
Und Radfahren natürlich, klar.
Vorsätze
Also, dieses Jahr habe ich mir überlegt, nach Karneval bis Ostern zu fasten. Aus Gründen. Nach einem gesundheitlichen etwas anfälligen Jahresbeginn und deutlichen Spuren des hohen Zuckerkonsums um Weihnachten bis zu den tollen Tagen war meine körperliche und mentale Fitness, sagen wir mal, nicht in der Wohlfühlzone. Ich merke das immer, auch ohne konkrete Messwerte. Die gab es aber auch, und die bestätigten mein Merken. Das war auch noch damit verbunden, dass ich mich, zumindest im Januar, hauptsächlich auf Lunetta und damit mit Elektroantrieb und nicht wirklich körperlich herausfordernd bewegt hatte.
Die Gegenstrategie war klar: Umstieg auf BioBike auf der einen Seite, aber auch: Fasten!
Drei Dinge hatte ich mir vorgenommen: kein Alkohol, kein Fleisch, kein (zugesetzter) Zucker.
BioBike
Der Umstieg auf BioBike gelang natürlich ziemlich reibungslos. Seit Karneval bin ich nicht mehr elektrisch gefahren, dafür aber mehr als im Januar. Das hatte seine Wirkung.
Alkohl
Ich dachte eigentlich, dass mir die Abstinenz leichtfallen würde, weil ich ja normalerweise keinen Alkohol zu mir nehme. Tatsächlich war das mein erster Sündenfall in meinen Vorsätzen. Auf der Radreisemesse in Siegburg bot die Partnerregion Elsass Wein an, und der sah so lecker aus und roch so lecker, dass ich zwei Sorten probierte. Jeweils wenig, aber es reichte schon aus, um mir die Rückfahrt schwer zu machen. Und die zweite Abstinenzsünde erwischte mich beim tollen Schlemmermarkt auf dem Marktplatz in Horrem und ebenfalls in Form von Wein. In einem Gespräch mit einer Bekannten stieg mir der Duft des Grauburgunders in ihrem Glas in die Nase und ich kaufte mir dann auch ein Glas (und dann noch eins). Merkwürdig, denn normalerweise ist Wein gar nicht so mein Ding. Aber es blieb dann dabei und Bier und andere Alkohole kamen bis heute nicht in meinen Körpern.
Fleisch
Auch die vegetarische Ernährung hielt ich nicht ganz durch. Einmal Fleisch in einem Gericht, das ein Gastgeber gekocht hatte, bei dem ich zu Gast war und dem ich natürlich seine Gastfreundschaft nicht abschlagen wollte. Und einmal Wurst, weil die (noch) da war und ich sie nicht wegwerfen wollte. Aber auch da sonst keine Sünde, ansonsten fleischfrei.
Zucker
Bei Zucker war ich dann doch nicht so konsequent. Zwischendurch hatte ich zwei oder drei Stücke Kuchen, auch aus freien Stücken. Im Müsli morgens gab Honig die Süße, aber der ist jetzt alle uns Reisschokolade, eine meiner Lieblings-Müslizutaten, ersetzt ihn wieder. Aber zumindest ist nach dem Frühstück Schluss mit Zucker, vor allem auch abends.
Ergebnisse
Die Auswirkungen seht Ihr auf dem Titelbild. Ich habe über fünf Kilo abgenommen, vor allem an Körperfett. Auch die sonstigen Messwerte, auf die ich nicht weiter eingehen möchte, haben sich massiv verbessert. Mein Wohlbefinden hat sich massiv gesteigert.
Die Zunahme des Muskelanteils ist auch meinem regelmäßigen Kraftausdauertraining im Fitness Point zu verdanken.
Risiken und Nebenwirkungen
Die derartig reduzierte Nahrung hat sich nicht negativ auf mein Radfahren ausgewirkt. Denn das, was ich esse, ist ausgewogener und hat mehr nützliche Nährstoffe. Also, keine Probleme mit Kondition oder hohen Belastungen wie Bergauffahren oder Ähnlichem.
Wie geht es weiter?
Jetzt ist bald Ostern und ich beginne mich zu fragen, wie es dann weiter gehen soll. Da ich sowieso nicht so hundertprozentig konsequent war, nehme ich mir eigentlich auch gar nicht so viel vor, wenn ich so weiter machen möchte wie in der Fastenzeit jetzt. Das ist erst einmal der Plan.
Noch etwas über Fasten:
Fasten: Ursprünge, Geschichte, kultureller und religiöser Kontext, Arten und Auswirkungen auf Körper und Geist
Eine umfassende Betrachtung der Fastenpraxis
Ursprünge und Geschichte des Fastens
Fasten, der freiwillige Verzicht auf Nahrung und manchmal auch auf Getränke, ist eine Praxis, die in vielen Kulturen und Religionen weltweit tief verwurzelt ist. Die Ursprünge des Fastens reichen weit zurück und sind in den frühesten menschlichen Zivilisationen zu finden. Erste Hinweise auf Fastenpraktiken gibt es bereits in prähistorischen Kulturen, wo Menschen möglicherweise aus Notwendigkeit fasteten, wenn Nahrung knapp war.
In der Antike war das Fasten ein integraler Bestandteil vieler Kulturen. Die alten Ägypter fasteten aus gesundheitlichen Gründen und im Zusammenhang mit religiösen Ritualen. In der griechischen Antike wurde das Fasten von Philosophen wie Pythagoras und Hippokrates praktiziert und empfohlen. Pythagoras fastete, um geistige Klarheit zu erlangen und den Körper zu reinigen, während Hippokrates das Fasten als Heilmethode bei bestimmten Krankheiten förderte.
