Take a ride on the wild side

Komoot Premium im Check: Mehr als nur Karten?

Smartphone am Fahrradlenker zeigt die Route um den Hardtsee in der Komoot-App.

Komoot Premium: Luxus oder Must-have für deine Rad-Abenteuer?

Planst du noch oder erlebst du schon? In den letzten Tagen habe ich viel über meine Touren im Kraichgau rund um Bad Schönborn berichtet – und dabei fiel immer wieder ein Name: Komoot. Heute klären wir die Masterfrage, die auch Timmy Hoppe (Senior Sales Manager bei Komoot) auf der Messe Fahrrad Essen gestellt wurde: Lohnt sich das kostenpflichtige Premium-Abo eigentlich?

Zwischen KI und Kuratierung

Ich hätte den Vortrag von Timmy mit dem spannenden Titel „Zwischen KI und Kuratierung – Wohin steuert Europas größte Outdoor-Plattform?“ fast verpasst. Zum Glück hat er mir die Unterlagen zugeschickt (ein ausführlicher Bericht dazu folgt bald!). Eine der Kernfragen im Publikum war: Warum für Premium bezahlen, wenn die Basis-App schon so viel liefert?

Machen wir uns nichts vor: Die Grundfunktionen und das weltweite Kartenmaterial (einmaliger Kauf) reichen für viele völlig aus. Aber für Statistik-Fans und Planungs-Enthusiasten wie mich bietet Komoot Premium Funktionen, die den digitalen Radler-Alltag deutlich schöner machen.

Ordnung ist das halbe (Radler-)Leben: Die Collections

Bildschirmansicht einer Sammlung mit verschiedenen Fahrten und Orten in Deutschland, inklusive einer historischen Villa, Landschaftsbilder und eine E-Bike-an-Maßnahme.

Meine absolute Lieblingsfunktion sind die Collections. Das sind kuratierte Sammlungen von Touren. Während jeder deine Collections anschauen kann, darfst du sie nur als Premium-Nutzer erstellen. Da ich meinen Blog auch zur Dokumentation nutze, ist das für mich ein echtes Highlight. Hast du deine Fahrten auch schon mal sortiert? 🚲

Ich nutze dafür aktuell zwei Kriterien: Zeit und Ort.

  • Zeit-Collections: Diese beginnen bei mir immer mit einem #, gefolgt vom Monat und Jahr. So behalte ich den Überblick über meine Highlights 2026. Schau mal rein: #jan26#feb26 und #mar26.
  • Regionale Collections: Neu dazugekommen sind Sammlungen wie #DENI (Niedersachsen, inkl. Lüneburger Heide) oder #DEBW (Baden-Württemberg, von Stuttgart über Tübingen und den Kraichgau bis zur Spezi 2025).

Natürlich kann jede Fahrt mehreren Collections hinzugefügt werden, die Sammlungen sind halt nur jeweils ein anderes Ordnungskriterium.

Planung leicht gemacht: Mehrtagestouren

Übersicht der Rennrad-Tour von Breslauer Platz in Köln mit Angaben zur Strecke und Kartenansicht.

Ein weiteres Premium-Feature, das ich gerade für meinen Zubringer zur Sternfahrt Berlin (Start am 31.05.) nutze, ist der Mehrtagesplaner. Du gibst Start und Ziel ein (z. B. Köln nach Hannover), und Komoot zerlegt die Strecke automatisch in „verdauliche“ Etappen. Das System erstellt direkt eine Collection daraus.

Zwar ist mein aktueller Plan noch „geheim“, da noch ein paar Details und die Abstimmung mit dem ADFC fehlen, aber der erste Entwurf stand dank Premium in Sekunden. Wer von euch plant seine großen Touren auch digital vor? 🗺️

Was steckt sonst noch in Premium?

Neben meinen Favoriten bietet das Abo noch weitere Werkzeuge für Entdecker:

  • On-Tour-Wetter: Vorhersagen für Temperatur, Windstärke und UV-Index direkt auf deiner geplanten Route.
  • Sportartspezifische Karten: Schneller Wechsel zwischen Ansichten für Rennrad, MTB oder Wandern.
  • Live-Tracking: Damit deine Liebsten in Echtzeit wissen, wo du gerade steckst.
  • 3D-Karten: Hilft enorm, um Steigungen und Gelände vorab besser einzuschätzen.

Mein Fazit: Premium ist kein Muss, um von A nach B zu kommen. Aber wer seine Abenteuer dokumentieren, teilen und stressfrei über mehrere Tage planen möchte, findet hier ein mächtiges Werkzeug.


Wie sieht es bei dir aus? Nutzt du die Gratis-Version oder bist du auch im Premium-Team? Schreib es mir in die Kommentare, lass ein Like da oder teile den Beitrag! 🚲✨

Kommentare

  1. Für Radfahrer scheint Premium ein echter Zugewinn.
    Als Wanderer bietet aber die Gratisversion schon so viel, dass ich bisher nichts vermisst habe.

    1. Auch Radfahrer brauchen Premium nicht unbedingt, aber es gibt echt nützliche Funktionen

  2. Ich nutze Premium unter anderem wegen des Livetracking. Wenn ich alleine unterwegs bin, schalte ich es immer ein, damit meine Frau mich verfolgen kann. Sie hat ein besseres Gefühl damit.

    1. Das ist nicht so meins bisher. Aber wer weiß?

      1. Das hat bei uns eine traurige Vorgeschichte. Und seit Einführung des Livetracking steht sie glücklicherweise nicht mehr weinend am Fenster aus Angst

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