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Das Fahrrad boomt!

Zentrale Veränderungen der Fahrradnutzung (2019–2024)

  • Stärkster Zuwachs unter allen Verkehrsmitteln: 45 % der Menschen, die generell Fahrrad fahren, nutzen ihr Fahrrad heute häufiger als vor fünf Jahren. Besonders bei den 16- bis 29-Jährigen ist der Anstieg mit 59 % am stärksten[5][8].
  • Regelmäßige Nutzung bleibt hoch: 39 % der Deutschen zwischen 14 und 69 Jahren nutzen das Fahrrad oder Pedelec regelmäßig (täglich oder mehrmals pro Woche). Dieser Anteil ist seit 2020 relativ konstant geblieben (2020: 40 %, 2021: 38 %, 2023: 39 %)[1][2].
  • Fahrrad wird als Alltagsverkehrsmittel wichtiger: Das Fahrrad wird etwas häufiger im Alltag (30 % mindestens mehrmals wöchentlich) als in der Freizeit (22 %) genutzt. Pedelecs werden ebenfalls zunehmend im Alltag eingesetzt[1][2].
  • Attraktivität nimmt zu: 50 % der Befragten empfinden das Fahrrad oder Pedelec als attraktiver als noch vor einigen Jahren. Das Wachstumspotenzial ist hoch: 46 % wollen das Fahrrad künftig häufiger nutzen[1][2].
  • Stadt-Land-Unterschiede: In Großstädten nutzen 43–45 % der Menschen regelmäßig das Fahrrad, auf dem Land sind es 37 %. In Mittelstädten ist der Wunsch nach häufigerem Radfahren besonders ausgeprägt[1][2].
  • Altersunterschiede gleichen sich an: Während früher Jüngere häufiger Rad fuhren, nähern sich die Altersgruppen inzwischen an (14–29 Jahre: 39 %, 30–49 Jahre: 40 %, 50–69 Jahre: 38 % regelmäßige Nutzung)[1].
  • Geschlechterunterschiede bestehen weiter: Männer fahren weiterhin häufiger regelmäßig Fahrrad als Frauen (42 % vs. 36 %)[1].
  • Beliebtheit von Pedelecs steigt: 23 % der Radfahrenden nutzen inzwischen ein Pedelec. Die Ausgabebereitschaft für Fahrräder, insbesondere E-Bikes, ist deutlich gestiegen[1].
  • Sicherheitsgefühl und Infrastruktur: In Großstädten fühlen sich Radfahrende weniger sicher als auf dem Land, vor allem wegen enger Radwege und rücksichtslosem Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer[2].
  • Fahrradmarkt boomt: 25 % der Befragten planen in den nächsten 12 Monaten den Kauf eines Fahrrads oder Pedelecs, wobei fast die Hälfte ein Pedelec kaufen möchte. Die durchschnittliche Ausgabebereitschaft ist stark gestiegen[1].

Fazit

Das Fahrrad hat in den letzten fünf Jahren als Verkehrsmittel in Deutschland deutlich an Bedeutung gewonnen, insbesondere in Städten und bei jüngeren Menschen. Die Nutzung bleibt auf hohem Niveau, das Interesse an E-Bikes wächst, und viele Menschen planen, künftig noch häufiger aufs Rad zu steigen[1][2][5].

Quellen
[1] [PDF] Fahrrad-Monitor 2023 – BMDV https://bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Anlage/StV/fahrradmonitor-langfassung.pdf?__blob=publicationFile
[2] [PDF] Fahrrad-Monitor 2023 – BMDV https://bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Anlage/StV/fahrradmonitor-kurzfassung.pdf?__blob=publicationFile
[3] Wie der Fahrradboom Tourismus, Wirtschaft und Alltag verändert https://sportbusinessmagazin.com/fahrradboom-tourismus-wirtschaft-alltag/
[4] Fahrräder in Deutschland: Statistiken | Statista https://de.statista.com/themen/173/fahrrad/
[5] Klimakrise-treibt-Mobilitaetswende https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Klimakrise-treibt-Mobilitaetswende
[6] Fahrradgeschichte – Entwicklung des Fahrrads – Rennrad – MTB https://www.fahrrad.de/pages/die-entwicklung-des-fahrrads
[7] Lease a Bike: Wie Radinfrastruktur Städte und Mobilität verändert https://vision-mobility.de/news/lease-a-bike-wie-radinfrastruktur-staedte-und-mobilitaet-veraendert-320590.html
[8] Rad, mehr Carsharing https://www.krz.de/Publikationen/Meldungsarchiv/Mehr-Rad-mehr-Carsharing-.php?object=tx%2C2669.73.1&ModID=7&FID=2669.2481.1&NavID=2669.181&La=1&startkat=2669.5

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