Kultureller und religiöser Kontext
Fasten hat in vielen Religionen eine zentrale Bedeutung und wird aus spirituellen, rituellen und bußfertigen Gründen praktiziert. In verschiedenen Kulturen gibt es unterschiedliche Fastenbräuche, die oft mit religiösen Feiertagen oder besonderen Anlässen verbunden sind.
Christentum
Im Christentum ist das Fasten besonders während der Passionszeit vor Ostern verbreitet. Die vierzigtägige Fastenzeit erinnert an die vierzig Tage, die Jesus in der Wüste fastend und betend verbrachte. Gläubige verzichten in dieser Zeit auf bestimmte Nahrungsmittel oder Gewohnheiten, um sich auf das Osterfest vorzubereiten und Buße zu tun.
Islam
Im Islam ist der Fastenmonat Ramadan eine der fünf Säulen des Islam. Während des Ramadans fasten Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Das Fasten dient der spirituellen Reinigung, der Selbstdisziplin und der Solidarität mit den Bedürftigen. Das Fastenbrechen, Iftar, ist ein bedeutendes soziales Ereignis, bei dem Familie und Freunde nach Sonnenuntergang gemeinsam speisen.
Judentum
Im Judentum gibt es mehrere Fastentage, darunter Jom Kippur, der Versöhnungstag, an dem Juden 25 Stunden lang fasten, um Buße zu tun und Vergebung für ihre Sünden zu erbitten. Ein weiterer wichtiger Fastentag ist Tischa beAv, der an die Zerstörung des ersten und zweiten Tempels in Jerusalem erinnert.
Hinduismus und Buddhismus
Im Hinduismus ist das Fasten ebenfalls weit verbreitet und wird oft an bestimmten Tagen im Mondkalender oder an religiösen Feiertagen wie Ekadasi praktiziert. Hindus fasten, um spirituelle Verdienste zu erlangen und ihre Hingabe an Gott zu zeigen.
Im Buddhismus fasten viele Mönche und Nonnen regelmäßig, um geistige Disziplin zu fördern und den Körper zu reinigen. Fasten ist besonders während der Regenzeit-Klausur üblich, wenn buddhistische Ordensmitglieder intensiver meditieren.
Arten des Fastens
Es gibt verschiedene Arten des Fastens, die sich in Dauer, Intensität und Zielsetzung unterscheiden. Einige der gängigsten Fastenarten sind:
Traditionelles Fasten
Beim traditionellen Fasten wird über einen bestimmten Zeitraum komplett auf Nahrung und manchmal auch auf Getränke verzichtet. Beispiele hierfür sind das christliche Fasten in der Passionszeit oder das muslimische Fasten im Ramadan.
Intermittierendes Fasten
Beim intermittierenden Fasten wechseln sich Fasten- und Essensphasen ab. Ein bekanntes Muster ist das 16:8-Fasten, bei dem 16 Stunden lang gefastet und innerhalb eines 8-stündigen Zeitfensters gegessen wird. Diese Methode soll den Stoffwechsel verbessern und den Gewichtsverlust fördern.
Teilfasten
Beim Teilfasten wird auf bestimmte Nahrungsmittel oder Genussmittel verzichtet, beispielsweise auf Fleisch, Zucker oder Alkohol. Diese Fastenform ist flexibler und lässt sich leichter in den Alltag integrieren.
Auswirkungen auf Körper und Geist
Das Fasten hat sowohl kurzfristige als auch langfristige Auswirkungen auf Körper und Geist. Diese können je nach Fastenart und individueller Verfassung variieren.
Physische Auswirkungen
Fasten kann den Körper auf vielfältige Weise beeinflussen. Zu den positiven physischen Auswirkungen gehören:
- Gewichtsverlust: Durch den Verzicht auf Nahrung wird die Kalorienzufuhr reduziert, was zu einer Gewichtsabnahme führen kann.
- Verbesserte Stoffwechselgesundheit: Fasten kann dazu beitragen, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und die Insulinsensitivität zu erhöhen.
- Entgiftung: Der Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel kann den Körper entlasten und die Entgiftungsprozesse unterstützen.
- Förderung der Autophagie: Fasten kann die Autophagie anregen, einen Prozess, bei dem der Körper beschädigte Zellen und Abfallprodukte abbaut und recycelt.
Psychische und spirituelle Auswirkungen
Fasten kann auch tiefgreifende Auswirkungen auf den Geist und das emotionale Wohlbefinden haben. Zu den positiven psychischen und spirituellen Effekten gehören:
- Erhöhte geistige Klarheit: Fasten kann dazu beitragen, den Geist zu beruhigen und die Konzentration zu verbessern.
- Stärkung der Selbstdisziplin: Der bewusste Verzicht auf Nahrung oder bestimmte Gewohnheiten kann die Selbstdisziplin und Willenskraft stärken.
- Spirituelle Vertiefung: In vielen Religionen wird das Fasten als Mittel zur spirituellen Erneuerung und zur Vertiefung der Beziehung zu Gott betrachtet.
- Gefühl der Verbundenheit: Das gemeinschaftliche Fasten, wie es im Ramadan oder bei religiösen Feiertagen praktiziert wird, kann das Gefühl der Zusammengehörigkeit und Solidarität stärken.
Fazit
Fasten ist eine uralte Praxis, die in vielen Kulturen und Religionen tief verwurzelt ist. Ob aus spirituellen, gesundheitlichen oder sozialen Gründen, das Fasten bietet zahlreiche Vorteile für Körper und Geist. Es gibt viele verschiedene Arten des Fastens, die individuell angepasst werden können, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Letztendlich kann das Fasten zu einer bewussteren Lebensweise und einem tieferen Verständnis für sich selbst und die Welt um uns herumführen.
Dieser Text wurde mithilfe des Microsoft Copiloten erstellt.
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