
🚲 Zurück in die Vergangenheit: Warum die Türme im Landschaftspark Belvedere für mich so viel bedeuten!
Donnerstag Feierabend, die Sonne lacht – und plötzlich packt es mich: Ich MUSS noch ein bisschen Rad fahren! Kennst du das auch, wenn das Wetter einfach zu gut ist, um sofort heimzukommen? 🤔 Ich hatte zwar erst keine Ahnung, wohin die Reise gehen sollte, aber als ich das WDR-Gelände in Bocklemünd verließ, sah ich ihn: den Landschaftspark Belvedere! Und damit war die Sache klar.
Mein treues ICE Adventure HD Trike „Lunetta“ und ich, wir nahmen Kurs auf diesen besonderen Ort, der für mich ein echter Ankerpunkt ist. Genauer gesagt, auf „meine“ Plattformen, die ganz offiziell „Türme“ heißen. Ich bin dort schon oft in der Mittagspause entspannt und habe das eine oder andere kleine Abenteuer erlebt. Diese 5 Kilometer kurze Tour war für mich also keine normale Fahrt, sondern eine kleine Zeitreise, eine Fahrt in meine persönliche Vergangenheit, vollgepackt mit Erinnerungen und Emotionen. Ich wollte diese Türme noch mal ganz bewusst erkunden, die Strecke dokumentieren und einfach diesen spätherbstlichen, warmen Tag genießen. (Die genauen Daten und Fotos findest du unten, Du neugieriger Rad-Interessierter 😉).
🌳 Der Landschaftspark Belvedere: Ein Stück Kölner Geschichte
Aber Halt, das ist noch nicht alles! Bevor wir zu den Türmen kommen, lass uns mal kurz klären, wo wir hier eigentlich sind. Der Landschaftspark Belvedere ist nämlich ein ziemlich cooles Ding.
Entstehung, Lage und Nutzung
Der Park ist der jüngste Teil des Äußeren Kölner Grüngürtels, den der damalige Oberbürgermeister Konrad Adenauer in den 1920er-Jahren auf dem Gelände des ehemaligen preußischen Festungsrings anlegen ließ. Mit etwa 300 Hektar zwischen Müngersdorf und Bocklemünd schließt er eine wichtige Lücke und dient als Bindeglied zu den Naturkorridoren in die Ville und Erftaue.
Seinen Namen hat er vom historischen Bahnhof Belvedere (Deutschlands ältestes erhaltenes Stationsgebäude!). Der Name „Belvedere“ selbst leitet sich vom Italienischen ab und bedeutet sinngemäß „schöne Aussicht“. Und genau das ist das Leitmotiv des Parks: eine offene, landwirtschaftlich geprägte Kulturlandschaft mit weiten Blicken, die durch die erhöhte Lage auf der sogenannten Mittelterrasse ermöglicht werden.
Heute ist er ein herrlicher Erlebnis- und Erholungsraum – perfekt für dich als Radfahrerin, Spaziergängerin oder alle, die einfach mal rauswollen. Die Wege sind oft halbseitig asphaltiert, was uns Trike-Fahrer*innen und allen, die es gerne komfortabel haben, besonders freut!
Die Vier Türme – Aussicht ins Glück
Und hier kommen wir zum Herzstück, den Metallgestellen, die offiziell „Türme“ heißen. Das Stuttgarter Büro Lohrberg griff das „Belvedere“-Thema auf und inszenierte die Aussicht mit vier begehbaren Plattformen, die in Wirklichkeit Türme sind.
- Die Idee dahinter: Den Besucherinnen und Besuchern durch diese Überhöhung der flachen Agrarlandschaft einen reizvollen Blick auf die Umgebung und die Kölner Stadtsilhouette zu eröffnen – das namensgebende „Belvedere“ eben.
- Ihre Namen und Unterschiede: Jeder Turm ist unterschiedlich hoch und hat eine eigene Perspektive:
- Blickfang (meine Plattform Nummer 2): Ein acht Meter hoher Turm mit zwei Plattformen. Er markiert einen Übergang im RegioGrün-Korridor.
- Domblick (meine Plattform Nummer 1): Mit zwölf Metern und drei Plattformen der höchste. Von hier hast du den spektakulärsten Blick auf den Kölner Dom und bei gutem Wetter sogar bis ins Bergische Land.
- Felderblick (meine Plattform Nummer 4): Eine barrierefreie, leicht über der Flur liegende Plattform am Südrand des Waldes.
- Ausblick (meine Plattform Nummer 3): Eine drei Meter hohe Plattform, die einen guten Überblick über das Gelände bietet.
Jede dieser Plattformen hat ihren eigenen Charme und erzählt ihre eigene kleine Geschichte – und wie gesagt, ich verbinde damit ganz persönliche Erinnerungen. Es war einfach schön, diese Mischung aus Alltags- und Lustfahrt zu haben und diesen einzigartigen Ort erneut zu dokumentieren.
📝 Tour-Details zum Nachfahren
- Rad: ICE Adventure HD, „Lunetta“
- Strecke: Vom WDR Bocklemünd in den Landschaftspark Belvedere und die 4 Türme abgefahren
- Gefahrene Kilometer: 5 km
- Wetter: Sonnig, kaum windig und warm – ein Traum für Mitte November!
Zum Nachfahren und Entdecken:
- komoot-Tour: Hier klicken für die Tour
- Fotos: Die Bilder meiner Zeitreise
- Karte: Der Ort auf der uMap
Fahr doch auch mal vorbei und entdecke deine eigenen Blickwinkel auf Köln und das Umland! 🤩 Oder warst du vielleicht schon da? Lass mir einen Kommentar da und erzähl mir, welchen Turm du am liebsten magst! 👇

Kommentar verfassen