Take a ride on the wild side

Mit Musik geht alles besser

#critifalmassdüren, #jbl, #partybox, #stage320, #bluemoon,
Foto: Jens Veith

Diese Woche hatte ich ja beschrieben, dass Musik zu einer Critical Mass mit dazu gehört.

Ok, vielleicht wird sich die unbedarfte Leserin oder der unbedarfte Leser fragen, wie denn wohl Musik mit Fahrrädern in eine Massenradfahrt hineinkommt. In meinem Fall ganz einfach: mit einem Soundbike.

#Stadtwald, #Köln, #Sonne, #Sonnenstrahlen, #Licht, #Weltjugendtag, #Denkmal, #Herbst, #Goldener Oktober, #Indian Summer, #Bluemoon, #Horrem, #Brunnen, #Marktplatz,#Event Baron, #Wurst Baron,

Ein solches besitze ich schon seit vielen Jahren. Es handelt sich um ein Bullitt, das eine leichte Abwandlung des Bluebird darstellt. Ich nenne es BlueMoon, die Leser meines Blogs kennen es schon ganz gut. BlueMoon war gekennzeichnet durch die Bullitt Metallbox, in die ein Bastler aus Dortmund zwei Lautsprecher und einen Akku eingebaut hatte. Die Lautsprecher konnten mittels eines Klinkenkabels mit einer Soundquelle verbunden werden, in meinem Fall war das mein Handy. Und dann kamen da eben Töne aus der Metallbox. Meistens Musik, die ich bei unterschiedlichen Anlässen abspielte, sei es bei diversen Critical Mass, Sternfahrten oder aber auch beim WHEW100, dem Ultramarathon Lauf in Wuppertal und durchs südliche Ruhrgebiet. 

#Bluemoon, #Aufkleber, #Sticker, #Statements, #bunt, #geilerfahrradscheiss, #Entchen, #Cargobikers, #ForFuture,

Die Box läuft nicht mehr, seit einiger Zeit kommen keine Töne mehr raus. Aber es gibt ja weiterhin Bedarf Musik zu machen bei solchen Ereignissen und es gibt ja mittlerweile gute Alternativen in Form von großen Bluetooth Boxen, die kabellos funktionieren und von der Ihr eine auf dem Titelbild seht. Die Box gehört nicht mir, sondern dem ADFC Rhein-Erft, aber ich durfte sie diese Woche bei zwei Ereignissen einweihen.  

Die Frage ist aber natürlich, welche Musik spielt man denn da und welche Musik darf man überhaupt spielen? 

Also, über die Musikrichtung gibt es natürlich verschiedene Geschmäcker. Einmal lief ein Dialog zwischen einer Polizistin, die uns bei der Critical Mass begleitete, und mir ungefähr so: 

Polizistin: Ey, hast du auch gute Musik? 

Ich: Das ist gute Musik!

Sie: Nee, spiel mal was anderes! 

Ich: Ich hab nix anderes!

Sie: Ich geb Dir mein Handy! (!!!!!)

Ich: Was ist denn da drauf? 

Sie: Na, Schlager!

Ich: …… fuhr schnell weg ……

Also, ich will auch gar nicht so sehr darauf eingehen, was für eine Musik ich da so immer spielte. 

Bei den beiden Ereignissen am Freitag und Samstag spielte ich unterschiedliche Musik.

Am Freitag bei der Critical Mass Düren spielte ich lizenzfreie Musik. Und am Samstag bei der Demo gegen Rechts lizenzpflichtige Musik, für die aber GEMA bezahlt worden war. 

Hoppla, lizenzfrei, lizenzpflichtig, was ist denn das schon wieder? Der Copilot weiß Bescheid: 


Alles Wissenswerte über Lizenzpflichtige und Lizenzfreie Musik

Musik ist ein fester Bestandteil unseres Alltags, und oft denken wir nicht darüber nach, welche rechtlichen Regelungen hinter den Klängen stecken, die unseren Tag begleiten. Besonders wenn es darum geht, Musik öffentlich abzuspielen oder in eigenen Projekten zu verwenden, stellt sich die Frage nach der Lizenzpflicht. Doch was bedeutet dies genau, und was ist der Unterschied zwischen lizenzpflichtiger und lizenzfreier Musik?

Lizenzpflichtige Musik

Lizenzpflichtige Musik bezieht sich auf Werke, die urheberrechtlich geschützt sind. Dies bedeutet, dass der Komponist oder Künstler, der das Werk geschaffen hat, bestimmte Rechte daran besitzt. Wenn jemand diese Musik öffentlich abspielen möchte – sei es bei einer Veranstaltung, in einem Geschäft oder online – müssen sie eine Lizenz erwerben. Diese Lizenzgebühren werden in Deutschland beispielsweise durch die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) erhoben.

Wann und warum ist Musik lizenzpflichtig?

