
Ihr Lieben Radfahrer:innen, Critical-Mass-Enthusiasten und alle, die den Weg auf meinen Blog gefunden haben! 👋
Kennt ihr das? Manchmal muss ein Plan einfach aufgehen! Gestern, am Freitag, war so ein Tag. Ein bisschen Logistik-Jonglage, aber am Ende stand das pure Radfahr-Glück. Ich nehme euch mit auf meine kleine Odyssee: Von Köln nach Düren und zurück, natürlich stilecht mit meinem frisch inspizierten Brompton.
Logistik-Glück vs. ÖPNV-Tücken
Der Plan war sportlich, aber klar: Mit Bus und Bahn zur Arbeit in Köln, dort mein Brompton von der Inspektion bei Radfieber abholen, weiter mit dem Zug nach Düren zur Critical Mass (CM) und dann radelnd mit dem Faltrad nach Hause.
Fangen wir vorne an: Der Morgen. Ich hatte euch ja schon kurz von der Bahn-Aktion erzählt:
🙄
Ein echter Klassiker. Eine kleine Petitesse, aber wieder einmal ein fettes Argument für das Radfahren! Denn mal ehrlich: Im Zweifel ist das Rad das einzige Verkehrsmittel, mit dem man verlässlich und pünktlich ankommt. Autos stehen im Stau, Bahnen bleiben stehen. Aber meine Räder – erst recht, wenn sie gerade frisch aus der Inspektion kommen – die fahren immer! 🚀
Trotzdem, der Vollständigkeit halber: Die Anbindung meiner Arbeit an den ÖPNV ist grundsätzlich okay, die Buslinien 145 und 962 zum WDR funktionieren meistens gut. Gestern glücklicherweise auch!

Brompton-Wellness und spontane Kamerahalterung
Die Übergabe meines Brompton war dann auch tutti (wie wir Rheinländer:innen sagen). Ein Traum, so ein frisch gewartetes Rad! Kaum hatte ich es unterm Allerwertesten, ging es schon weiter. Ab in den RE1 – der wie immer etwas verspätet war, aber für mich passte es perfekt – Richtung Düren.
Dort angekommen, der Schreck: Die Halterung für meine Insta-Kamera hatte ich zu Hause vergessen! 🤦♂️ Aber echte Rad-Enthusiast:innen sind ja bekanntlich Improvisationskünstler:innen. Also schnell in den Media Markt und das „grüne Ding“ gekauft!

Ein flexibles Mini-Stativ, dessen „Beinchen“ man prima um den Lenker wickeln kann. Überraschend stabil, wie die Beweisbilder in diesem Artikel doch zeigen, oder? Manchmal sind die spontansten Lösungen die besten.
Critical Mass Düren: We are traffic!
Dann startete die Critical Mass! Ein herzlicher Gruß in die Runde war fällig, ich war schließlich schon länger nicht mehr dabei.

Aber diese CM war wirklich besonders! Wir waren wieder viele, etwa 25 Radelnde, und die gute Seele der CM in Düren, Jens Veith, hatte richtig gute und laute Mucke auf seinem Rad dabei (kennt ihr das Titelbild dieses Beitrags?). Wir fuhren durch die ganze Stadt, und bei mir, aber ich glaube nicht nur bei mir, kam so ein richtiges, elektrisierendes Critical Mass Feeling auf. Das ist einfach richtig, richtig klasse! Wir haben gezeigt: Wir sind der Verkehr! 🥳

Nach gut zwei Stunden und fast 20 Kilometern war es dann aber Zeit für mich: Der Heimweg rief – stilecht auf dem frisch inspizierten Brompton. Das Wetter war ein Geschenk: lau und windstill. Perfektes Radfahrwetter! Und so kam ich entspannt und mega-zufrieden zu Hause an. Mein Plan, den ich mir am Morgen zurechtgelegt hatte, war glatt und in allen Teilen aufgegangen.
Klasse!
Erzählt mal: Was war euer größtes Logistik-Abenteuer, das dank des Rades am Ende doch noch zum Happy End geführt hat? Oder was ist euer bestes Impro-Gimmick, das ihr immer dabei habt? Lasst es mich in den Kommentaren wissen, liked den Beitrag und teilt ihn mit euren Rad-Freund:innen! 👇

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