Take a ride on the wild side

Da war doch was

#Peace, #Zeichen, #Symbol, #Fenster,

Kennt Ihr das: Ihr seid gerade mit dem Auto irgendwo vorbeigerauscht und hat aus dem Augenwinkel etwas bemerkt, das Euch denken lässt: war da was? Und weil Ihr es nicht genau wisst, weil es ja vielleicht gar nichts war, weil es so umständlich ist, umzudrehen, weil sich das auch vielleicht gar nicht lohnt…… fahrt Ihr einfach weiter. Wird schon nichts gewesen sein. Meistens aber wird etwas gewesen sein, das sich gelohnt hätte, nicht so schnell daran vorbeizufahren oder eben doch anzuhalten und umzudrehen.

Und auch das ist, WARUMICHRADFAHRE!

Denn mit dem Rad ist alles schon einmal viel langsamer und damit das Wahrnehmen und Erleben der Umgebung intensiver. Anhalten ist natürlich gar kein Problem, Stehenbleiben erfordert keinen Platz. Gleiches gilt für Umkehren. Kein Problem. So ging es mir diese Woche in meinem Nachbarort Frechen Königsdorf. Dort entdeckte ich das Peace-Zeichen in einem Fenster (siehe Titelbild). Ich war schon dran vorbei, als ich dachte: „Da war doch was!“ Und vollführte eine Wendung, drehte um und fuhr noch einmal die paar Meter zurück vor das Haus, in dessen Fenster es hing. Ein Friedens-Symbol aus Lämpchen, ich denke, selbst gebastelt, jedenfalls habe ich noch nie ein Peace-Lämpchen-Bastel-Set irgendwo gesehen. Und das Symbol selbst habe ich halt so gestaltet auch noch nicht gesehen. Das Haus steht an der Durchgangsstraße des Ortes, und das ist die Aachener Straße, die Haupt-Verbindungsstraße nach Köln. Das Fenster geht raus zu dieser Straße. Und setzt so ein deutliches und weithin sichtbares Zeichen für Frieden an alle Vorbeifahrenden. Ich war sehr beeindruckt, als ich da so vor dem Fenster stand und bin es noch.

Ein wichtiges Zeichen in einer ambivalenten Zeit und Welt. Bewusst wahrgenommen und erlebt, weil ich Rad fahre.

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