Musik ist lizenzpflichtig, wenn:

  • sie öffentlich aufgeführt wird (z.B. bei Konzerten, in Clubs, Restaurants oder bei Demonstrationen),
  • sie in Rundfunk- oder Fernsehsendungen verwendet wird,
  • sie in Filmen, Werbungen oder anderen audiovisuellen Projekten verwendet wird,
  • sie als Hintergrundmusik in Geschäften oder auf Webseiten verwendet wird.

Der Grund für die Lizenzpflicht liegt im Schutz der geistigen Eigentumsrechte der Künstler. Durch die Zahlung von Lizenzgebühren wird sichergestellt, dass die Künstler für die Nutzung ihrer Werke angemessen entlohnt werden.

Lizenzfreie Musik

Im Gegensatz dazu steht lizenzfreie Musik. Dies bedeutet nicht, dass keine Lizenz erforderlich ist, sondern dass eine einmalige Gebühr entrichtet wird, um die Musik zu verwenden, ohne dass weitere Kosten anfallen. Lizenzfreie Musik ist besonders nützlich für Content Creator, Filmemacher und Veranstalter, da sie eine kosteneffiziente Möglichkeit bietet, qualitativ hochwertige Musik zu nutzen.

Unterschied zwischen lizenzpflichtiger und lizenzfreier Musik

Der Hauptunterschied zwischen lizenzpflichtiger und lizenzfreier Musik liegt in der Art und Weise, wie die Lizenzgebühren erhoben werden. Während bei lizenzpflichtiger Musik für jede Nutzung eine Gebühr anfällt, wird bei lizenzfreier Musik eine einmalige Lizenzgebühr bezahlt, die die Nutzung in verschiedenen Projekten ermöglicht, ohne dass weitere Kosten entstehen.

Portale für Lizenzfreie Musik

Es gibt zahlreiche Online-Portale, die lizenzfreie Musik anbieten. Hier sind fünf der bekanntesten:

  • Audiojungle: Eine umfangreiche Bibliothek mit Musik und Soundeffekten, die gegen eine einmalige Lizenzgebühr genutzt werden können.
  • PremiumBeat: Bietet eine kuratierte Auswahl an hochwertiger Musik für verschiedene Projekte, mit klaren Lizenzoptionen.
  • Free Music Archive: Eine Plattform, die eine Vielzahl von Musik unter Creative Commons-Lizenzen anbietet.
  • Incompetech: Bekannt für die umfangreiche Sammlung an kostenloser Musik von Kevin MacLeod, die für verschiedene Projekte genutzt werden kann.
  • Bensound: Bietet eine große Auswahl an kostenloser Musik für nicht-kommerzielle Projekte und kostengünstige Optionen für kommerzielle Nutzung.

Indem man sich für lizenzfreie Musik entscheidet, kann man nicht nur Kosten sparen, sondern auch sicherstellen, dass man rechtlich auf der sicheren Seite ist. Das Verständnis von Lizenzpflicht und lizenzfreier Musik ist essenziell für jeden, der Musik in seinen Projekten verwenden möchte.

Pixabay: Eine weitere großartige Quelle für lizenzfreie Musik ist Pixabay. Diese Plattform, bekannt für ihre umfangreiche Bibliothek an kostenlosen Bildern und Videos, bietet nun auch eine beeindruckende Auswahl an lizenzfreier Musik. Die Musik auf Pixabay kann kostenlos heruntergeladen und in diversen Projekten genutzt werden, ohne dass zusätzliche Lizenzgebühren anfallen. Dies macht sie zu einer ausgezeichneten Wahl für Kreative, die nach qualitativ hochwertiger Musik suchen, um ihre Videos, Podcasts oder andere Medienprojekte zu bereichern. Durch die benutzerfreundliche Suchfunktion und die klare Lizenzierung ist es einfach, den perfekten Soundtrack für jedes Projekt zu finden. Indem man sich für lizenzfreie Musik von Pixabay entscheidet, spart man nicht nur Geld, sondern kann sich auch darauf verlassen, dass man alle rechtlichen Anforderungen erfüllt.


Das dachte ich mir auch und habe mir für die Critical Mass Düren und zukünftige öffentliche Veranstaltungen, auf denen ich Musik machen werde, gleich mal eine kleine Musikbibliothek von Pixabay heruntergeladen, die ich jetzt mit dem Player „Offline Music“ aus dem AppStore abspiele. Den hatte ich am Freitag noch nicht, weswegen ich jeden Song einzeln starten musste, was aber wegen der dicken Handschuhe nicht ganz so einfach war. Das wird jetzt aber besser, denn der Player spielt einfach alles hintereinander. 

Musik beim Radfahren, auch das ist WARUMICHRADFAHRE!

#musik, #mucke, #soundbike, #bluemoon, 

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