
#GSpot auf Tour: Mein Brompton-Abenteuer von Essen nach Hause
Vom bewachten Käfig direkt in den Berg: Mein neues Brompton G Line musste am Freitag zeigen, was es kann. Zwischen Messetrubel, verhakten Autos und knackigen Anstiegen war alles dabei. Seid ihr bereit für den Ritt? 🚲💨
Nach der Messe Essen hieß es für mich: Ab auf den Sattel! Mein Brompton G Line, das ich liebevoll #GSpot nenne (ja, ich weiß, hihi), wartete bereits sicher im bewachten Fahrradkäfig der Messe. Ein großes Lob an die Organisation der Messe Essen – so macht der Besuch mit dem Rad Spaß!
An Bord war nur meine Brompton Borough Roll Top Large Tasche, prall gefüllt mit einem neuen Paar Schuhe, die ich auf der Messe ergattert habe.

Eigentlich wollte ich entspannt nach Komoot-Plan heimradeln, doch eine Sperrung nach zwei Kilometern warf alles über den Haufen. Kurze Umplanung, neuer Wegpunkt und ab durch den Essener Stadtverkehr.
Steil, steiler, Bredeney
Die Route führte mich durch Bredeney, wo es schlagartig ländlich und – man glaubt es kaum – richtig steil wurde. Hier durfte die Shimano Alfine Schaltung zeigen, was sie kann. Im ersten und zweiten Gang kletterte das #GSpot souverän nach oben. Habt ihr schon mal versucht, mit einem Faltrad solche Steigungen zu knacken?
Das Video dazu gibt es hier:
Slalom um Blechkisten
Kurz darauf wurde es skurril: Mitten im Grünen standen sich zwei Autos auf einem schmalen Weg direkt gegenüber.

Keiner wollte weichen, die Fahrer lieferten sich ein hitziges Wortgefecht. Da kein Platz zum Vorbeifahren war, schob ich mein Rad kurzerhand durchs Gras. Einer entgegenkommenden Autofahrerin rief ich noch zu, dass sie sich das Losfahren sparen könne – vorne geht nichts mehr. Sie fuhr trotzdem hoffnungsvoll weiter. Manche müssen es eben selbst erleben, oder? 😉
Der Endgegner: Kettwig nach Hösel
Der nächste Härtetest ließ nicht lange auf sich warten. Der Aufstieg von Essen Kettwig hinauf nach Ratingen Hösel ist legendär. Die Strecke überbrückt auf einer Länge von rund 1 bis 1,5 Kilometern (je nach gewählter Route, etwa über die berühmte Serpentinenstrecke „Esel“) ordentliche 60 bis 100 Höhenmeter. Mit Steigungen, die teilweise an der 10%-Marke kratzen, ist das kein Zuckerschlecken. Doch der richtige Rhythmus und die Alfine-Nabe machten es möglich.
Hier der lebende Beweis für den Aufstieg:
Nach einem kleinen Zeitverlust im Düsseldorfer Feierabendverkehr war ich gegen 20:00 Uhr endlich zu Hause. Fazit: Das G Line ist absolut langstreckentauglich. Ich spüre keine Müdigkeit, nur Vorfreude auf die nächsten Touren in diesem Jahr!
Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr euer Pendler-Rad auch schon mal so richtig am Berg getestet? Schreibt es mir in die Kommentare, lasst ein Like da oder teilt den Beitrag! 👇

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