
Mit dem Brompton über den Belt: Inselhopping nach Dänemark (Teil 1)
Hast du schon mal spontan das Land gewechselt, nur um einen lächelnden Wasserturm zu besuchen? Gestern war es bei mir so weit: Ein Tag, zwei Länder und jede Menge Seeluft. Komm mit auf die erste Etappe meiner Reise von Fehmarn nach Lolland! 🚲🚢
Früher Vogel fängt die Fähre
Der Plan stand fest: Dänemark ist ein Tagesprojekt, also hieß es früh raus aus den Federn. Um 07:30 Uhr war ich der Erste am Frühstücksbuffet – die beste Taktik, um gestärkt in den Tag zu starten. Pünktlich um 08:00 Uhr saß ich im Sattel meines treuen #GSpot (mein Brompton-Faltrad hat den Namen nicht ohne Grund!).
Die ersten 12,36 Kilometer führten mich bei herrlichstem Sonnenschein, aber knackiger Kälte, quer über die Insel Fehmarn. Von meinem Startpunkt am Südstrand ging es strikt von Süd nach Nord Richtung Puttgarden. Hast du dein Rad eigentlich auch schon mal so früh ausgeführt? ❄️
Terminal-Check und Leinen los
Der Fährhafen Puttgarden ist eine Welt für sich. Als Radfahrer muss man sich zwischen der riesigen Infrastruktur erst mal zum richtigen Schalter durchwurschteln. Aber dann lief es wie am Schnürchen: Für schlanke 14 € gab es das Ticket für die Hin- und Rückfahrt – das Rad inklusive. Als einziger Radler weit und breit durfte ich auf Spur 1 einrollen. Ein echtes VIP-Gefühl!



An Bord der Fähre wurde #GSpot sicher auf dem Fahrradstellplatz verzurrt.

Die Verbindung wird von Scandlines betrieben, die hier eine beeindruckende Geschichte haben: Seit 1963 verbindet die Vogelfluglinie Deutschland und Dänemark.

Die Schiffe wie die Schleswig-Holstein oder die Deutschland pendeln alle 30 Minuten.

Besonders spannend: Scandlines setzt massiv auf Nachhaltigkeit und rüstet die Flotte auf Hybrid-Antriebe und sogar riesige Rotorsegel um, um die 45-minütige Überfahrt grüner zu machen. 🌿
Rückfahrt
In Rødbyhavn ist es ähnlich wie in Puttgarden, auch hier werde erst einmal alle über eine riesige Infrastruktur sicher auf die Fähren geleitet.


Und hier nch ein kurzes Filmchen, wie das passiert.
Auch dieses Mal: GSpot sicher im Bauch, es musste sich auf beiden Fahrten das unterste Deck mit den Sattelschleppern und Bussen teilen.



Das war ein tolles Erlebnis.
Die Eindrücke meiner Reise gestern waren so gewaltig, dass ich die Berichte teilen muss. Im nächsten Teil erzähle ich dir alles über die dänischen Radwege und meine Begegnung mit dem lächelnden Turm (und noch eine Schmakazie).
Dokumentation & Fotos
- Tour auf Komoot: Hier geht’s zur Strecke 🗺️
- März-Kollektion (#mar26): Alle Touren im Blick
- Schleswig-Holstein Kollektion (#DESH): Küstenliebe auf zwei Rädern
- Google Fotos Album: Bilder meiner Reise 📸
Wie sieht’s bei dir aus: Bist du schon mal mit dem Rad auf die Fähre gerollt? Schreib es mir in die Kommentare, lass ein Like da oder teile den Beitrag!

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