Take a ride on the wild side

Von der Seilbahn zum Chempark: Meine Köln-Tour Teil 2

Kölner Norden: Von Seilbahn-Höhen zu Hafen-Vibes

Gestern sind wir ja quasi in der Kölner Seilbahn hängen geblieben – ein Muss für jede:n Kölner:in!

Heute nehme ich Euch mit weiter Richtung Norden. Schnappt Euch Euren Drahtesel, es wird industriell-romantisch! 🚲✨

Zwischen Männlein auf dem Dach und Hafenbecken

skulptur-koeln-dach-weltkugel

Mein Startpunkt war dieses kuriose Monument auf einem Dach. Hoffen wir mal, dass ich nicht wie die Skulptur von der Erde falle! Nach der Mülheimer Brücke, die aktuell eher eine Dauerbaustelle ist, wurde es herrlich grün.

allee-am-rhein-koeln-norden

Eine malerische Allee führte mich direkt in den Niehler Hafen.

niehlaer-hafen-anlagen

Dort überquerte ich eine Brücke mit einem genialen Blick auf die Hafeneinfahrt.

niehler-hafen-bruecke

Das war selbst für mich neu – echt beeindruckend, wie groß die Anlagen dort draußen sind. Seid Ihr dort schon mal langgeradelt? ⚓

niehler-hafen-einfahrt

Industriegeschichte pur: Ford und Bayer im Blick

Weiter ging es ins Ford-Gelände. Hier wurde deutsche Industriegeschichte geschrieben. Auch wenn es aktuell eher ruhig wirkt, ist das Areal gewaltig. Der Radweg hindurch ist zwar verwinkelt, führt einen aber mitten durch das Herz der Autoproduktion.

ford-firmenlogo-betriebsgelaende

Besonders spannend: Hier am Rhein stehen sich zwei Giganten direkt gegenüber. Links die Ford-Werke, rechts der Chempark Leverkusen (früher Bayer). Das weltberühmte Bayer-Kreuz leuchtet einem (bei Dunkelheit) schon von weitem entgegen.

bayer-kreuz-leverkusen-wahrzeichen

Ein echtes Panorama der deutschen Wirtschaftskraft, das man vom Sattel aus am besten erlebt. 🏭

Der Kölner Norden und der angrenzende Chempark bilden eine faszinierende Kulisse für Radfahrer:innen. Während bei Ford in Niehl die Hallen der Fahrzeugproduktion das Bild prägen, dominiert gegenüber die Skyline der chemischen Industrie. Es ist ein Ort der Kontraste: Massive Stahlkonstruktionen treffen auf den fließenden Rhein. Hier wird deutlich, wie eng Stadtgeschichte und Industrie miteinander verwoben sind.

chempark-leverkusen-eingangstor

In Leverkusen erstreckt sich der Chempark über eine riesige Fläche. Die Rohrleitungssysteme und Schornsteine wirken fast wie eine eigene Stadt. Auf dem Radweg entlang des Geländes spürt man die Dynamik dieser Standorte. Trotz der dominanten Industrieanlagen gibt es immer wieder Durchblicke zum Wasser. Es ist eine Strecke für Entdecker:innen, die das Urbane lieben. Wer hätte gedacht, dass Schornsteine so fotogen sein können? 📸

Über die neue Brücke zur „Wacht am Rhein“

Die Suche nach der Auffahrt zur neuen Leverkusener Brücke war ein kleines Abenteuer – Beschilderung? Fehlanzeige! Dank Komoot habe ich es aber geschafft und dabei noch coole Graffitis unter einer Brücke entdeckt. 🎨

Nach dem Kurven durch die Baustellen kam die Belohnung: Die „Wacht am Rhein“. Kaffee, Kuchen und später ein alkoholfreies Weißbier bei bestem Blick auf den Fluss.

kaffee-kuchen-pause-ausflug

Herrlich! Der Rückweg über den Flittarder Deichweg war dann Entspannung pur.

Und stellt Euch vor: Ich habe sogar noch einen neuen Wasserturm für meine Sammlung gefunden! 🏰

historischer-wasserturm-koeln

Zum Abschluss ging es über Deutz zurück, vorbei an neuer Kunst beim LVR-Turm, bis zur Deutzer Brücke.

bunter-brunnen-lvr-turm-koeln

Ein inspirierender Tag, den ich vielleicht bald als ADFC-Tour anbiete – dann aber inklusive Rheinfähre von Langel nach Hitdorf. Was meint Ihr?

koelner-dom-rhein-hohenzollernbruecke

Hat Euch der Bericht gefallen? Dann lasst ein Like da, kommentiert Eure liebsten Köln-Routen oder rebloggt den Beitrag! 🚲💬

Dokumentation:

Die Komoot Tour gibt es hier:

Und natürlich ist die in der Komoot April26 Collection enthalten:

Und alle Bilde gibt es in meinem Google April26 Fotoalbum.

Kommentare

  1. […] Von der Seilbahn zum Chempark: Meine Köln-Tour Teil 2 […]

  2. Dass sich hier „das Schöne in den Dienst des Nützlichen stellt“ (wie Fontane die Oranienburger Vorstadt beschrieb), würde ich jetzt nicht sagen. Trotzdem üben Industriegebiete auch auf mich einen besonderen Reiz aus: Vortäuschung der Abwesenheit von Drama.

    1. Schön liegt im Auge des Betrachters. Ich genieße das Entdecken, gleich, ob ich das Entdeckte dann schön finde oder nicht.

Antworte auf den Kommentar von christahartwigAntwort abbrechen

Entdecke mehr von Warum ich Rad fahre

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen