug Zeit des Zusammenseins geklaut hatte und dann eben auch nicht noch eine Ewigkeit auf dem Rad sitzen wollte. Mal sehen, wie das wohl morgen wird, aber auch da deutet sich an, dass Radfahren nicht der Top Act sein wird. Familie und Beisammensein geht nun mal vor. 

Womit wir dazu kommen, was für mich jedenfalls das Radfahren mit Weihnachten wieder versöhnt. Nämlich den Geschenken. Da ist zum einen natürlich die Ente auf dem Titelbild. Die habe ich von meinem jüngeren Sohn, der bei uns zu Gast ist, bekommen. Enten sind ja soooooo wichtig, und die passt natürlich wie die Faust aufs sprichwörtliche Auge. Meine Frau hat mir auch eine Ente geschenkt, allerdings in einem eher ungewöhnlichen Design, die Interpretation überlasse ich Euch.

Ob und wie und wo ich die an meinen Rädern anbringen werde, weiß ich noch nicht so genau. Zwischen den Jahren muss ich dringend einmal Enten-Bilanz ziehen. In meiner Garage befinden sich sicher noch mindestens ein halbes Dutzend der putzigen Tierchen. Danach erst werde ich dann vertiefte Überlegungen anstellen, welche wo ihren Platz finden sollen. Zuletzt war das Anbringen auf meinen Rädern eher problembehaftet, auch da werden weiterführende Konzepte erforderlich sind. 

Bis dahin werden die beiden neu dazugekommenen Exemplare erst einmal Plätze in meinem Haus schmücken und mich auf diese Weise ans Radfahren erinnern, wenn ich schon nicht so viel fahren kann. 

#weihnachten, #Fahrrad, #ente, #geschenke, #radfahren, #miteinander, #familie, 

Kommentare

  1. Je älter ich werde des so mehr reift die Erkenntnis, daß sich ein Großteil der Gesellschaft die Weihnachtsfeiertage gerne als Entschuldigung zurecht legen um sich nicht zu bewegen. Ich muß da ganz ehrlich sagen, daß passt für mich nicht. Oder sollte ich sagen nicht mehr?

    Wobei man ja auf der anderen Seite jene hat, die sich dem Wahnsinn Festive500 hingeben. Wäre auch nicht mein Ding.

    1. Oh, so wollte ich das nicht verstanden wissen. Am zweiten Weihnachtsfeiertag habe ich ja auch ein wenig Strecke gemacht, schreibe ich am Wochenende auch noch mal drüber.

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