
Ein wenig mit meinem neuen Rädchen im Rhein-Erft-Kreis und in Köln unterwegs (aus Gründen). Dabei stößt man dann doch schon mal auf Hindernisse, wie diese prachtvoll ausgebaute Baustelle an der Kreuzung Luxemburger Straße / Horbeller Straße. Als ich etwas ratlos davor stand, rollten zwei Menschen auf dem Rad an mir vorbei und ich hörte, wie sie sagten: „Jetzt haben sie endlich mal einen Weg da durchgemacht, die ganze Zeit war das ja gar nicht….“. Na ja, ich musste nach rechts weg und das war dann wirklich ziemlich abenteuerlich, selbst mit meinem sehr agilen Rad. Zudem hatte ich den Plan, im weiteren Verlauf über die B265N zu fahren, aber dort gibt es keinen Radweg und ehrlich, über die Fahrbahn wollte ich dort alleine nicht. Also umgedreht, noch einmal durch die Baustelle und dann an der Bahn entlang Richtung Köln.
Mein Weg sollte mich eigentlich zum Rudolfplatz in Köln führen, aber ich bog schon vorher auf den Militärring nach Norden ab, weil ich nicht so viel Zeit hatte, nachdem ich ja in Hürth schon ein wenig pfadfinderisch tätig geworden war. Ich meine mich zu erinnern, dass ich in der Vergangenheit schon öfter über den Radweg entlang des Militärrings geschrieben habe. Aber eigentlich gibt es da nur eins zu schreiben: #nennmichnichtradweg! Unglaublich. Nebendran eine ziemliche Prachtstraße (auf der allerdings auch häufig Stau ist), daneben ein buckeliger Single Trail. Nicht schön. Im Grüngürtel bog ich dann Richtung Westen durch den Wald ab, von da an lief es viel besser.
Auch wenn Köln im jüngsten ADFC Fahrradklima-Test wieder etwas nach oben gerutscht ist, und das auch zurecht, jenseits der Ringe gibt es noch ein wenig etwas zu tun……
Was aber rausgekommen ist: Das Brompton steckt das alles locker weg. Wunderschöne Radfahrt!

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