
Gestern lautete ja der Titel meines Blogartikels „Schrankenlos“. Aber er handelte von Schranken. Heute könnte der Titel wieder so heißen, aber dieses Mal handelt er eben nicht von Schranken, sondern von schrankenlosem Fahren im Kreis, was ja naturgemäß schrankenlos und unendlich ist.
Im Kreis heißt genauer: Im Kreisverkehr. Und noch genauer: Im Fahrrad-Kreisverkehr.
Zum ersten Mal so richtig bewusst Kontakt damit hatte ich in Tübingen, am nördlichen Fuß der Radbrücke über die Europastraße und die Gleisanlagen. Der Kreiserkehr nimmt schon ordentliche Ausmaße an und verbindet größere Radstraßen durch die Stadt miteinander. Ihr seht den Kreisel auf dem Titelbild dieses Beitrages.
Gestern Abend hielt ich einen Vortrag bei der SPD in Hürth und kam auf dem Weg dahin ebenfalls an einem Radkreisel vorbei, genauer gesagt fuhr ich sogar hindurch, und noch einmal genauer gesagt, fuhr ich darüber. Denn die Mittelinsel dieses Kreisverkehrs am Zusammentreffen der Bahnstraße und des Kibitzweges (das ist auch direkt an der Bahnhaltestelle Kibitzweg) ist nicht sehr ausgeprägt. Dennoch, ein Kreiselchen ist es schon. Die Anwesenden bei der Veranstaltung waren überrascht, dass es so etwas in Hürth geben soll, aber hier ist das Beweisfoto:

Ich habe noch gar nicht so richtig überlegt, was ich von Fahrradkreisverkehren halten soll. Dazu war in beiden Fällen, als ich dort gefahren bin, zu wenig Verkehr und ich konnte einfach passieren, ohne mit anderen Benutzer*innen umgehen zu müssen. Vermutlich fließt der Verkehr besser als an einer Kreuzung, aber den Beweis dafür werde ich noch mal erheben, zumindest in Tübingen. Ich denke aber, auch in Hürth wird dort ziemlich Verkehr sein, denn die Fahrrad-Abstellanlage am Kreisel war gestern Abend ziemlich gut gefüllt.
Also: immer im Kreis! Viel Spaß in den Kreisverkehren in Tübingen, Hürth und anderswo.

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